Spielbericht 08 zum Spiel am Samstag, 20.01.2018 in Ulm

Mit 0:3 Niederlage ins Neue Jahr

Das erste Spiel des neuen Jahres fand beim Tabellenzweiten und Aufstiegsaspirant VfB Ulm statt. Nach der klaren 0:3 Niederlage im Hinspiel standen die Chancen auch diesmal schlecht. Vor allem da mit Tom und Niko gleich zwei wichtige Stammspieler fehlten. Dazu kommt der Positionswechsel von Daniel und Markus auf der Diagonal- und Außenposition. In Annahme und Abwehr gibt es deshalb immer mal wieder kleinere Abstimmungsprobleme. Mit 0:3 stand am Ende die erwartete Niederlage zu Buche. Trotzdem ist der Spielverlauf positiv zu bewerten. Wir zeigten guten Volleyball und hielten das Spiel über weite Strecken offen. Die Leistungskurve geht nach oben. Das Ziel Relegation besteht weiterhin.

 

Der erste Satz begann sehr holprig. Schlechte Annahmen ließen Ulm schnell auf 0:5 und 5:12 davonziehen. Als das Sideout- Spiel funktionierte konnte mit guter Block- und Abwehrarbeit der Rückstand verkürzt werden. Letztendlich gaben Annahme und Abwehr den Ausschlag. In diesen beiden Elementen war Ulm klar besser, was sich mit 20:25 auf der Anzeigetafel niederschlug.

 

Satz zwei und drei verliefen ähnlich. Wenn die Annahme kam und Bälle in der Abwehr geholt wurden war das Match ausgeglichen. Klappte es nicht zog Ulm schnell ein paar Punkte davon. Uns gelang es dann nicht mehr diesen Rückstand auszugleichen. So ging die Partie mit 19:25 / 21:25 und 0:3 verdient an den Gastgeber.

 

Es spielten: Marco, Markus, Linus, Robin, Daniel, Alex und Martin.

 

Spielbericht 07 vom Heimspieltag am Samstag, 16.12.2017

Erster Sieg in der Landesliga

Der erste Sieg in der Landesliga wurde am Samstag ausgerechnet gegen den Lokalrivalen und Tabellennachbarn TSV Eningen 2 eingefahren. In einer umkämpften Partie gelang mit 3:1 die Revanche für die Auftaktniederlage. Im zweiten Spiel gegen den SV Gebrazhofen gab es eine 1:3 Niederlage. Wieder wäre wie bereits im Hinspiel mehr drin gewesen. Damit bleiben wir weiterhin auf dem letzten Tabellenrang.

 

Optimistisch ging es in das erste Rückrundenspiel. Der TSV Eningen 2 ist inzwischen ein alter Bekannter, gegen den es in den letzten Jahren immer eng und spannend zuging. Von der Papierform her sahen wir uns leicht im Vorteil. Allerdings war der Beginn sehr zäh. Viele Fehler und wenig Druck im Aufschlag brachten den Gast gut ins Spiel. Da die Annahme wieder einmal arg wackelte und die Abwehr sowieso zu unseren schwachen Seiten zählt, lagen wir ständig im Rückstand. Bei 19:22 sah es düster aus. Mit Kampf, Einsatz und Glück gelang die Wende zum 26:24.

 

Der selbe Verlauf im nächsten Satz. Eningen spielte konstanter und lag immer in Führung. Bei 16:21 schien alles gelaufen. Ein Wechsel auf der Zuspielerposition brachte neuen Schwung und im Endspurt hatten wir mit 27:25 die Nase vorn.

 

Satz drei verlief ausgeglichen. Die TSV- ler lagen zwar wieder von Beginn an in Front, der Abstand wurde aber nie groß. Ab 17:17 war es ein Kopf an Kopf rennen, den die Gäste mit 27:25 für sich verbuchen konnten.

 

Selber Verlauf in Durchgang vier. In Annahme, Abwehr und Angriff traten immer wieder Schwächen auf. Ab 17:17 lief es dann. Druckvolle Aufschläge, gute Block- Abwehrarbeit, variables Zuspiel und starke Angriffe zeigten was möglich ist. Mit 25:19 war der Satz und damit der erste Sieg eingefahren.

 

In der zweiten Begegnung gegen den SV Gebrazhofen ging es um viel. Bei einem Sieg könnte die Rote Laterne abgegeben werden und der Anschluss an den Relegationsplatz hergestellt werden. Der Start verlief gut. Wir legten 12:7 vor bis die Gäste aufwachten. Viele Eigenfehler ließen das Spiel kippen. Am Ende hieß es 23:25 für Gebrazhofen.

 

Im nächsten Satz lief gar nichts. Das 11:25 war eine klare Sache.

 

In Satz drei waren wir dann wieder zurück. Vor allem gute Aufschläge brachten den Gast in Bedrängnis. Dadurch waren Block und Feldabwehr immer wieder erfolgreich. Die gewonnene Sicherheit wirkte sich auf Zuspiel und Angriff positiv aus, so dass am Ende ein 25:19 zu Buche stand.

 

Mit dem gleichen Schwung ging es in Durchgang vier. Viele Punkt waren hart umkämpft. Lange Ballwechsel gingen jedoch meist an den Gegner. Probleme in der Annahme führten leider zu häufig zu Punktverlusten. Am Ende fehlte die nötige Abgeklärtheit. In der Crunchtime gaben drei Eigenfehler den Ausschlag für das 23:25 und die 1:3 Niederlage.

 

In beiden Spielen traten unsere Schwächen deutlich zu Tage. Wenn es dann nicht gelingt die Stärken auszuspielen ist ein Erfolg kaum möglich. Nach diesem Spieltag wird es sehr schwierig den Klassenerhalt zu schaffen. Ein Beinbruch waren die Ergebnisse jedoch nicht. Es ist zu sehen dass wir mithalten können. Konstanz, Cleverness und Selbstvertrauen sind die Dinge, an denen es in entscheidenden Momenten immer wieder mal fehlt.

 

Es spielten: Tom, Robin, Martin, Linus, Alex, Felix, Niko, Marco, Daniel, Olli, Markus

 

Spielbericht zum VLW- Pokal 3. Runde am Mittwoch, 06.12.2017

Endstation VfL Sindelfingen 1

Ein vorweihnachtliches Highlight fand am Nikolaustag in der Pfullinger Schönberghalle statt. In der 3. Runde des VLW- Pokals war der aktuelle Tabellenführer der Oberliga, der VfL Sindelfingen 1, zu Gast. Mit Sven Metzger haben sie einen Spieler in ihren Reihen, der in den vergangenen Jahren für den TV Rottenburg in der 1. Liga auflief. Alle, Spieler wie Zuschauer, waren gespannt wie man sich gegen so einen Gegner präsentieren kann.

 

Im 1. Satz zeigten die Gäste gleich wo die Unterschiede sind. Mit starken Aufschlägen sorgten sie für mächtig Druck. Und im Angriff sahen wir uns immer wieder einer Wand gegenüber. Lange mussten wir uns sorgen ob eine zweistellige Punktezahl erreicht werden kann. Angesichts ihrer Überlegenheit ließ es Sindelfingen gegen Satzende ruhiger angehen und wir konnten mit guten Aktionen das Resultat verbessern. 18:25 war ein Ergebnis mit dem wir sehr zufrieden sein konnten.

 

Der Oberligist beschränkte sich im zweiten Durchgang erst mal auf die Zuschauerrolle. Sie schienen auf den Nikolaus zu warten der ihnen die Punkte aufs Spielfeld bringt. Der ließ sich jedoch nicht blicken und so gingen wir immer wieder in Führung. Bei 19:12 war die Überraschung greifbar nahe. Wie bereits so oft in dieser Saison ließen wir die sich bietenden Chancen verstreichen und die Gäste drehten das Ding zum 22:25.

 

Mit der Erkenntnis, dass man als Tabellenführer der Oberliga gegen den Tabellenletzten der Landesliga sein Spiel erst mal machen muss gingen die Gäste in Satz 3. Sie kontrollierten das Geschehen und legten bei Bedarf eine Schippe drauf. Wir hatten gute Aktionen, waren in der Annahme jedoch total überfordert. Ohne die geht aber nichts und so ging der Durchgang standesgemäß mit 15:25 an die Gäste.

 

Trotz der 0:3 Niederlage war die Begegnung für uns eine tolle Erfahrung. Wir haben uns gut Verkauft und konnten mit guten Aktionen den Gast und die Zuschauer immer wieder überraschen. Bis zur Vorletzten Saison waren Spiele gegen Bezirksligisten die großen Herausforderungen. Nun standen alle erstmals gegen einen Oberligisten auf der Matte. Aus solchen Partien kann man lernen. Das gibt uns Schwung für die kommenden Aufgaben in der Liga.

 

Es spielten Tom, Robin, Martin, Linus, Alex, Felix, Nico, Marco, Daniel, Olli, Markus

 

Spielbericht 6 vom Heimspieltag am Samstag, 02.12.2017

Wieder Nullnummer beim Heimspieltag

Beim zweiten Heimspieltag hießen die Gegner TSB Ravensburg, aktueller Tabellenführer und TV Rottenburg 3. Ravensburg präsentierte sich überraschend schwach, entführte jedoch mit Glück und Routine 3 Punkte nach Oberschwaben. Ebenfalls 3 Punkte gingen nach Rottenburg. Das Nachwuchsteam des Erstligisten war in allen Belangen klar Überlegen. Da müssen wir noch ein bisschen üben.

 

Im ersten Spiel gegen Ravensburg begannen wir konzentriert. Das heißt die Eigenfehlerquote war gering. Dem gegenüber agierten die Gäste recht fahrig. Schnell lagen wir 9:5 vorne und hielten diesen Abstand bis zum 19:14. Dann kam wieder einmal der obligatorische Hänger: Annahme versiebt, Zuspiel verkorkst, Angriff im Aus, Block im Netz, Ball ins Feld geplumpst. Alles was den Beteiligten auf der Bank und den Fans auf der Tribüne die Haare zu Berge stehen lässt und dem Gegner ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht zaubert. 23:25 wurde der Satz weggeschenkt.

 

Ravensburg steigerte sich im Laufe des zweiten Durchganges. Nach ausgeglichenem Beginn zogen sie Punkt um Punkt davon und kamen beim 18:25 nie ernsthaft in Bedrängnis.

 

Einen Verlauf wie im ersten Satz in Durchgang drei. In allen Spielelementen zeigten wir eine gute Leistung und zogen schnell auf 13:5 weg. Dann wieder der Einbruch, eingeleitet von schlechten ersten Bällen. Ravensburg ging auf die Überholspur und lag bei 21:22 erstmals in Führung. Mit druckvollem Spiel holten wir drei Punkte in Serie und den ersten Satzball. Das Hoch währte leider zu kurz. Annahme weg, Zuspiel weg, Angriff weg, Satz und Spiel weg. 24:26 und 0:3. Mit hängenden Köpfen mussten wir dem alten und neuen Tabellenführer zum Sieg gratulieren.

 

Von der Papierform her war der TV Rottenburg 3 an diesem Tag der leichtere Gegner. Beim Einspielen war dann schon zu sehen dass sie wohl in Bestbesetzung antreten und für uns eine harte Nuss sein werden. Aus vielen Begegnungen gegen Rottenburger Teams war aber auch klar, dass sich erst auf dem Spielfeld zeigen wird was sie wirklich drauf haben. Von Beginn an war schnell deutlich dass sie für uns eine Nummer zu groß sind. In allen Bereichen war ein Klassenunterschied offensichtlich. In drei Sätzen waren wir die Hinterherhinker. Das 20:25 / 17:25 / 19:25 war zwar kein Abschuss, eine wirkliche Chance auf einen Satzgewinn hatten wir aber zu keiner Zeit.

 

Es spielten Tom, Robin, Linus, Alex, Felix, Sven, Nico, Marco, Daniel, Olli, Markus, Jonas

 

Somit stehen wir mit Abschluss der Vorrunde sieglos auf dem letzten Tabellenplatz. Das ist nach zwei Aufstiegen in Folge keine Tragödie. Wenn man sich den Verlauf der einzelnen Spiele anschaut jedoch ärgerlich. Mit mehr Cleverness und etwas Glück dazu hätten es auch vier Siege sein können.

 

Spielbericht 05 vom 26.11.2017 in Ailingen

Kellerduell gegen SG TSG Ailingen / TV Kressbronn 2:3 verloren

Am Sonntag ging es durch eine winterliche Landschaft zum Kellerduell nach Ailingen. Mit einem Sieg bestand die Möglichkeit die Rote Laterne an die SG TSG Ailingen / TV Kressbronn zu übergeben. Leider gelang dies nicht. Die Chancen waren da, wurden aber vergeben. 2:3 hieß es am Ende. Der eine Punkt ist im Kampf gegen den Abstieg definitiv zu wenig.

 

Gleich zu Begin zeigte es sich, dass sich zwei gleichwertige Mannschaften gegenüber standen. Die Führung wechselte ständig. Der Gastgeber hatte Vorteile in der Abwehr und war das routiniertere Team. Dafür hatten wir im Aufschlag ein leichtes Übergewicht. Letztendlich sorgten Kleinigkeiten für den 23:25 Satzverlust.

 

Im zweiten Satz das selbe Bild. Diesmal mit dem besseren Ende für uns. Ein 25:23 brachte den Ausgleich.

 

Eine klare Angelegenheit der dritte Durchgang. Bei uns lief es wie geschmiert und Ailingen / Kressbronn brachte kein Bein auf den Boden. Das 25:14 zeigte was möglich ist.

 

Im vierten Satz waren die Jungs vom Bodensee wieder zurück. In den entscheidenden Phasen agierten sie sicherer während wir dann zu viele Eigenfehler produzierten. 21:25 brachten erneut den Ausgleich.

 

Den Tiebreak verpatzten wir wieder mal. Gleich zu Beginn gaben wir sechs Punkte in Folge ab. Zwar gelang der Anschluss zum 7:7, bei 8:9 der entscheidende Hänger zum 8:14. Mit 10:15 und 2:3 ging das Spiel verloren. Die Enttäuschung war groß. Es gelingt bislang nicht drei gute Sätze abzuliefern.

 

Es spielten Markus, Olli, Daniel, Marco, Nico, Alex, Martin, Robin, Tom

 

Spielbericht 04 vom Sonntag, 13.11.2017

Erneute Niederlage gegen VfL Sindelfingen 2

Die Vorzeichen standen nicht gut denn es fehlten mehrere Stammkräfte. So kam Linus zu seinem ersten Einsatz als Zuspieler und danach in der Mitte. Kurzfristig sprang Jonas zur Unterstützung im Zuspiel ein. So reichte es auch im fünften Spiel nicht zum ersten Sieg in der Landesliga. Mit 3:1 entschied der VfL Sindelfingen 2 die Partie klar für sich. Damit bleiben wir auf dem letzten Tabellenplatz.

 

Der erste Satz verlief ausgeglichen. Auf beiden Seiten war die Fehlerrate hoch. In einem fahrigen und schwachen Spiel hatten wir am Ende mit 25:23 das bessere Ende auf unserer Seite.

 

Danach kippte das Spiel. Die Gastgeber agierten sicherer, während bei uns die Fehlerquote stieg. Vor allem in der Annahme hatten wir erhebliche Probleme. Über die Mitte ging an diesem Tag im Angriff gar nichts. Auch in den anderen Spielelementen knirschte es. Ob Aufschlag, Block oder Abwehr, wir fanden einfach nicht ins Spiel. Die folgenden drei Sätze gingen mit 12:25 / 16:25 und 15:25 klar verloren. Es gab zwar einige Lichtblicke und gute Ansätze, insgesamt war das Ergebnis jedoch enttäuschend. Es wird Zeit dass wir unser Leistungsvermögen endlich mal auf die Platte bekommen.

 

Es spielten Tom, Robin, Martin, Linus, Alex, Felix, Niko, Daniel, Markus, Jonas

 

Spielbericht VLW Pokal Runde 2 am 04.11.17 in Beffendorf

 

3. Runde im VLW Pokal erreicht

 

Mit einem 3:1 beim Bezirksligisten TV Beffendorf gelang der Einzug in die 3. Runde des VLW- Pokal. Für uns ein historisches Ereignis. Man muss schon sehr weit in den Geschichtsbüchern der Volleyballabeilung zurück blättern um so etwas zu finden. Zum anderen war es nach vier Niederlagen in Folge gegen den TV Beffendorf der erste Sieg.

 

Zwar nur mit 8 Mann dafür nahezu in Bestbesetzung wurde die Reise angetreten. Wie so oft wurde der Start verschlafen. Ab Mitte des ersten Satzes zog der Gastgeber Punkt für Punkt zum 19:25 davon.

 

Danach lief es besser. In allen Bereichen waren wir einen Tick besser und machten vor allem weniger Eigenfehler. Der Vorsprung wuchs stetig und erst am Satzende konnte sich die Beffendorfer noch mal herankämpfen. Der Endspurt kam jedoch zu spät und mit 25:23 war der Satzausgleich geschafft.

 

Im dritten Durchgang der selbe Verlauf. Unser Spiel war sicher und es unterliefen wenige unnötige Fehler. Die Führung wurde kontinuierlich ausgebaut und am Ende mit 25:22 nach Hause geschaukelt.

 

Auch im vierten Satz behielten wir das Heft in der Hand. Das Spiel verlief ausgeglichen, diesmal konnten wir aber am Ende zulegen und mit 25:21 den Sieg perfekt machen.

 

Es spielten Martin, Tom, Robin, Linus, Nico, Marco, Daniel, Markus

 

Spielbericht zum 3. Spieltag am Samstag, 28.10.2017 

 

Zwei Nullnummern beim ersten Heimspieltag

 

Beim ersten Heimspieltag in der Landesliga waren der Titelaspirant VfB Ulm und der Mitaufsteiger KSV Unterkirchberg zu Gast. Gegen Ulm war das Ziel ein Satzgewinn, gegen Unterkirchberg sollte der erste Sieg her. Dies gelang jedoch nicht. Beide Begegnungen gingen mit 0:3 an die Gäste. Somit war der Spieltag eine komplette Nullnummer mit der Erkenntnis, dass bis zum Landesliganiveau noch einiges fehlt.

 

Im ersten Spiel legte Ulm gleich vor und ging schnell mit 6:2 in Führung. Diesen Vorsprung hielten sie, liessen uns mitspielen um bei Bedarf einen Gang zuzulegen. Beim 25:20 hatten sie das Geschehen steht’s im Griff.

 

Der zweite Satz verlief ausgeglichen. Einige Male gingen wir in Führung. Ulm konnte in den entscheidenden Phasen jedoch die Punkte machen und hatte am Ende mit 25:23 die Nase vorn.

 

Im dritten Durchgang wechselte Ulm auf einigen Positionen und hatte nun die Oberhand. Unsere Angriffe kamen selten durch, der Block zeigte wenig Wirkung und die Abwehr holte kaum einen Ball. In allen Elementen waren wir zu langsam, unflexibel und somit klar unterlegen. Die Gäste zogen ihr Spiel durch und hatten beim 25:13 keine Probleme.

 

Die zweite Partie gegen den KSV Unterkirchberg verlief zu keinem Zeitpunkt nach unseren Vorstellungen. Die Fehlerquote im Aufschlag war zu hoch und der Gegner hatte unser 0815 Angriffsspiel bald mit einem guten Block im Griff. Wie bereits in der ersten Begegnung fehlte uns die Felixibilität um auf die Situation effektiv zu reagieren. In der Landesliga ist ein guter Schnellangriff zu wenig um ein Spiel zu gewinnen. Beim Angriff über Aussen unterlaufen uns noch zu viele Fehler und gegen einen guten Doppelblock können wir uns zu selten durchsetzen. Auch der Block und die Feldabwehr waren zu langsam und konnten keine Akzente setzen. Letztendlich waren wir chancenlos und unterlagen deutlich mit 17:25 / 16:25 und 20:25.

 

Es spielten Marco, Linus, Nico, Robin, Tobi, Daniel, Martin, Alex, Markus, Tom, Olli, Felix, Jonas

Spielbericht zum 2. Spieltag vom Sonntag, 15.10.2017

Erster Punkt in der Landesliga

Den ersten Punkt in der Landesliga holten wir am Sonntag mit einem 2:3 beim Auswärtsspiel in Gebrazhofen. Wirklich zufriedenstellend war dies jedoch nicht, denn ein Sieg und drei Punkte beim ersatzgeschwächten Gastgeber waren möglich.

 

Ausgeglichen und auf Augenhöhe verlief der erste Satz. Die Führung wechselte ständig und bei 23:23 passierte was noch zu oft passiert: die beiden entscheidenden Punkte machte der Gegner.

 

Im zweiten Durchgang lief es dann. In allen Elementen spielten wir sicher und hatten alles im Griff. Das 25:14 war eine klare Angelegenheit.

 

Und so ging es nahtlos weiter. Der Gastgeber wirkte müde, lustlos und zeigte kaum Gegenwehr. Wir konnten das Ding locker zum 25:17 herunterspielen.

 

Der vierte Satz sollte nur noch Formsache sein. Dachten wir zumindest. Gebrazhofen hatte in der Satzpause jedoch wohl irgend ein Hallowachmittelchen eingeschmissen und kam so langsam in die Gänge. Bei uns hielt der Schlendrian Einzug und es gab zu viel Eigenfehler. Dazu kamen ein paar unglückliche Aktionen. So ging es durch ein unnötiges 26:28 in die Verlängerung.

 

Hier war der Gastgeber dann hellwach und bestimmte das Geschehen. Unsere Angriffe kamen nicht mehr durch die Block- Feldabwehr war löchrig wie ein Schweizerkäse. Mit 7:15 ging Satz und Match flöten.

 

Nach zwei Spielen steht erst ein Punkt auf der Habenseite. Dies bedeutet den vorletzten Tabellenplatz. Kein Beinbruch aber ärgerlich, da mit mehr Konstanz und Cleverness 6:0 Punkte möglich gewesen wären. Punkte die am Ende im Kampf um den Klassenerhalt fehlen können.

 

Es spielten Tom, Robin, Martin, Linus, Alex, Nico, Marco, Daniel, Markus, Sven

Spielbericht 1. Runde VLW- Pokal 2017/2018

 

2. Runde im VLW- Pokal wurde erreicht

 

Erstmals stehen wir in der 2. Runde des VLW- Pokals. Mit einem hart erkämpften 3:2 beim Bezirksligist TSG Tübingen gelang am Mo 09.10. der Sprung in die nächste Runde.

 

In der letzten Saison gingen beide Begegnungen in der Bezirksliga klar mit 3:0 an uns. Diesmal zeigten sich die Unistädtler stark verbessert und gehen als einer der Titelanwärter in die Saison. Entsprechend legten sie auch los. Vor allem mit ihren Angriffen über die Position Vier konnten sie beständig punkten. In einem ausgeglichenen Durchgang lagen wir gegen Ende 21:18 in Front. Wie schon oft bekamen wir nichts mehr auf die Reihe und gaben das Ding mit 22:25 ab.

 

Auch Satz zwei verlief gleich. Nach 20 Minuten lagen wir wieder 21:18 vorn. Diesmal machten wir den Sack jedoch zum 25:22 zu. Satzausgleich.

 

Nächster Durchgang gleiches Bild. Die Führung wechselte immer wieder. Mit der Zeit gewannen wir die Oberhand und erkämpften letztlich mit 25:21 die 2:1 Führung.

 

Der vierte Satz war ein Spiegelbild der vorangegangenen. Auch das Ende typisch. Aus 19:19 wurde ein 20:25. Satzausgleich.

 

Der fünfte Durchgang verlief dann ganz nach unseren Wünschen. Die Aufschläge kamen druckvoll, so dass im Block und Gegenangriff über die Mitte schnell die notwendigen Punkte eingefahren wurden. Mit 15:7 war der Einzug in die nächste Runde geschaft.

 

Nach der Auftaktpleite in der Liga gegen Eningen war dieses Spiel eine deutliche Steigerung. Darauf kann aufgebaut werden um in der Landesliga die entscheidenden Punkte für den Klassenerhalt zu erreichen.

30.09.2017 gegen TSV Eningen 2

1:3 Niederlage zum Saisonstart

 

Am Samstag fiel der Startschuss zu unserer Premierensaison in der Landesliga. Auftaktgegner war der alte Bekannte TSV Eningen 2. Aufgrund der Ergebnisse der letzten Begegnungen rechneten wir uns gute Chancen aus. Die Saisonvorbereitung verlief zwar sehr holprig, mit einem eingespielten Team wollten wir dies kompensieren. Leider gelang das nicht wie erhofft. Unsere Leistung schwankte zu sehr um dem Spiel den Stempel aufzudrücken. Beim Gastgeber knirschte es zwar ebenfalls im Getriebe, mit guter Abwehrleistung kämpften sie sich jedoch in die Partie hinein.

 

Der erste Satz begann vielversprechend. Unser Spiel war druckvoller und die Fehlerquote geringer als die des TSV. Gegen Satzende hatten wir uns einen guten Vorsprung erspielt und alles schien gelaufen zu sein. Schwächen in Zuspiel, Angriff und Abwehr ließen das ganze dann kippen und mit 24:26 war der erste Satz Ratzfatz futsch.

 

Solche Spielverläufe kennen wir bereits zu Genüge und so ging es zuversichtlich in Satz 2. Diesmal konnten wir unser Spiel durchziehen und mit 25:19 den Satzausgleich herstellen.

 

Im dritten Durchgang fehlte dann in allen Bereichen die nötige Aggressivität. Eningen wurde stärker und hatte vor allem in der Feldabwehr deutliche Vorteile. Das 20:25 war die logische Folge.

 

Auch im vierten Satz gelang uns keine Steigerung. Mit schönen Aktionen konnten wir zwar andeuten was möglich wäre, letztendlich war die gezeigte Leistung jedoch zu wenig um sich in der Landesliga durchzusetzen. 19:25 hieß das Endergebnis und damit 1:3 für Eningen.

 

So blieben die Punkte leider unter der Achalm am Arbach liegen. Ärgerlich, denn da war mehr drin. Ein Punkt wäre zudem für das Saisonziel Klassenerhalt äußerst wertvoll gewesen. Und wer verliert schon gerne ein Lokalderby gegen Eningen. Im nächsten Spiel wird aber alles besser. In Gebrazhofen soll der erste Sieg in der neuen Liga geholt werden. Und bis zur Rückrunde sind wir gerüstet zur Revanche.

 

Beim Premierenspiel in der Landesliga Süd waren beteiligt:

Marco Späth, Tom Werneck, Nico Haydt, Daniel Missbauer, Markus Schwille, Robin Sautter, Sven Mayer, Linus Bucher, Alex Banzhaf, Martin Mayer, Felix Pflüger, Tobi Göbel

Saisonvorschau Landesliga Süd Saison 2017/18

 

Landesliga – eine neue Herausforderung steht an

 

Nach dem Aufstieg in die Bezirksliga hieß das Ziel vor der letzten Saison Klassenerhalt. Über den Umweg Relegation gelang dann überraschend der Durchmarsch in die Landesliga. Hier betreten wir nun Neuland. Es ist schon lange her, dass eine Pfullinger Mannschaft so hoch spielte. Das Ziel ist schnell festgelegt: Klassenerhalt. Es wird eine schwierige Aufgabe werden. Unser größtes Manko in der letzten Saison war die Konstanz. Von 16 Spielen gingen 9 über fünf Sätze. In einigen Spielelementen sind wir gut dabei, in einigen schwanken die Leistungen stark und bei ein paar haben wir Nachholbedarf. Der Ausgang jeder Partie war offen. So gab es zwei knappe Fünfsatzniederlagen gegen den Meister Sindelfingen aber ebenso eine am letzten Spieltag gegen den Tabellenletzten Frommern.

 

Was genau in der Landesliga auf uns zu kommt ist schwer zu sagen. Ein Anhaltspunkt ist der TSV Eningen 2. Sie gewannen dort in der letzten Saison sechs Spiele und mussten dennoch in die Relegation. Im Pokal kassierten wir gegen sie eine klares 0:3. In der Relegation haben wir sie knapp geschlagen. Die Chancen auf den Klassenerhalt sind also da, es gilt sie zu nutzen.

 

Vermutlich wird keine Mannschaft die Liga dominieren. Ausgeglichene Spiele und unerwartete Ergebnisse wird es immer wieder geben. Am Ende wird es sowohl Oben als auch Unten eng zugehen. Ein Anwärter auf einen der oberen Plätze ist der TSB Ravensburg. Sie haben mit dem Ex- Nationalspieler Georg Wiebel den herausragenden Spieler der Liga in ihren Reihen. Wenn er nicht dabei ist hat aber vermutlich jede Mannschaft eine Siegchance. Ebenfalls oben mitspielen werden der VfB Ulm und der TV Rottenburg 3. Das Match der Beiden konnten wir letzte Saison bei unserem Auswärtsspiel in Rottenburg beobachten. Beide Teams spielen in Annahme und Abwehr genauer, im Außenangriff effektiver und machen weniger Eigenfehler. Im Mittelfeld ist der SV Gebrazhofen und der VfL Sindelfingen 2 zu erwarten. Der TSV Eningen 2, der KSV Unterkirchberg, die SG TSG Ailingen/TV Kressbronn und wir werden die hinteren Plätze unter uns ausmachen.

 

Am Kader hat sich nicht viel geändert. Oli Bertram vom TSV Burladingen ist der einzige Zugang, der uns auf der Außenposition verstärken wird. Abgänge gibt es keine. Somit steht ein eingespieltes Team auf dem Feld. Da alles junge Spieler sind ist eine Leistungssteigerung zu erwarten. Zu was es am Ende reicht wird sich weisen.

 

Mit folgender Besetzung geht es in das Unternehmen Klassenerhalt Landesliga:

Zuspiel: Marco Späth, Jonas Wilkening, Linus Buchert

Diagonal: Daniel Missbauer, Sven Mayer

Mitte: Nico Haydt, Robin Sauter, Tobi Göbel

Außen: Markus Schwille, Oli Bertram, Tom Wernek, Martin Mayer, Alex Banzhaf, Felix Pflüger

Libero: noch immer keiner

Aus der Jugend sind Alex Trumpf und Robin Weißschuh im Training mit dabei.

Saison 2016/2017 - Bezirksliga West

Hallo Bezirksliga, wir sind wieder da

Die vergangene Saison verlief sehr erfolgreich. Ohne Niederlage errangen wir die Meisterschaft in der A-Klasse. Im Pokal warfen wir, mit etwas Glück, die Bezirksligisten TSV Eningen 3 und 2 aus dem Rennen. Der eine Meister und Aufsteiger in die Landesliga, der andere Dritter. Erst im Halbfinale mussten wir gegen den Vizemeister der Bezirksliga, den VfL Sindelfingen 2, die Segel streichen. Da wäre es doch gelacht, wenn wir nun in der Bezirksliga nicht munter mitmischen könnten.

 

Für die kommende Saison haben wir uns einiges vorgenommen. Der Klassenerhalt ist Minimalziel. Wenn es gut läuft sollen auch die Topteams geschlagen werden. Die Voraussetzungen dazu sind gegeben. Es sind keine Abgänge zu verzeichnen und mit Markus Schwille vom PSV Reutlingen kommt eine echte Verstärkung dazu. Natürlich wird wieder viel davon abhängen, wie es bei unseren vier Abiturienten Ausbildungs- und studientechnisch weiter geht. In der kommenden Runde sollen die Weichen gestellt werden, um in zwei bis drei Jahren in die Landesliga aufzusteigen.

 

Im Zuspiel wird Marco als Nummer Eins die Fäden ziehen. Er hat sich in der letzten Saison erheblich weiterentwickelt und einen großen Anteil am Erfolg. Unser zweiter Zuspieler Anselm absolviert eine Ausbildung in Freiburg und fällt damit so gut wie aus. Diese Situation macht die kommende Runde für uns unberechenbar, da weiter Alternativen fehlen.

 

Ein Garant für den super Verlauf der letzten Saison war unsere Mitte. Hier waren wir mit vier Spielern sehr stark und ausgeglichen besetzt. Martin muss nun allerdings berufsbedingt kürzer treten, was uns ein paar Optionen nimmt. Dafür werden Robin, Nico und Tobi sicher auch in der Bezirksliga weiterhin für die nötigen Punkte im Block und Schnellangriff sorgen.

 

Die Diagonale ist mit Daniel und Sven gut besetzt. Beide haben das Zeug dazu, in der neuen Liga die Bälle tot zu machen. Sowohl im Angriff wie im Block. An der Konstanz muss jedoch noch ein bisschen gearbeitet werden.

 

Auch auf unserer bislang schwächsten Position, dem Außenangriff, sieht es gut aus. Mit Markus kommt ein junger, starker und kompletter Spieler dazu. Tom und Linus haben in der letzten Zeit einen großen Schritt nach vorne gemacht. Die drei Jungen sorgen dafür, dass die drei etablierten Martin, Alex und Felix richtig Gas geben müssen.

 

Die kommende Runde wird sicherlich sehr ausgeglichen und spannend verlaufen. Es gibt keinen klaren Meisterschaftsanwärter und auch keinen sicheren Abstiegskandidaten. Jeder kann jeden schlagen. Zu erwarten ist, dass der VfL Sindelfingen 2 und der TSV Eningen 3 am Ende oben mit dabei sind. Beim TV Rottenburg 5 ist alles möglich. Mit nur einem Satzverlust sind sie aufgestiegen und könnten richtig stark sein. Je nach Mannschaftszusammenstellung aber auch nicht. Bestimmt sind sie jedoch das jüngste Team. Ein guter Tipp für eine Mittelfeldplatzierung und den Klassenverbleib sind die SG Tübingen/Ofterdingen, der SSC Tübingen und der TV Beffendorf. Alle drei gehören zum Inventar der Bezirksliga. Somit bleiben für die unteren Tabellenregionen der TSV Burladingen und der TSV Frommern übrig.

 

Mit folgender Besetzung geht es in das Projekt Zukunft:

Zuspiel: Marco Späth

Mitte: Tobias Göbel, Nico Haydt, Martin Mayer, Robin Sautter

Außen: Alex Banzhaf, Linus Bucher, Martin Mayer, Felix Pflüger, Markus Schwille, Tom Werneck,

Diagonal: Sven Mayer, Daniel Missbauer

Libero: keiner

Joker: Anselm Wurst, Jonas Wilkening

Trainer: Thomas Teiber

 

1. Spieltag am Sonntag, 02. Oktober 2016: 

3:0 Auftaktsieg gegen Rottenburg 5

 

Mit einem klaren 3:0 gegen den TV Rottenburg 5 gelang ein Auftakt nach Maß in die neue Saison. Der Gastgeber, ebenfalls Aufsteiger, musste im ersten Spiel gegen den VfL Sindelfingen 2 ran und verlor 1:3. Aus dieser Partie konnten ein paar wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden, wie das Team zu knacken ist.

 

Ein entscheidender Punkt war die Aufschlagstrategie. Diese konnte gut umgesetzt werden. Rottenburg hatte immer wieder Probleme im Spielaufbau was uns die Arbeit in Block und Feldabwehr erleichterte. Im Angriff konnte Marco alle seine Angreifer erfolgreich einsetzen. Die Annahme präsentierte sich ebenfalls stabil und so bestimmten wir den ersten Satz klar mit 25:12.

 

Auch der nächste Durchgang verlief nach dem selben Schema. Wir waren das spielbestimmende Team. In allen Bereichen agierten wir druckvoller und stabiler. Das 25:14 war wieder eine deutliche Sache.

 

Im dritten Satz stellte Rottenburg die Annahme um und konnte so sein Spiel stabilisieren. Bis zum 13:16 hatten sie die Nase vorn. Tom leitete dann mit starken Aufschlägen die Wende ein. Ein paar glückliche Aktionen kamen dazu, der Gegner war verunsichert und wir konnten den Sack zum 25:19 zu machen.

 

Dieser Sieg bringt 3 wichtige Punkte auf dem Weg zum Klassenerhalt und viel Selbstbewusstsein für die nächsten Spiele. Auch wenn Rottenburg an diesem Tag kein wirklicher Gradmesser war steht die Erkenntnis, dass wir in der Bezirksliga bestehen können. Das Niveau ist zwar deutlich höher als in der A-Klasse, aber die Mannschaft hat sich weiterentwickelt.

 

Es spielten Marco, Robin, Nico, Markus, Tom, Sven, Martin, Alex, Felix, Daniel

2. Spieltag, Sonntag 16.10.16, gegen VfL Sindelfingen und TSV Burladingen

Zwei Niederlagen beim ersten Heimspieltag

 

Zwei 2:3 Niederlagen gab es am ersten Heimspieltag in der neuen Bezirksligasaison. Ärgerlich, denn in beiden Partien hätten wir auch als Sieger vom Feld gehen können. Wäre, hätte, wenn und aber zählen jedoch nicht. Am Ende waren der VfL Sindelfingen und der TSV Burladingen die cleveren und routinierteren Teams, die in den entscheidenden Momenten mit weniger Fehlern und effektiver agierten.

 

Im ersten Spiel gegen Sindelfingen hatten wir den besseren Start. Sicheres Spiel brachte die Punkte zu einem klaren 25:18 Satzgewinn.

 

Nach diesem Auftakt fanden die Gäste zu ihrem Spiel. Sie bestimmten das Geschehen und wir hinkten immer einen Schritt hinterher. 25:19 bedeutete den Ausgleich.

 

Das gleiche Bild im dritten Durchgang. Unsere Aktionen waren zu unsicher und wenig druckvoll was Sindelfingen zu einem deutlichen 25:17 nutzen konnte.

 

Mit dem Rücken zur Wand kämpften wir uns im vierten Satz zurück ins Spiel. Unsere Fehlerquote war nun geringer und die Aufschläge und Angriffe druckvoller. Ein 25:18 sicherte schon mal einen Punkt.

 

Der Entscheidungssatz verlief zunächst ausgeglichen. Bei 9:7 kam ein Hänger. Eigenfehler und schwache Aktionen nutzte der Gast und drehte das Spiel. Bei 9:13 war das Ding gelaufen und die Partie ging letztlich mit 10:15 verloren.

 

Im zweiten Spiel sollte alles besser werden. Allerdings klappte das nicht so recht. Wir kamen mit der Spielweise von Burladingen nicht zurecht und hatten mit 17:25 klar das Nachsehen.

 

Im zweiten Satz war der Verlauf immer ausgeglichen. Mit schnellen Bällen über die Mitte konnten ein paar entscheidende Akzente gesetzt werden die zum 26:24 führten und den Gleichstand brachten.

 

Das Selbe in Durchgang Drei. Burladingen bereitete uns vor allem mit einer starken Feldabwehr große Probleme. Viele Sideouts mussten hart erkämpft werden. Der Gast tat sich hier erheblich leichter. Am Ende brachte ein 25:22 die 2:1 Satzführung.

 

Die Messe war jedoch noch lange nicht gelesen. Die Gäste von der Alb überzeugten weiterhin mit guter Abwehrleistung, effektivem Angriff und sicherem Spiel. Bei uns war die Anzahl unnötiger Fehler zu groß, was sich letztlich im 21:25 zu Buche schlug.

 

Somit war das zweite Fünfsatzspiel des Tages perfekt. Wieder war alles ausgeglichen. Leider konnten wir die sich bietenden Chancen nicht nutzen. Nach 2 Stunden Spieldauer hatten die Gäste knapp mit 15:17 die Nase vorn.

 

So ganz angekommen sind wir in der neuen Liga noch nicht. Es fällt uns schwer mit den Stärken und Eigenheiten der Gegner klar zu kommen und unser eigenes Spiel aufzuziehen. Ein paar Punkte gilt es zu verbessern, dann sollte der Klassenerhalt gelingen.

 

Im voll besetzten Kader waren dabei:

Alex, Niko, Martin, Sven, Daniel Felix, Marco, Robin, Markus, Tom, Jonas und Tobi

Aus in der 1. Runde des VLW- Pokals

 

Durch das Erreichen des Halbfinales in der vergangenen Bezirkspokalrunde sind wir in dieser Saison im VLW- Pokal startberechtigt. In der ersten Runde hieß der Gegner, welch Zufall, TSV Eningen 2. Dieses Team hatten wir in der letzten Saison mit 3:1aus dem Bezirkspokal gekickt. Die Karten wurden jetzt neu gemischt. Eningen trat diesmal als Aufsteiger in die Landesliga und wir als Aufsteiger in die Bezirksliga an. Das Ziel für die Begegnung lautete: Eningen schlagen um in der zweiten Runde gegen den Regionalligisten TV Rottenburg 2 anzutreten. Hoch motiviert ging es am Mittwoch abend in die Partie. Aber auch die Eninger nahmen die Begegnung ernst. Die Pleite der letzten Pokalbegegnung hatten sie nicht vergessen. Sie begannen konzentriert, machten kaum Fehler und nutzen jede sich bietende Chance. Bei uns waren die Aktionen zu ungenau. Dadurch konnte kein Druck aufgebaut werden und die Gäste bestimmten das Geschehen. 17:25 ging der Erste Durchgang verloren.

 

Im Zweiten das selbe Bild. Eningen zog sein Spiel konsequent durch und verbuchte auch diesen Durchgang deutlich mit 25:16 für sich.

 

Etwas besser lief es in Satz Drei. Eningen lies etwas nach und wir konnten uns steigern. In Angriff und Block gelangen einige schöne Aktionen. Als es wichtig wurde konnten die Gäste jedoch zulegen, während bei uns die Fehlerquote nach oben schnellte. So wurde aus einem 7:5 ein 7:10 und ein 8:15. Wir konnten uns jedoch wieder bis auf 20:21 heran kämpfen und ein Satzgewinn lag in der Luft. Wie schon des öfteren vergaben wir die wichtigen Bälle am Satzende und der Gegner machte den Sack mit 20:25 zu.

 

So konnte Eningen mit einem klaren 3:0 zufrieden nach Hause gehen. Sie waren letztlich in allen Belangen eine Klasse besser. Das mussten wir neidvoll anerkennen. Ärgerlich, aber bis zum nächsten Mal haben wir ein Jahr Zeit. Und dann gewinnen wieder wir!!

 

Es spielten Tobi, Niko, Alex, Tom, Markus, Robin, Marco, Felix, Daniel, Martin 1+2, Linus

3. Spieltag, Samstag, 29. Oktober 2016

Klares 3:0 gegen SG TSG Tübingen/TSV Ofterdingen

Mit drei Punkten kamen wir vom Auswärtsspiel in Tübingen zurück. Nach zuletzt drei verlorenen Begegnungen war dies gut für die Psyche und fürs Punktekonto. Es kamen alle Spieler zum Einsatz und trugen ihren Teil zum Erfolg bei. Damit belegen wir nach 4 Spielen mit 8 Punkten Rang 4. Wir sind somit im Soll und haben eine gute Grundlage für das Ziel Klassenerhalt geschaffen.

 

Der erste Satz begann ausgeglichen. Es war schnell zu erkennen, dass wir die besseren Spielanlagen hatten. Die Frage war, ob wir dies auch nutzen können. Es gelang. Ab dem 7:7 bekamen wir die Oberhand und spielten ohne Hänger bis zum 25:20 durch.

 

Der zweite Durchgang begann holprig. Ungenaue und fehlerhafte Aktionen nutze der Gastgeber und lag bis zum 6:7 vorn. Dann wurde unser Spiel sicherer und in Folge druckvoller. Die SG hatte dem nicht viel entgegen zu setzen und mit 25:15 viel das Ergebnis deutlich aus.

 

Auch im dritten Satz kam nie das Gefühl auf, dass noch etwas schief gehen könnte. Wir kamen nie in große Bedrängnis, denn die Eigenfehlerrate blieb niedrig. 25:18 hieß es am Ende.

 

Es spielten Linus, Tobi, Alex, Tom, Markus, Robin, Marco, Felix, Daniel, Martin und Sven

4. Spieltag, Samstag. 12.11.2016 gegen TSV Eningen 3

 

3:1 Erfolg im Lokalderby

 

Am Samstag kam es in Eningen wieder einmal zu einem Lokalderby. Nachdem es vor zwei Wochen im VLW- Pokal ein 0:3 gegen den TSV Eningen 2 gab, wurde nun in der Runde die TSV Eningen 3 mit 3:1 geschlagen. Ein wichtiger Sieg, denn neben den 3 Punkten gab es die Bestätigung, dass wir auch gegen die Topteams der Liga gewinnen können. Nach fünf Spielen stehen wir jetzt auf Rang 3.

 

Im ersten Satz war der Beginn sehr holprig. Unser Spiel war in allen Bereichen ungenau und harmlos. Marco hatte im Zuspiel zu kämpfen und konnte seine Angreifer nicht wie gewünscht zur Geltung bringen. Die Partie verlief ausgeglichen, am Ende hatten die Gastgeber mit 27:25 jedoch die Nase vorn.

 

Mit 7:2 legt Eningen im zweiten Durchgang den besseren Start hin. Da unser Spiel nun aber so langsam ins Rollen kam wurde dieser Rückstand bei 12:12 erstmals ausgeglichen. Marcos Pässe standen nun viel besser und der Block pflückte die Angriffe des TSV immer wieder herunter. In der Abwehr wurden die wichtigen Bälle herausgeholt, so dass letztendlich ein klares 25:17 auf der Anzeigetafel zu sehen war.

 

Auch den dritten Satz hatten wir von Beginn an im Griff. In fast allen Bereichen waren wir das bessere Team. Gegen Satzende schlichen sich dann wieder einmal unnötige Fehler ein, mit 25:23 ging der Durchgang aber verdient auf unser Konto.

 

Das selbe im vierten Satz. Unser starker Block und die gute Feldabwehr brachten den entscheidenden Vorteil. 25:21 hieß es am Ende und ein wichtiger Sieg war eingefahren.

 

Das Saisonziel Klassenerhalt scheint nach vier Spieltagen nur noch eine Formsache zu sein. Wenn wir in Bestbesetzung antreten bestehen gegen alle Gegner Siegchancen. Um diese zu nutzen müssen wir unser Spiel stabilisieren, weniger leichte Fehler machen und in kritischen Situation cleverer agieren.

 

 

Es spielten: Tobi, Alex, Tom, Markus, Robin, Marco, Felix, Daniel, Martin, Sven, Niko

Spielbericht zum Heimspiel am Sonntag, 27.11.16

Erste Siege in der Schönberghalle

Nachdem die ersten vier Pflichtspiele in der Schönberghalle alle verloren gingen, konnte beim zweiten Heimsieltag am So. endlich der erste Sieg in der neuen Halle eingefahren werden. Gegen den Tabellenvorletzten TSV Frommern gab es einen 3:1, im Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten SSC Tübingen einen 3:2 Erfolg. Damit gelang der Sprung auf Rang zwei. Der Klassenerhalt dürfte gesichert sein. Das Ziel für die kommenden Spiele heißt nun oben dran zu bleiben.

 

Der breit aufgestellte Kader machte sich beim Heimspieltag bezahlt. Mit Daniel, Nico und Linus fehlten drei Spieler, dafür war mit Jonas als zweitem Zuspieler eine spielentscheidende Alternative dabei. Nach langer Verletzungspause steigt er langsam wieder ins Geschehen ein.

 

Im ersten Spiel gegen den TSV Frommern waren wir das spielbestimmende Team. In allen Elementen waren wir überlegen und hatten bei Bedarf eine Alternative auf der Bank. Die ersten beiden Sätze gingen deutlich mit 25:18 und 25:11 an uns. Im Dritten wurde auf den Außenpositionen gewechselt, was leider nicht so richtig klappte. Der Gast kam nun besser ins Spiel und nutze die sich bietenden Chancen. Unser Spiel war unsicher und fehlerhaft und weder Auszeiten noch Spielwechsel zeigten Wirkung. 20:25 hieß es letztendlich für den TSV.

 

Satz vier war wieder besser, richtig rund lief es aber nicht mehr. Die Jungs aus Frommern bissen sich ins Spiel rein, am Ende konnten wir sie jedoch mit 25:22 niederringen.

 

Im zweiten Spiel ging es gegen den Tabellenzweiten SSC Tübingen. Bereits beim Einspielen war klar, dass es keine leichte Aufgabe wird. Vor allem im Angriff hatten die Gäste über den gesamten Spielverlauf immer wieder gute Aktionen. Der erste Satz verlief ausgeglichen, denn beide Teams spielten auf einem guten Niveau. Der etwas stärkere Angriff war letztendlich ausschlaggebend für den 25:22 Satzgewinn der Tübinger.

 

Im nächsten Durchgang waren wir am Drücker. In allen Bereichen war unser Spiel druckvoller und sicherer und es gab mit 25:20 einen Start – Ziel Sieg. Das selbe im dritten Abschnitt. Mit guten Aufschlägen konnte die Basis für eine effektive Block-Feldabwehr gelegt werden. Zuspiel und Angriff waren ebenfalls sehr sicher und mit 25:21 war die 2:1 Führung perfekt.

 

Ein großes Loch tat sich im vierten Satz auf. Die Konzentration war weg und die Kraft fehlte. Sowohl im Zuspiel wie auch im Angriff gelang nicht viel. Die SSCler entschied den Durchgang klar mit 25:14 für sich.

 

Im Entscheidungssatz waren die Jungs dann wieder voll da. Sie wollten den Sieg während Tübingen mit dem einen Punkt zufrieden zu sein schien. Mit 15:11 ging Satz und Spiel an uns, da wir cleverer und sicherer spielten als die Gäste.

 

Mit diesen zwei Siegen stehen wir als Aufsteiger nun auf Rang zwei. Ein super Ergebnis, das so nicht zu erwarten war. Die bisherigen Partien haben aber auch gezeigt, dass die Liga sehr ausgeglichen besetzt ist. Eine Übermannschaft gibt es in dieser Saison nicht. Jedes Team kann jeden schlagen. Auch Frommern, der Tabellenletzte, kann an einem guten Tag für jeden zum Stolperstein werden.

 

Es spielten: Tobi, Alex, Tom, Markus, Robin, Marco, Felix, Martin, Sven, Jonas, Nico

 

Sonntag, 11. Dezember 2016 gegen TV Beffendorf

Unnötige 2:3 Niederlage gegen TV Beffendorf

Zu ungewohnter Zeit am späten Sonntagnachmittag fand die Begegnung in Beffendorf statt. Als Tabellenzweiter ging es mit breiter Brust gegen den TV. In den ersten beiden Sätzen lief es denn auch wie am Schnürchen. Annahme, Zuspiel und Angriff klappten wie im Training einstudiert und Block und Abwehr waren präsent. Mit 25:21 und 25:22 gingen wir wunschgemäß mit 2:0 in Führung.

 

Im dritten Durchgang sah es bis zum 23:19 nach einem klaren 3:0 aus. In der gegnerischen Auszeit wurde in Gedanken wohl schon die anstehende Siegesfeier geplant und vergessen, dass noch zwei Punkte fehlen. Beffendorf drehte auf, hatte einen super Lauf und erreichte mit 25:23 den Anschluss.

 

Die folgenden beiden Sätze sind aus unserer Sicht nicht mehr erwähnenswert. Die Angriffe blieben immer wieder im guten gegnerischen Block hängen oder wurden von der Feldabwehr herausgefischt. Dagegen schaltete unsere Defensive auf Durchzug. Das 18:25 und 8:15 mit der daraus resultierende 2:3 Schlappe wird unter Statistik Bezirksliga Saison 2016/17 gespeichert, abgehakt und aus dem Langzeitgedächtnis gelöscht.

 

Wenn die Gerüchte stimmen waren an dieser Aktion beteiligt Marco, Daniel, Sven, Martin, Markus, Tom, Tobi und Robin. Schriftliche Belege dazu sind verschollen.

Samstag, 17. Dezember 2016 gegen VfL Sindelfingen 2

 

Erneute 2:3 Niederlage

 

Am Samstag startete die Rückrunde mit dem Spitzenspiel gegen den Tabellenführer VfL Sindelfingen 2. In der ersten Begegnung liessen die Hausherren dem TV Rottenberg 5 beim 3:0 keine Chance. Dabei waren keine großen Schwachpunkte auszumachen. Somit war klar, dass wir nur etwas ausrichten können wenn wir das Spiel selbst bestimmen.

 

Im ersten Satz kamen die Aufschläge druckvoll und der Block griff immer wieder kräftig zu. Annahme, Zuspiel und Angriff waren stabil, so dass der Abstand Punktz für Punkt anwuchs. Das 25:18 war letztendlich eine klare Angelegenheit.

 

Sindelfingen stellte sich im folgende Durchgang auf unser Spiel ein und es entwickelte sich ein gutes und spannendes Match. Beide Teams machten wenig Fehler, zeigten schöne Angriffs- aber auch Blockaktionen und schenkten sich bis zum 19:20 nichts. Wie schon oft in dieser Saison kamen wir von einer Position nicht herunter und es stand plötzlich 19:25.

 

Nach dem Satzausgleich lief der dritte wieder zu unseren Gunsten. 6:1 und 12:2 hieß es nach wenigen Bällen. Auf der Seite des Gastgebers schlugen unsere Angriff und Blocks kräftig ein, wärend deren Bälle im Aus landeten. Mit zahlreichen Spielerwechseln und zwei Auszeiten versuchten sie wieder in die Gänge zu kommen. Das Schiedsgericht kam ihnen ungewollt zu Hilfe als sie mit einer Flasche Bier den Spielberichtsbogen fluteten und so ein Zusätzlich Unterbrechung verursachten. Letzlich war es wieder typisch für unser Spiel, dass am Satzende in den entscheidenden Situationen die Chancen nicht genutzt werden. Mit 25:19 war das Ergebnis trotzdem ungefährdet.

 

Satz vier bestimmte Sindelfingen. Sie konnten ihr Spiel besser durchziehen während wir immer wieder schwächelten. 5:7 / 7:7 / 7:14 / 15:16 unser Spiel glich einer Achterbahnfahrt die wir nicht unter Kontrolle bekamen. Am Ende erreichten wir kräftig durchgeschüttelt bei 19:25 das Ziel.

 

Somit kam es im neunten Spiel zum fünften Tiebreak. Wir sind inzwischen Spezialisten auf diesem Gebiet. Es gab einen offenen Schlagabtausch. Bei 8:7 wurden die Seiten gewechselt, bei 11:11 gab es einen Fehlaufschlag. Danach konntenwir drei mal unser Sideout nicht durchbringen. Mit 12:15 hatte Sindelfingen das bessere Ende für sich und kann mit diesem Sieg schon mal die Meisterschafts- und Aufstiegsfeier in die Landesliga planen.

 

Mit dem Verlauf des Spieles können wir zufrieden sein. Wenn es läuft sind wir in der Bezirksliga gut dabei. Es fehlt noch etwas die Konstanz und hin und wieder die Wechselmöglichkeiten. Spielentscheidend in dieser Begegnung war Sindelfingens Zuspieler, der in den entscheidenden Momenten seine Angreifer besser in Szene setzen konnte.

 

Das Jahr 2016 schliessen wir mit fünf gewonnenen und vier knapp mit 2:3 verlohrenen Spielen auf Rang zwei ab. Als Aufsteiger ein gutes Ergebnis. Nächstes Jahr wollen wir Gas geben und versuchen über die Relegation ein Plätzchen in der Landesliga zu ergattern.

 

In Sindelfingen waren dabei Nico, Alex, Felix, Linus, Sven, Martin, Marco, Robin, Markus, Tobi

 

Spielbericht Bezirkspokal, Mittwoch 18. Januar 2017

Runde 4 gemeistert

 

Als Bezirksligist und mit Freilos kamen wir erst in der 4. Runde des Bezirkspokals zum Einsatz. Gegner war mit dem PSV Reutlingen ein alter Bekannter. In den letzten Jahren immer hart umkämpfte Lokalderbies, war es diesmal mit 3:0 eine klare Angelegenheit.

 

Obwohl wir im ersten Satz unkonzentriert und mit ungewöhnlich vielen Eigenfehler agierten wuchs die Führung stetig. 25:18 hieß es nach 18 Minuten.

 

Im zweiten Durchgang ging es so weiter. Unsere Fehlerrate war hoch und bis zum 17:17 waren die Gäste immer ein paar Punkte voraus. Am Satzende konnten wir uns steigern und mit 25:21 die 2:0 Satzführung erspielen.

 

Der PSV stellte dann in Satz 3 sein Spiel ein. Anscheinend hatten sie an diesem Abend noch was anderes vor. Ohne viel Zutun stand es 13:4. Gelegenheit zu experimentieren. Linus durfte sich als Zuspieler versuchen. Leider machten ihm seine Mitspieler das Leben schwer. Sie versuchten mehr seine läuferischen denn seine zuspielerischen Fähigkeiten zu erkunden. Am Ende reichte es trotzdem zum 25:19 und einem glatten 3:0.

 

Als Einstieg ins neue Jahr war die Begegnung willkommen. Alle mussten sich eingestehen, dass der Weihnachtsspeck bzw. Rost noch entfernt werden muss. Für den anstehenden Heimspieltag gilt es sich zu steigern.

Heimspieltag am Sonntag, 22. Januar 2017

 

Zwei wichtige Spiele standen am Sonntag an. Gegen den Vorletzten SG TSG Tübingen/TSV Ofterdingen und den Drittletzten TV Rottenburg 5 mussten unbedingt Siege her. Zum einen um den Klassenerhalt jetzt schon sicher zu stellen, zum anderen um weiterhin Oben mitzumischen. Dies gelang. Im ersten Spiel gegen Tübingen/Ofterdingen gab es ein klares 3:0. Anschließend wurde Rottenburg nach heftiger Gegenwehr mit 3:1 niedergerungen. Somit konnte die maximale Punktzahl eingefahren werden. Der Lohn dafür ist Rang 2.

 

Die Begegnung gegen die Spielgemeinschaft Tübingen/Ofterdingen verlief nach Wunsch. Ein 7:0 Blitzstart sorgte für die nötige Sicherheit und klare Verhältnisse. Wir ließen nichts zu und die Gäste bekamen keinen Fuß auf den Boden. Das 25:10 war eine deutliche Sache. Auch in den Sätzen zwei und drei das selbe Bild. Ohne Hänger zogen wir unser Spiel durch. Die SG hatte dem nichts entgegen zu setzen. 25:17 und 25:19 waren die Endstände. Mit dieser Leistung sind die Unistädter ein heißer Anwärter auf einen Abstiegsplatz.

 

Nur einen Punkt besser und damit einen Rang höher als Tübingen rangierte der nächste Gegner TV Rottenburg 5. Am letzten Spieltag boten sie eine desolate Leistung gegen den Tabellenführer ab. Und auch an diesem Tag war im ersten Satz beim 25:14 nicht viel vom Bundesliganachwuchs zu sehen.

 

Im zweiten Durchgang stellten wir auf drei Positionen um. Unser Spiel holperte nun und die Gäste wurden so langsam wach. Nach einigem Auf und Ab stand es 15:20. Sven leitete mit starken Aufschlägen die Wende ein. Das Blatt wendete sich zu unseren Gunsten und auch dieser Satz ging mit 25:21 an uns.

 

Die Jungs aus Rottenburg fingen sich in Satz drei wieder und zeigten eine starke Leistung. Im Aufschlag und Außenangriff konnten sie die entscheidenden Punkte erzielen und mit 25:21 den Anschluss herstellen.

 

Auch Satz vier verlief spannend und ausgeglichen. Die Gäste hielten ihr gutes Niveau und wir konnten zeigen, warum wir in der Tabelle ganz oben mit dabei sind. Den Zuschauern wurde eine gute Bezirksligapartie geboten. Letztendlich gab unser sicheres und effektives Spiel den Ausschlag zum 25:22 Satzgewinn und damit zum verdienten Sieg.

 

Mit den beiden Siegen haben wir als Aufsteiger unser erstes Saisonziel Klassenerhalt erreicht. Das neu gesteckte Ziel lautet nun Rang 2 und die damit verbundene Relegation zur Landesliga. 

Samstag, 04. Februar 2017:  weiteres 3:2 gegen TSV Burladingen

 

Beim Auswärtsspiel in Burladingen ging es, wie bereits so oft in dieser Saison, über die volle Distanz von fünf Sätzen. In einer umkämpften Partie gelang uns dabei die Revanche für die 2:3 Heimniederlage der Vorrunde. Der Spielverlauf war ein Spiegelbild der ersten Begegnung. Wir taten uns extrem schwer mit der Spielweise des Gastgebers. Aus einer sicheren Annahme heraus konnte der TSV über alle Positionen angreifen. In kritischen Phasen gelang es ihnen vor allem über die Außenpositionen mit effektiven Bällen zu punkten. Das größte Problem bereitete uns jedoch die super Feldabwehr. Am laufenden Band konnten sie auch gute Angriffe von uns entschärfen.

 

Der erste Satz war auf beiden Seiten ein vorsichtiges Abtasten des Gegners und der ungewohnt niedrigen Halle. Da wir zu überheblich und unkonzentriert agierten konnte sich Burladingen Vorteile erarbeiten und den Durchgang mit 25:21 für sich entscheiden.

 

Damit war auch dem letzten auf unserer Seite klar, dass man als Tabellenzweiter keine Spiele geschenkt bekommt. Die Einstellung stimmte nun. Mit guten Aktionen in Angriff und Block konnten wir dem Spiel unseren Stempel aufdrücken. Allerdings brachten Schwächen in Annahme und Abwehr Burladingen immer wieder zurück ins Spiel. Mit 25:23 und 25:23 gingen die folgenden Sätze an uns.

 

Einem Standesgemäßen 3:1 schien nichts mehr im Wege zu stehen. Mit zurückgewonnener Überheblichkeit ging es in Satz 4. Der Gastgeber lief nun zu unserem Leidwesen so richtig heiß. Egal was wir im Angriff machten und wie hart auf die Bälle gedroschen wurde, die Jungs von der Alb holten alles in der Abwehr. Da sie zudem im Angriff effektiv und fehlerfrei spielten sahen wir recht alt aus und kassierten ein deftiges 13:25.

 

Warum wir in der Tabelle so weit oben stehen zeigten wir im Entscheidungssatz. Nach einer schwachen Phase können wir uns steigern. Das erste mal in der Partie gelang es mit den Aufschlägen Druck auszuüben. Ein starker Block tat sein übriges und bei 8:1 wurden die Seiten gewechselt. Allerdings kamen wir dann von zwei Positionen nicht so richtig runter. Eine unserer Schwächen. Es musste noch einmal gezittert werden, am Ende hatten wir mit 15:13 jedoch das Glück auf unserer Seite.

 

Da unser direkter Verfolger TSV Eningen 3 seine beiden Heimpartien mit 2:3 verloren hat konnte Tabellenplatz 2 gefestigt werden. Vorsichtshalber wurde für die Relegation gemeldet. Wenn es in den verbleibenden vier Partien super läuft, kann am Ende der Saison in den Aufstiegsspielen Landesligaluft geschnuppert werden.

Samstag, 18.02.2017: Erneuter 3:2 Erfolg gegen SSC Tübingen

 

Wie bereits in der Vorrunde konnten wir in einer spannenden und hochklassigen Partie den SSC Tübingen mit 3:2 bezwingen. Im ersten Spiel gegen den TSV Burladingen zeigten die Tübinger was sie drauf haben und spielten sich schon mal warm. So konnten sie gegen uns die ersten beiden Sätze knapp gewinnen, ehe auch wir Betriebstemperatur erreichten. Das Blatt wendete sich und in den nächsten drei Durchgängen gaben wir den Takt vor. Mit dem 3:2 Erfolg ist der zweite Tabellenplatz verteidigt. Der SSC folgt auf Rang drei.

 

Das Spiel startete ausgeglichen. Kein Team konnte sich absetzen und die Führung wechselte ständig. Tübingen hatte in Feldabwehr und Außenangriff leichte Vorteile, wir in Block und Schnellangriff. Am Satzende waren die Gastgeber konsequenter und machten aus einem 21:21 ein 25:22.

 

In Satz 2 legte der SSC einen Zahn zu und zog schnell auf 11:4 davon. Wir bekamen vor allem die Außenangriffe nicht unter Kontrolle. Angesichts der klaren Führungen ließen sie es dann etwas lockerer angehen und wir kamen wieder heran. Letztendliche reichte es aber nur zu einem 23:25.

 

Ob Tübingen mit dem einen Punkt schon zufrieden oder sich des Sieges zu sicher war können sie vermutlich selbst nicht sagen. Ab dem 6:6 im dritten Durchgang bekamen wir jedenfalls das Spiel in den Griff. Unsere Aufschläge zeigten Wirkung, der Block stand gut und die Abwehr holte was zu holen war. Das Zuspiel konnte variabel gestaltet werden wodurch die Angriffe druckvoll kamen. Gegen Ende wackelten wir zwar wieder ein bisschen, mit 25:23 war der Anschluss jedoch hergestellt.

 

Im Vierten Satz lief es rund. Tübingen spielte zwar weiterhin stark, wir hatten aber immer eine passende Antwort parat. Annahme und Abwehr brachte die Bälle gut nach vorne, so dass Marco variabel zuspielen konnte. Gegen eine so geschwächte Block-Feldabwehr erzielte unser Angriff Punkt um Punkt. Bis zum 12:11 lagen wir stets knapp in Front. Dann packte unser Block herzhaft zu und brachte die Entscheidung. Im Angriff schepperte es einige mal ordentlich und das 25:16 bedeutete den Ausgleich.

 

Im Entscheidungssatz hatten wir die Hosen an. Am Netz besaßen wir die Lufthoheit. Tobi, Robin und Markus ließen es sowohl im Angriff als auch im Block wiederholt ordentlich krachen. Die Aufgabe der Tübinger Abwehr bestand oft nur darin die Bälle einzusammeln, damit wir den nächsten Aufschlag machen konnten. Mit 15:10 ging der Satz und damit das Spiel verdient an uns.

 

Das war die bislang beste Saisonleistung. Über das gesamte Spiel agierten wir stabil und ohne große Hänger. Gegen einen starken Gegner konnten wir uns im Spielverlauf steigern. Das gibt Selbstvertrauen für die kommenden Begegnungen. Das Ziel Relegation zur Landesliga bleibt weiterhin in Reichweite.

Sonntag, 05. März 2017: Heimspieltag mit Sieg und Niederlage

Beim letzten Heimspieltag der Saison gab es zuerst ein mühsames und glückliches 3:2 im Lokalderby gegen den direkten Verfolger TSV Eningen 3 und danach eine deutliche 1:3 Pleite gegen den TV Beffendorf. In beiden Spielen kamen wir nie so richtig in die Gänge. Die zwei Wochen Trainingspause wegen Reparaturarbeiten in der Schönberghalle machten sich bemerkbar.

 

Der Start ins Lokalderby verlief wie gewünscht. Mit sicheren Aktionen bestimmten wir das Geschehen und legten beim 25:20 einen klaren Start – Zielsieg hin.

 

Im zweiten Durchgang stieg unsere Fehlerquote an. Viele Netzfehler, Übertritte und Fehlaufschläge brachten Unruhe und Unsicherheit in die Aktionen. Die Gäste lagen von Beginn an immer zwei Punkte in Front. Am Ende legten sie noch ein paar drauf und entschieden mit 25:18 den Durchgang für sich.

 

Das selbe Bild in Satz drei. Eningen bestimmte das Spiel und siegt 25:17.

 

In Satz vier ging es bei uns im selben Trott weiter. Eningen eilte mit großen Schritten dem Spielgewinn entgegen. Bei 8:16 schien alles gelaufen zu sein. Die Gäste schalteten auf Stand-By Modus und wir legten endlich los. Das Spiel drehte sich und mit 25:23 gelang der Satzausgleich.

 

Der Entscheidungssatz verlief ausgeglichen. Da wir weniger Eigenfehler produzierten hatten wir leichte Vorteile und letztendlich mit 16:14 das bessere Ende für uns. Wieder einmal wurde mit schwankender Leistung ein glücklicher 3:2 Sieg eingefahren. Damit steht vorzeitig Rang 2 in der Abschlusstabelle vor dem TSV Eningen fest.

 

Im zweiten Spiel ging es gegen den TV Beffendorf. Der erste Satz verlief bis zum 13:13 ausgeglichen. Dann ging bei uns nicht mehr viel und der Gast siegt 25:16.

 

Den zweiten Satz bestimmten wir und Beffendorf schaute nur zu. 25:10 bedeutete den Ausgleich.

 

Ausgeglichen Satz drei. Beffendorf fand mit viel Kampfgeist zurück in die Partie. Letztendlich entschieden sie den Durchgang mit 25:21 für sich da unser Zuspiel zu ungenau, der Angriff wenig effektiv und die Abwehr zu träge war.

 

Der leistungsmäßige Tiefpunkt der Saison war in Satz vier erreicht. Es ging nichts zusammen. 10:25 und damit 1:3. Das erste Spiel der Saison, bei dem wir keinen Punkt erzielten. Ende eines letztendlich enttäuschenden Spieltages.

 

Aber auch dieser Spieltag wird uns ein Stück voran bringen. Einige Schwachpunkte traten deutlich zutage. Nun gilt es an den Alternativen zu arbeiten um solche Situationen und Spiele offen zu halten.

 

Es spielten Robin, Martin, Alex, Felix, Tobi, Sven, Nico, Marco, Daniel, Markus

 

Samstag, 18. März 2017: Abschlusspleite in Frommern

Zum Abschluss der Bezirksligasaison setzte es beim Absteiger in Frommern eine 2:3 Niederlage. Trotz dieser Pleite belegen wir den 2. Platz, der zu den Relegationsspielen in die Landesliga berechtigt. Als Aufsteiger ein super Ergebnis. Allerdings ist zu erkennen, dass die Leistungskurve in den letzten Spielen deutlich nach unten ging.

 

Der TSV Frommern ist inzwischen ein alter Bekannter. So wussten sie über unsere Stärken und Schwächen bestens Bescheid und hatten sich gut darauf eingestellt. Von Beginn an war es ein zähes und ausgeglichenes Spiel. Der TSV hatte Vorteile im Zuspiel und Außenangriff, wir in Block und Schnellangriff. Mit 25:21 ging der erste Satz an den Gastgeber.

 

Selbes Spiel in Durchgang zwei. Immer wieder lagen wir mehrere Punkte, konnten den Rückstand ausgleichen um dann wieder zurück zu fallen. Unsere Fehlerquote im Angriff war einfach zu groß. Letztendlich gelang jedoch mit 25:22 der Ausgleich.

 

Frommern wechselten in Satz drei den Zuspieler. Die Pässe waren nun wesentlich unpräziser und unser Block griff gnadenlos zu. 25:10 hieß es nach kurzer Zeit.

 

In Satz vier lief der TSV wieder mit ihrem Ersten Zuspieler auf und das Spiel glich den ersten beiden Durchgängen. Bis zu 7 Punkten lagen sie in Front. Gegen Satzende kamen wir wieder heran, konnten den Sack aber nicht zu machen. Unser Angriff über die Außenpositionen war zu unsicher und auch der Block offenbarte Schwächen. Die Gastgeber setzten sich letztlich mit 30:28 durch.

 

Im Entscheidungssatz ging nichts zusammen. Frommern spielte seine Stärken aus und gewann mit 15:8. Dies war ihr zweiter Sieg der Saison und sie steigen abgeschlagen ab. In der letzten Saison hatten wir in der A-Klasse noch beide Spiele gewonnen. Entsprechend frustrierend ist diese Pleite.

 

Am 01. oder 02. April findet die Relegation für die Landesliga statt. Bis dahin müssen wir wieder in die Spur finden, denn sonst gibt es ein paar Packungen. Dort geht es u.a. gegen den TSV Eningen 2. Die Chancen auf den Aufstieg sind minimal. Das Ziel lautet so gut wie möglich mitzuhalten und Erfahrung zu sammeln.

 

Es spielten Daniel, Nico, Tom, Alex, Markus, Felix, Marco und Tobi

 

Pokalspiel am Montag, 20.03.2017 gegen TSV Burladingen

Mit 3:2 in die Pokalendrunde

Am Montagabend stand in Burladingen Runde 5 des Bezirkspokals auf dem Programm. Auf dem Papier eine klare Angelegenheit: Tabellenzweiter gegen den Vorletzten und damit Absteiger in die A-Klasse. Aber auch im dritten Spiel der Saison gegen die Jungs von der Alb ging es wieder über die volle Distanz. Nach hartem Kampf und vielem Auf und Ab hatten wir am Ende knapp die Nase vorn und ziehen damit erneut ins Halbfinale ein.

 

Den bessern Start in diese Abendbegegnung gelang uns. Steht’s lagen wir in Front und der Gastgeber musste nachziehen. Bei 21:15 schien alles gelaufen. Die entscheidenden Punkte wurden jedoch vergeben und mit 26:24 stolperten wir gerade noch als erster über die Ziellinie.

 

Der TSV nahm den Schwung der Endfase mit in den zweiten Satz legten vor. Unsere Fehlerquote war insgesamt zu hoch. Immer wenn wir wieder dran waren warfen uns Eigenfehler zurück. 19:25 ging dieser Durchgang verloren.

 

In Satz drei lief es bei uns wie am Schnürchen. Druckvolle Aufschläge bereiteten dem TSV große Probleme. Der Block sorgte für viele Punkte, das Zuspiel war variabel und im Angriff wurden die Bälle kompromisslos versenkt. Burladingen fand dagegen kein Mittel und das 25:11 war eine klare Angelegenheit.

 

Nach diesem Zwischenhoch kehrten wir wieder in den Volleyballalltag zurück. Viele Fehler in Aufschlag und Angriff machten ein erfolgreiches Spiel unmöglich. Burladingen war das stabilere Team und erreichte mit 25:22 den Satzausgleich.

 

Auch im Entscheidungssatz waren die Älbler das stabilere Team. Marco hatte jedoch im Zuspiel den richtigen Riecher. In den wichtigen Phasen bediente er immer wieder Daniel, der dann die Punkte machte. So hieß es nach 1h 50min 15:13.

 

Damit stehen wir wie bereits letztes Jahr in der Endrunde des Bezirkspokals. Diese findet am 07. Mai in Mönsheim statt. Wäre schön, wenn es nach 11 Jahren wieder mal fürs Finale reichen würde.

Relegationsspiele am 2. April 2017:  VfL mit gutem Nervenkostüm und dann wie im Rausch - Landesliga wir kommen!

 

„Wahnsinn, Wahnsinn“, war das meist gebrauchte Wort nach dem Relegationsmarathon aus dem Munde der Spieler des VfL Pfullingen. Nachdem die Echaztäler erst vor einem Jahr den Sprung in die Bezirksliga geschafft hatten, stiegen sie am Sonntag als Zweiter des Relegationsturniers gleich eine Stufe höher und spielen nächste Saison Landesliga. Tristesse hingegen beim TSV Eningen 2: die Arbachtäler mussten sich nach denkbar knappen Niederlagen gegen Pfullingen und Ailingen schon nach der Vorrunde vom Verbleib in der Landesliga verabschieden und belegten am Ende Rang vier. Sieger des Turniers wurde Ausrichter Ailingen.

Für Pfullingen begann das Turnier denkbar schlecht. Im Derby gegen den TSV Eningen 2 fand die Truppe von Trainer Thomas Teiber nicht wie gewohnt zu ihrem schnellen Angriffsspiel und musste Satz 1 glatt mit 17:25 abgegeben. Danach entwickelte sich ein wahrer Krimi, in dem der VfL mehr Druck im Aufschlag machte und nun auch über die Mitte punkten konnte. Der Lohn war der 25:23 Ausgleich. Im Entscheidungssatz konnte sich kein Team absetzen, doch der VfL wirkte in seinen Aktionen bissiger und setzte sich nach Abwehr eines Matchballes letztendlich verdient mit 19:17 durch.

 

Da Eningen dann unglücklich mit 1:2 (25:17, 20:25, 13:15) gegen Ailingen verlor, war klar, dass Platz zwei in der Vorrunde schon sicher war. Zwar zog man gegen den späteren Turniersieger keineswegs zurück, aber stand beim 0:2 weitestgehend auf verlorenem Posten. Nun musste das Spiel gegen den anderen Gruppenzweiten, ASV Botnang 2, entscheiden, ob man noch die Chance auf den Aufstieg wahrnehmen konnte. Und der VfL wirbelte den ehemaligen Landesligisten gehörig durcheinander und siegte auch dank eines starken Blocks mit 2:0 (25:16, 26:24).

 

Nun ging es um die Krönung eines kräftezehrenden Tages. Wer hatte die bisherigen drei Spiele besser überstanden, wer die größeren Reserven, die SG Dettingen/Unterboihingen 2 oder der VfL? Und der VfL startete furios, produzierte kaum Fehler und fegte die SG mit 25:14 vom Feld. Sollte es das schon gewesen sein? Nein, die SG mobilisierte nochmals alle Kräfte und schaffte tatsächlich mit 25:22 den Ausgleich. „Als es 1:1 stand, habe ich meinen Spielern gesagt, jetzt oder nie, vergesst alle Strapazen des Tages, in zehn Minuten ist es vorbei“, war auch Trainer Thomas Teiber nochmals als Motivator gefragt. Und tatsächlich, der VfL war im Tie-Break, auch dank der gut besetzten Bank, die klar bestimmende Mannschaft, zog Dettingen schon früh mit Schnellangriffen und platzierten Aufschlägen den Zahn und triumphierte mit 15:4. Der Schlusspfiff ging im Freudentaumel der Spieler unter und überall hörte man nur „Wahnsinn, Wahnsinn“!

Bezirkspokalfinale am Sonntag, 07. Mai in Mönsheim

Zum Abschluss der Saison stand die Endrunde des Bezirkspokals auf dem Programm. Mit dem VfL Sindelfingen 2, dem TV Beffendorf und uns standen drei Teilnehmer des letzten Jahres am Start. Die SG TSG Tübingen/TSV Ofterdingen komplettierte das Feld. Alles Teams aus der Bezirksliga und somit bekannte Größen. Gegen Sindelfingen und Beffendorf hatten wir in der Runde beide Spiele verloren, gegen Tübingen/Ofterdingen beide gewonnen. Die Auslosung bescherte uns den VfL Sindelfingen als Gegner, es kam somit zur Neuauflage des letztjährigen Halbfinals.

 

Der erste Satz begann ausgeglichen. Auf beiden Seiten war die Fehlerquote recht hoch. Bis zum 17:17 hatten wir die Nase vorn. In der entscheidenden Schlussphase konnte Sindelfingen zulegen und auf 25:19 davon ziehen.

 

Sindelfingen war nun im Spiel während es bei uns im Getriebe weiter knirschte. Unsere Annahme und Abwehr war oft zu ungenau. Es gelang uns nicht im Angriff Druck aufzubauen was sich auf der Anzeigetafel deutlich niederschlug. Mit 18:25 ging auch dieser Satz deutlich verloren.

 

Während der Saison gelang es uns immer wieder nach zwei schlechten Sätzen zurück ins Spiel zu kommen. Diesmal allerdings nicht. Sindelfingen machte die Tür nicht auf und uns gelang keine Steigerung. Mit einer mittelmäßigen Leistung war gegen diesen Gegner kein Blumentopf zu gewinnen. 17:25 hieß es nach 20 Minuten und mit 0:3 wurde das Finale deutlich verpasst.

 

Im anderen Halbfinale setzte sich Tübingen/Ofterdingen ebenfalls klar mit 3:0 gegen Beffendorf durch. Das Endspiel entschied Sindelfingen mit 3:0 für sich und konnte damit den Pokalsieg vom letzten Jahr wiederholen.

 

Für uns war die Veranstaltung eine Lehrstunde. Sindelfingen zeigte Landesliga- Niveau, wir sind noch ein gutes Stück davon entfernt. Es war deutlich zu sehen in welchen Bereichen es mangelt, wo wir stabiler werden müssen und wo die Chancen liegen. Jeder weiß nun was uns nach dem Aufstieg in die Landesliga in der kommenden Saison erwartet.

 

Es spielten Tom, Robin, Martin, Alex, Felix, Tobi, Sven, Nico, Marco, Daniel und Markus

 

Saisonvorschau 2015/2016

Herren 1 zurück in den Fahrstuhl

 

Erstmals seit vielen Jahren sind wir weder auf- noch abgestiegen. Wir starten in unsere zweite A-Klasse Saison. Und da wollen wieder rein in den Aufzug. Fahrtrichtung: nach oben. Ziel: Bezirksliga. Nach durchwachsenen Leistungen in der vergangenen Spielrunde und Rang 5 soll es nun aufwärts gehen. Gegen Ende der Runde war eine Steigerung erkennbar, die bis zum Saisonstart fortgesetzt werden soll. Wenn jeder Spieler eine Schippe drauf legt und die Mannschaft weiter zusammen wächst, kann es gelingen Oben mit zu spielen. Ein großer Pluspunkt ist, dass es personell kaum Änderungen gibt. Das einzige Fragezeichen steht bei Zuspieler Anselm, der uns aus Studiengründen voraussichtlich verlassen wird.

 

Erster Anwärter auf die Meisterschaft ist der TSV Frommern. Ein unangenehmer Gegner, gegen den wir bislang kein Spiel gewinnen konnten. Der TSV Freudenstadt, Absteiger aus der Bezirksliga, ist ein Unbekannter, der als spielstark einzuschätzen ist. Um diese beiden Teams zu schlagen müssen wir uns noch steigern, in Bestbesetzung antreten und einen guten Tag erwischen. Mit dem PSV Reutlingen, ebenfalls Absteiger Bezirksliga, ist wieder ein alter Bekannter mit dabei. Der PSV und der TV Baiersbronn dürften unsere Kragenweite haben. An einem normalen Tag gewinnen wir, an einem schlechten sie. Spannende Spiele sind zu erwarten. Danach folgen leistungsmäßig der VC Nagold und die TG Gönningen. Beide Teams sollten wir drauf haben und schlagen. Am unteren Ende sind die beiden Aufsteiger VC Nagold 2 und TV Winterlingen zu erwarten. Wenn wir so gut sind wie wir sein wollen, sollte auch an einem schlechten Tag nichts anbrennen.

 

Der Kern der Mannschaft ist seit mehreren Jahren zusammen. Alex, die drei Mayers, Felix und Anselm haben von der B-Klasse bis zur Bezirksliga bereits einige Hochs und Tiefs durchlebt. Zu diesem Kern kommen unsere drei Jugendspieler. Marco hat sich inzwischen den Platz als Zuspieler Nr. 1 erkämpft. Tom kann an einem guten Tag die entscheidenden Punkte im Angriff machen. Und Linus sitzt auf der Außenposition den anderen ganz mächtig im Nacken. Unsere vier Quereinsteiger haben sich inzwischen zu Leistungsträgern entwickelt, die immer noch viel Luft nach oben haben. Tobi (Tischtennis), Robin (Mountainbike) und Niko (Skispringen) spielen alle auf der Mitte. Sie sorgen dafür, dass es im Block oft sehr dunkel wird und im Angriff richtig scheppert. Daniel (Leichtathletik) hat sich auf der Diagonalposition breit gemacht. Auch bei ihm geben die Handlungshöhen in Block und Angriff Grund zum Optimismus.

 

Aus dieser Mischung kann ein schlagkräftiges Team entstehen, das über kurz oder lang in die Bezirksliga hoch und sich dort etabliert will. Nach einer zünftigen Party wird auch gelegentlich mal von der Landesliga geträumt. Was momentan noch fehlt sind Konstanz, Sicherheit und Genauigkeit, vor allem in Annahme und Abwehr.

 

Des weiteren sind wir immer auf der Suche nach Spielern, die leistungsmäßig und menschlich ins Team passen.

 

Mit folgender Besetzung gehen wir das Projekt Fahrstuhl an:

Alexander Banzhaf (AA), Martin Mayer (AA), Sven Mayer (AA), Felix Pflüger (AA), Anselm Wurst (Z), Tobias Göbel (MB), Nico Haydt (MB), Robin Sautter (MB/D) Martin Mayer (MB), Tom Werneck (AA), Marco Späth (Z), Linus Bucher (AA/U), Daniel Missbauer (D), Thomas Teiber (Trainer)

1. Spieltag - 03.10.2015 gegen TV Baiersbronn

3:2 zum Saisonauftakt in Baiersbronn

 

Einen gelungenen Saisonstart legten die Herren beim TV Baiersbronn hin. Mit 3:2 (12:25/22:25/25:20/25:16/15:13) wurde die Partie nach holprigen Beginn gewonnen. Dies war der erste Sieg in der vierten Begegnung mit dem TVB.

 

In einigen Trainingsspielen gegen den TSV Eningen 2 und den PSV Reutlingen hatten wir in der Vorbereitung Spielpraxis und Selbstvertrauen getankt. Davon war im ersten Satz jedoch nicht viel zu spüren. Eigenfehler in allen Spielelementen ließen den Gastgeber Punkt um Punkt enteilen. Da diese kaum Punkte verschenkten hieß es bald 12:25.

 

Im zweiten Durchgang hatten wir uns dann gefangen. Die Aktionen wurden sicherer und es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Vor allem die schnellen Angriffe über die Mitte und die Position 2 klappten nun besser. Am Ende hatten die Hausherren jedoch mit 25:22 knapp die Nase vorn.

 

Mit 5:0 starteten wir in den nächsten Spielabschnitt. Auf beiden Seiten war der Block das entscheidende Element. Baiersbronn konnte zudem seine Feldabwehr, wir unsere schnellen Angriffe über die Mitte in die Waagschale werfen. Letztendlich verteidigten wir unsere Führung und stellten mit 25:20 den Anschluss her.

 

Den Beginn des vierten Satzes verbummelten wir. Baiersbronn legte 6:0 vor. Es gelang uns jedoch den Schalter umzulegen. Sichere Aktionen und wenig Eigenfehler brachten uns zurück ins Spiel. Der Gegner dagegen schwächelte immer wieder. Am Ende stand ein sicheres 25:16 auf der Anzeigetafel.

 

So musste der fünfte Satz die Entscheidung bringen. Kein Team konnte sich absetzen. Letztendlich profitierten wir von unserer Ausgeglichenheit. Nico und Sven brachten frischen Schwung und Energie ins Spiel so dass wir am Ende mit 15:13 und 3:2 einen gelungenen Saisonstart feiern konnten.

2. Spieltag - 17.10.2015 gegen TSV Freudenstadt

Klarer 3:0 Sieg gegen den TSV Freudenstadt

 

Eine klare Angelegenheit war der 3:0 Sieg beim Bezirksligaabsteiger TSV Freudenstadt. Der nicht in Bestbesetzung angetretene Gastgeber spielte überraschend schwach und hatte unserem Spiel nicht viel entgegen zu setzen. 25:13 / 25:21 / 25:14 ließen keinen Zweifel daran aufkommen, wer an diesem Tag das bessere Team war.

 

Im ersten Satz wurde schnell deutlich, dass wir uns nur selber schlagen können. In allen Bereichen waren wir die bessere Mannschaft. Lediglich die zu hohe Zahl an Eigenfehler auf unserer Seite war zu bemängeln. 25:13 sprechen eine klare Sprache.

 

Satz zwei war zu Beginn ausgeglichen. Bis zum 11:12 konnte sich kein Team absetzen. Mit einem Zwischenspurt setzten wir uns auf 21:14 ab. Diesen Vorsprung brachten wir sicher zum 25:21 ins Ziel.

 

Im dritten Durchgang ließen wir nichts anbrennen. Unsere Fehlerquote war gering und wir verschenkten kaum Punkte. Der TSV machte es uns leicht und so hieß es schnell 25:14.

 

3 Punkte, 3:0 Sätze, 75:48 Punkte in 56 Minuten und keine Auszeit genommen. Ein so klares Ergebnis haben wir schon seit langem nicht mehr eingefahren. Das gibt uns Selbstvertrauen für die nächsten Begegnungen und zeigt, dass wir in dieser Saison Oben mitspielen können.

 

Es spielten Martin, Tom, Sven, Tobi, Robin, Marco und Felix.

3. Spieltag - 25.10.2015 gegen TV Winterlingen und TSV Frommern

Mit zwei Siegen an die Tabellenspitze

 

Am Sonntag fand das erste Heimspiel der Saison in der Kurt App Halle statt. Da keine anderen Spiele statt fanden konnten wir profimäßig das Querfeld nutzen. Vor gut 30 Zuschauern gelangen zwei klare Siege. Gegen den Aufsteiger TV Winterlingen war das 3:0 fest eingeplant, gegen einen der Meisterschaftskandidaten TV Frommern das 3:1 erhofft. Vier Siege in vier Partien bedeuten somit Rang eins, den Platz an der Sonne.

 

In der ersten Begegnung ging es gegen den TV Winterlingen. Der Gast pendelt seit Jahren zwischen B- und A- Klasse hin und her. Da wir zu elft am Start waren bekam Marco die Fünf zur Seite gestellt, die beim letzten Spieltag nicht dabei waren. Es zeigte sich schnell, dass wir das spielbestimmende Team und in allen Bereichen dem Gast von der Alb überlegen sind. So wurden Durchgang eins und zwei sicher mit 25:17 und 25:13 gewonnen. Dass der Erfolg nicht auf dem Silbertablett serviert wird zeigte Satz drei. Der Gast stellte sein Spiel um und spielte nun sicherer. Da auf unserer Seite die Fehlerquote stieg, verlief die Begegnung nun ausgeglichen. In den entscheidenden Momenten konnten wir jedoch stets eine Schippe drauf packen. Am Ende war auch das knappe 25:23 ungefährdet und das 3:0 hoch verdient.

 

Richtungsweisend war die Partie gegen den TSV Frommern. Mit einem Sieg sind wir ganz oben dabei, eine Niederlage bedeutet einen Platz im Mittelfeld. In dieser Begegnung bekam Marco die fünf Bankdrücker aus dem ersten Spiel zur Seite gestellt. Das Niveau dieses Matches war im Vergleich zum Ersten deutlich höher. Frommern konnte vor allem mit harten Angriffen und gutem Block punkten. Bis zum 17:18 entwickelte sich ein Kopf an Kopf Rennen. Im Schlussspurt zog der Gast dann dank einiger gelungener Angriffe auf 19:25 davon.

 

Satz zwei kippte dann ganz auf unsere Seite. Uns gelang nahezu alles. Der Block stand, die Feldabwehr ließ nichts auf den Boden fallen, das Zuspiel war flexibel, der Angriff variabel, die Aufschläge druckvoll und die Fehlerquote fast bei Null. Marco, Tobi und Robin ließen es im Schnellangriff einige Male ordentlich krachen, so dass der Gegner erschrocken die Ohren anlegte und Zuschauer und Mitspieler sich verwundert die Augen rieben. Es kamen viele lange Ballwechsel zustande, die am Ende alle zu unseren Gunsten ausgingen. 25:7 war am Ende auf der Anzeigetafel zu lesen.

 

Der dritte Satz verlief wie der zweite. Egal wie lange der Ballwechsel ging und wer den Ball bekam, am Ende sprang immer etwas zählbares für uns heraus. Frommern war verunsichert und bekam kein Bein mehr auf den Boden. Dank ein paar unnötiger Fehler von uns schafften sie schließlich mit 25:10 aber doch noch eine zweistellige Punktzahl.

 

Eingelullt von den beiden klaren Satzgewinnen verbummelten wir den Start in Durchgang vier. Der Gast kam nun wieder besser ins Spiel. Aber wenn es schon mal läuft dann läuft es eben. An diesem Tag waren wir in allen Bereichen eine Ecke besser als der TSV und so ging auch dieser Durchgang sicher mit 25:19 an uns.

 

Das Spiel gegen Frommern war das Beste, was diese Mannschaft bislang aufs Parkett gebracht hat. Die nächsten Begegnungen werden zeigen, ob es sich dabei um ein Strohfeuer oder um einen Dauerbrenner handelt.

 

Es spielten Marco, Martin, Niko, Linus, Alex, Daniel, Robin, Tobi, Tom, Martin und Sven.

Pokalspiel am 25.11.2015: 3:1 Erfolg gegen TSV Eningen

Mit einem überraschenden 3:1 gegen den Bezirksligisten TSV Eningen 3 sind wir am Mittwochabend im Bezirkspokal in die nächste Runde eingezogen. 20:25 / 25:19 / 25:19 / 25:16 hieß es nach 90 Minuten. In einer umkämpften Partie kam uns zugute, dass der Gast ohne seinen Stammzuspieler Daniel angetreten war.

 

Im ersten Satz hatten wir unsere üblichen Anlaufschwierigkeiten. Eningen spielte konzentrierter und aggressiver. Erwartungsgemäß ging der Durchgang an den Gast.

 

In Satz zwei fanden wir dann zu unserem Spiel. Gute Aufschläge setzten den TSV unter Druck und unser Block und die Feldabwehr konnten viele Angriffe entschärfen. Schrecksekunde dann bei 16:11 als Marco und Sven bei einer Abwehraktion zusammen krachten. Marco musste erst mal benommen vom Platz und Sven das Zuspiel übernehmen. Er machte seine Sache hervorragend und so war der Satzausgleich hergestellt.

 

Marco konnte in Durchgang drei wieder weiterspielen. Mit wenig Eigenfehlern, guten Aufschlägen, stabiler Annahme, gutem Block, starker Feldabwehr und sicherem Angriffsspiel hielten wir das Heft in der Hand. Kein Punkt wurde verschenkt, der Gast musste jeden hart erkämpfen. Satz drei und vier gingen klar an uns und so war am Ende der Sieg verdient. An diesem Abend waren wir das bessere Team. So kann es weiter gehen. Mit viel Selbstvertrauen können wir in die nächsten Rundenspiele gehen.

 

Es spielten Marco, Sven, Daniel, Robin, Martin, Tom, Martin, Alex, Felix

4. Spieltag am 29.11.2015: Heimspiele gegen VC Nagold und TG Gönningen

Mit zwei Heimsiegen zurück an die Tabellenspitze

 

Am Sonntag waren mit dem VC Nagold und der TG Gönningen zwei Mannschaften aus dem Mittelfeld in der Kurt App Halle zu Gast. Gegen Nagold hatten wir noch etwas gut zu machen, denn die letzten beiden Begegnungen gingen verloren. Der Nachbar aus Gönningen konnte dagegen in den letzten Spielen immer bezwungen werden. Nach dem Pokalsieg am Mittwoch und nahezu in voller Besetzung, nur Tom musste krankheitsbedingt passen, ging es zuversichtlich in die beiden Partien. Und gegen beide Mannschaften ließen wir nicht viel anbrennen. Mit 3:0 gegen Nagold und 3:0 gegen Gönningen kletterten wir an die Tabellenspitze.

 

Obwohl wir das Match gegen den VC Nagold bestimmten war doch viel Sand im Getriebe. Auf der Anzeigetafel sah es immer gut aus, auf dem Spielfeld waren die Aktionen jedoch zu oft zu ungenau. Auch die Abstimmung untereinander ließ zu wünschen übrig. Da wir die Schwächen des Gegners ausnutzten und selbst kaum Fehler begingen ging Satz Eins schnell mit 25:13 an uns. Das selbe Bild in den beiden folgenden Durchgängen. Kaum Eigenfehler aber ungenaue Aktionen in Annahme, Zuspiel, Block und Abwehr. 25:16 und 25:21 hieß es am Ende.

 

In der zweiten Partie gegen die TG Gönningen ging es gegen ein Urgestein der hiesigen Volleyballszene. Seit Jahrzehnten spielt dieses Team in nahezu unveränderter Besetzung. Wohl jeder der einmal aktiv in Pfullingen Volleyball gespielt hat stand schon einmal gegen diese Mannschaft auf dem Platz. Nach kurzer Pause und frisch gestärkt ging es in dieses Match. Unser Spiel war nun etwas genauer und der erste Satz wurde gemütlich mit 25:15 nach Hause gebracht.

 

Im nächsten Durchgang warf die TG seine über 200 Jahre Volleyballerfahrung in die Waagschale. Sie konnten ihre berühmte Gummiwand aufbauen um dann irgendwie den Gegenangriff erfolgreich zu verwandeln. Bei uns war die Eigenfehlerquote zu Beginn extrem hoch. Vier Angriffe im Aus, drei Aufschlagfehler, zwei Annahmen versemmelt, das waren einfach zu viele Geschenke. Inzwischen kann sich das Team aber wieder fangen und gegen Mitte des Satzes wurde die Wende eingeleitet. So hatten wir am Ende das Ding mit 25:22 doch in trockene Tücher gebracht.

 

Satz drei verlief dann sehr einseitig. Unser Spiel kam nun in Schwung und dem hatte der Gast nichts entgegen zu setzen. 25:6, das war eine klare Angelegenheit.

 

Nicht überragend gespielt und trotzdem zwei mal deutlich gewonnen. Darauf läst sich aufbauen. Das Spitzenspiel nächste Woche gegen den Tabellenzweiten und ebenfalls noch ungeschlagenen PSV Reutlingen kann kommen.

 

Es spielten Tobi, Nico, Martin, Robin, Alex, Martin, Linus, Felix, Daniel, Sven und Marco.

Nachholspiel am 9.12.2015 gegen PSV Reutlingen

3:0 im Spitzenspiel gegen PSV Reutlingen

 

Am Mittwochabend kam es in der Kurt App Halle zum Nachholspiel gegen den PSV Reutlingen. Der PSV hatte sein Heimspiel Mitte November wegen Spielermangel verlegt und sein Heimrecht abgetreten. Beide Teams hatten bislang alle Spiele gewonnen, allerdings lagen wir mit einem Punkt mehr vorne. Für Spannung war somit gesorgt.

 

In der Saisonvorbereitung hatten wir zwei mal gegen den PSV gespielt. Aufgrund dieser Ergebnisse und den gezeigten Leistungen der letzten Wochen gingen wir als Favorit in diese Begegnung. Dieser Favoritenrolle konnten wir gerecht werden. Mit 3:0 ging die Begegnung glatt an uns. Allerdings war die Sache nicht so eindeutig wie es auf dem Papier erscheint. Wir hatten einige Probleme mit dem starken Block und der darauf aufbauenden guten Abwehr der Gäste. Bis zum 18:17 war es im ersten Satz eine ausgeglichene Begegnung. Dann brach Reutlingen ein und ruck zuck hatten wir mit 25:18 den Satz eingetütet. Im nächsten Durchgang nahezu der selbe Verlauf. Dank guter Aufschläge gelang es uns den PSV etwas auf Distanz zu halten und mit 25:19 hatten wir wieder das bessere Ende für uns. In Satz drei schien bei 14:8 die Sache gelaufen zu sein. Da wir plötzlich nichts mehr auf die Reihe bekamen hieß es aber auf einmal 14:15. Zum Glück war das Tief dann überwunden und mit 25:22 brachten wir das Spiel nach Hause.

 

Nun stehen wir mit vier Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Bislang läuft alles super. Die Leistungen sind konstant und wir haben wenig schwache Phasen. So können wir gegen jedes Team der Liga gewinnen. Das Saisonziel ist jetzt neu definiert: Wir wollen in die Bezirksliga aufsteigen.

 

Für den Erfolg verantwortlich zeichnen diesmal Marco, die Martins, Tom, Niko, Tobi, Daniel, Alex, Linus, Felix und Anselm.

6. Spieltag am 13.12.2015 gegen VC Nagold 2

Herbstmeister durch 3:0 in Nagold

 

Mit einem glatten 3:0 gegen das Tabellenschlusslicht Nagold 2 haben wir am Sonntag die Vorrunde als Herbstmeister abgeschlossen. Der Sieg war allerdings wenig glanzvoll sonder irgendwie erwurstelt. Annahme und Abwehr agierten an diesem Tag sehr ungenau. Oft mangelte es an der Abstimmung untereinander. So konnte das Zuspiel häufig nur hoch auf die Außenpositionen erfolgen. Diese Angriffe wurden dann zu selten druckvoll und effektiv abgeschlossen. Nagold stand im ersten und dritten Satz dicht vor dem Satzgewinn. Als es darauf ankam konnten wir jedoch zulegen und die Durchgänge mit 25:20 und 25:22 für uns entscheiden. Lediglich Satz zwei verlief wie gewünscht. Gute Aufschläge, stabile Annahme, sichere Abwehr besorgten ein klares 25:13.

 

Damit ist die Vorrunde ohne Niederlage beendet. Ein Satzverhältnis von 24:3, dabei zwei Sätze im ersten Spiel gegen Baiersbronn abgegeben, sind eine super Bilanz. Es ist jedoch nicht alles Gold was glänzt. Die Leistungsschwankungen sind noch zu groß. Zudem gibt es einige Schwachpunkte, die immer wieder auftauchen. Der große Kader bietet glücklicherweise Alternativen. Dies ist mit ein Grund für den Erfolg. Ausfälle können, bis auf das Zuspiel, nahezu gleichwertig ersetzt werden.

 

Es spielten Marco, Sven, Alex, Linus, Felix, Martin, Tom, Niko, Martin, Tobi

Heimspieltag am 20.12.2015 gegen TV Baiersbronn und TSV Freudenstadt

Zwei Heimsiege sichern die Tabellenführung

 

Am letzten Spieltag des Jahres, gleichzeitig der erste der Rückrunde, waren der TV Baiersbronn und der TSV Freudenstadt zu Gast in der Pfullinger Gymnasiumhalle. Gegen Baiersbronn kamen wir zu einem glatten 3:0, Freudenstadt wurde mit 3:1 bezwungen. Damit wurde die Tabellenführung gesichert und mit vier Punkten Vorsprung auf den Zweiten geht es in die Weihnachtspause.

 

Die erste Begegnung gegen Baiersbronn war das erwartet schwere Spiel. In der Vorrunde gewannen wir glücklich mit 3:2. Dies war auch der einzige Punkt den wir abgaben. Die Gäste überzeugten wieder mit gutem Block, Feldabwehr und Angriff. Da sie ihr Spiel konstant herunterziehen konnten wir uns keine Hänger erlauben. Der bessere Start gelang uns und wir lagen bis zum 23:21 stets ein paar Punkte vorn. Drei Punkte in Folge für die Schwarzwälder brachten diese in Front und wir mussten den erste Satzball abwehren. Dies gelang. In einem spannenden Endspurt hatten wir schließlich mit 32:30 die Nase vorn.

 

Der zweite Satz ging dann klar auf unser Konto. Unser Spiel war stabil und vor allem mit schnellen Bällen über die Mitte und starkem Block setzten wir uns Punkt für Punkt ab. 25:17 hieß das klare Ergebnis dieses Durchganges.

 

Satz drei verlief wieder ausgeglichen. Auf beiden Seiten stieg die Zahl der Eigenfehler, so dass die Führung ständig wechselte. Am Satzende steigerten wir uns, spielten sicherer und entschieden die Partie unter großem Jubel mit 25:23 für uns.

 

Das zweite Match gegen den TSV Freudenstadt gingen wir locker und siegessicher an. Überlegen ging der erste Satz mit 25:12 an uns. Im zweiten spielten wir dann zu überheblich und unkonzentriert. Der Gast kam immer besser ins Spiel und entschied den Durchgang mit 25:19 für sich. Auch im Dritten taten wir uns schwer. Es lief nicht mehr richtig rund. Bis Mitte des Satzes war das Match offen. Dann machten wir jedoch die wichtigen Punkte zum auf dem Papier klaren 25:18. Marco eröffnete Satz vier mit einer starken Aufschlagserie. Erst bei 12:0 wechselte das Aufschlagsrecht. Der Käse war gegessen. Mit 25:13 war der Sieg unter Dach und Fach.

 

Es spielten Marco, Sven, Martin, Tom, Alex, Felix, Linus, Tobi, Robin, Martin, Nico

Bezirkspokal am 22.01.2016 gegen TV Rottenburg 7

Herren 1 stehen im Pokal- Viertelfinale

 

Mit einem lockeren 3:0 gegen den TV Rottenburg 7 gelang der Einzug in das Pokalviertelfinale. Gegen die 12 – 14 jährigen Jungs waren wir zu keinem Zeitpunkt gefordert. Letztes Wochenende konnten die Rottenburger die Württembergische Meisterschaft in ihrer Altersklasse gewinnen, der Aktivenbereich ist für sie jedoch noch ein paar Nummern zu groß. 25:8 / 25:6 / 25:10 waren die klaren Satzergebnisse. So konnte die Fahrt nach Rottenburg und das Spiel selbst als Pflichtprogramm abgehakt werden.

8. Spieltag am 24.01.2016 gegen TV Winterlingen

3:0 Sieg in Winterlingen

 

Mit einem glatten 3:0 Pflichtsieg gegen den Tabellenvorletzten TV Winterlingen starteten wir wie geplant in das Neue Jahr. 25:15 und 25:8 waren die klaren Ergebnisse der beiden ersten Durchgänge. In allen Bereichen waren wir dem Gastgeber überlegen. Im dritten Satz war dann unsere Fehlerquote zu hoch. Vor allem im Angriff landete der Ball immer wieder im Netz oder im Block. So wurde ein komfortabler Vorsprung verbummelt. Am Ende schaukelten wir mit etwas Glück den Satz und das Spiel dann doch noch mit 26:24 nach Hause.

Insgesamt war das Spiel ok. Allerdings fehlt manchmal die Cleverness um kritische oder schwache Phasen schnell zu überbrücken.

 

Es spielten Marco, Robin, Tom, Daniel, Tobi, Martin, Linus, Alex und Anselm.

9. Spieltag am 06.02.2016 gegen TSV Frommern

3:2 Erfolg im Spitzenspiel

 

Am Samstag trafen sich die drei erstplatzierten Mannschaften in Frommern. Die erste Begegnung gewann der TSV Frommern souverän mit 3:0 gegen den PSV Reutlingen. In der zweiten Partie konnten wir uns nach hartem Kampf mit 3:2 gegen Frommern durchsetzen. Damit haben wir die Tabellenführung auf sechs Punkte vor dem zweiten PSV Reutlingen ausgebaut. Frommern hat sich bis auf drei Punkte an Reutlingen herangearbeitet. Bei vier ausstehenden Spielen haben wir eine super Ausgangsposition um wieder einmal eine Meisterschaft zu feiern.

 

Nachdem Frommern locker gegen den PSV mit 3:0 gewonnen hatte trafen wir auf ein warmgespieltes und selbstbewusstes Team, mit dem wir uns über fünf Sätze einen spannenden Kampf lieferten. Der Gastgeber spielte ohne große Hänger, und damit konnten wir uns ebenfalls keine leisten. Der TSV hatte seine Stärken im Angriff von Meterbällen über die Mitte, flachen Bällen über die Außenpositionen und einem guten Block gegen unsere Vier. Bei uns brachten vor allem das schnelle Spiel über die Mitte, flache Bälle auf die Zwei, gelegentliche Angriffe aus dem Rückraum und ein guter Block die Punkte. Im ersten Satz warfen uns jedoch zu viele Aufschlagfehler immer wieder zurück. Bei 23:21 fehlte dann die notwendige Routine und wir gaben das Spiel mit 23:25 ab.

 

Im zweiten Durchgang das selbe Bild. Beim Stand von 8:7 standen bereits vier Aufschlagfehler zubuche. Diese Fehlerquelle konnten wir abstellen, allerdings war der Druck im Aufschlag nun gering. Mit 25:22 gelang jedoch der Satzausgleich.

 

Satz Drei verlief dann nach Wunsch. Unsere Fehlerquote war gering und endlich wurde auch mit dem Aufschlag Druck auf den Gegner ausgeübt. Im Angriff gelangen schöne und auch spektakuläre Punkte, so dass das 25:15 eine klare Angelegenheit war.

 

In Satz Vier war Frommern wieder zurück. Das Spiel verlief ausgeglichen und die Führung wechselte ständig. Letztendlich war unser Spiel aber nicht clever genug um den Sack zu zumachen und das Ding ging mit 23:25 an den Gastgeber. Satzausgleich, der Tiebreak musste entscheiden.

 

Der TSV war nun bereits etwas müde und wir zogen auf 10:4 davon. Wie bereits im Satz zuvor gaben wir das Heft wieder aus der Hand und es wurde noch mal spannend. Mit 15:11 brachten wir Satz und Spiel letztendlich aber in trockene Tücher.

 

Es spielten Marco, Sven, Daniel, Tobi, Robin, Tom, Martin, Alex, Linus, Anselm

10. Spieltag am 20.02.2016 gegen TG Gönningen

Weiterer Schritt zur Meisterschaft geschafft!

 

Am Samstag ging es zum Lokalderby zur TG Gönningen. Ein klarer Sieg war angesichts der Tabellensituation eingeplant. Wie erwartet bestimmten wir das Geschehen und konnten die Partie klar mit 3:0 gewinnen. Ohne Spielerisch zu glänzen gingen die Sätze mit 25:17 / 25:18 / 25:17 klar an uns. Alle Spieler wurden eingesetzt und fügten sich nahtlos ins Spiel ein. Mit diesem Ergebnis ist ein weiterer Schritt zur Meisterschaft in der A-Klasse getan. Vier Punkte beträgt nun der Vorsprung auf den Zweiten PSV Reutlingen.

 

Am kommenden Mittwoch steigt mit dem Viertelfinale des Bezirkspokals gegen den Bezirksligisten TSV Eningen 2 nun ein Höhepunkt dieser Saison. Eningen zeigte in den letzten Spielen schwankende Leistungen, so dass wir uns durchaus Chancen ausrechnen. Dies ist unser letzter Auftritt in der Kurt App Halle vor dem Umzug in die neue Schönberg Halle. Und den wollen wir natürlich erfolgreich gestalten.

Bezirkspokal am 24.02.2016 gegen TSV Eningen 2

Herren 1 stehen im Halbfinale des Bezirkspokals

 

Einen denkwürdigen Volleyballabend erlebten die ca. 50 Zuschauer am Mittwochabend in der Pfullinger Kurt App Halle. In einer spannenden Partie gegen den Bezirksligisten TSV Eningen 2 konnten wir uns mit 3:1 durchsetzen. Damit stehen wir nach 10 Jahren wieder im Halbfinale des Bezirkspokals. Als historisches Ereignis wird die Begegnung jedoch aus anderem Grund in die Geschichtsbücher der Volleyballabteilung eingehen: Es war das letzte Training und voraussichtlich das letzte Volleyballspiel in der Kurt App Halle. Ab Montag beziehen wir die neue Schönberghalle. Eine Jahrzehnte lange Ära ist damit zuende, eine Neue kann beginnen. Den Ruhm, den letzten Punkt für den VfL Volleyball in dieser Halle erzielt zu haben, kann sich Linus an die Fahnen heften. Um 22:08 Uhr beendete er mit einem krachenden Angriffsschlag, der vom Block ins Aus ging, das Spiel und die Ära Kurt App Halle.

 

Nahezu komplett traten wir das Pokalspiel an. Für Unterstützung von der Bank war somit gesorgt. Lediglich Niko war verhindert, dafür reiste Sven extra für dieses Spiel nach Pfullingen. Den Start in den Abend gelang den Gästen aus Eningen allerdings besser. Mit guten Aufschlägen setzten sie unsere Annahme mächtig unter Druck. So konnte der Dritte Ball häufig nur noch irgendwie übers Netz gebracht werden. Da die Abstimmung untereinander nicht passte kamen unnötige Fehler dazu. Erst gegen Ende des Satzes konnten wir unsere Nervosität ablegen und besser in Tritt kommen. Das 25:18 für den TSV war jedoch eine klare Angelegenheit.

 

Mit Riesenschritten gingen wir in Durchgang zwei. Wenige Eigenfehler, sauberer Spielaufbau, druckvolle Angriffe, ein guter Block und gute Feldabwehr brachten uns schnell mit 16:6 in Front. Eningen ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken, kämpfte sich zurück ins Spiel und kam bis auf 20:19 heran. Warum wir in dieser Saison noch ungeschlagen sind zeigte sich in dieser kritischen Phase: wenn es eng wird können wir uns steigern. Mit 25:21 war der Satzausgleich geschafft.

 

Satz Drei war bis zum 15:15 ausgeglichen. Die Zuschauer sahen viele lange Ballwechsel und gute Aktionen auf beiden Seiten. Als nun mit Tobi, Daniel und Tom unsere stärkste Block- und Angriffsreihe am Netz stand kippte das Spiel zu unseren Gunsten. Es gelangen sieben Punkte in Folge was am Ende zum sicheren 25:19 führte.

 

Im vierten Satz konnten wir unser Niveau halten während Eningen nach ließ. Zwar war die Partie weiterhin spannend, jedoch mit leichten Vorteilen auf unserer Seite. Vor allem unsere schnellen Angriffe über die Mitte waren sichere Punkte. Mit 25:23 hatten wir letztendlich das Glück des Tüchtigen auf unserer Seite, gewannen die Begegnung aber alles in allem verdient.

 

Es spielten Marco, Tobi, Robin, Sven, Daniel, Alex, Tom, Martin, Linus, Anselm, Felix

Heimspieltag 06.03.2016 gegen PSV Reutlingen und VC Nagold 2

Herren 1 Meister der A-Klasse West 2

 

Mit einem hart erkämpften 3:2 Sieg gegen den Tabellenzweiten PSV Reutlingen wurde am vorletzten Spieltag die Meisterschaft in der A- Klasse und damit der Aufstieg in die Bezirksliga West klar gemacht. Das Projekt Fahrstuhl ist damit erfolgreich bestanden. Im somit bedeutlungslosen zweiten Spiel des Tages gegen den Tabellenvorletzten VC Nagold 2 wurde dann locker aufgespielt und ein glattes 3:0 erzielt.

 

Der Start in den Spieltag verlief wie geplant. Mit sicherem Spiel legten wir gleich zu Beginn ein paar Punkte vor und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Der Gast kam nie in Tritt und das 25:16war eine klare Angelegenheit.

 

Im zweiten Satz war Reutlingen dann wach und ging mit 7:3 in Führung. Der gute Block und die gute Abwehr der Gäste bereiteten uns Probleme. Es gelang uns zu selten ein schnelles Spiel über die Mitte aufzuziehen, wodurch es die Außenangreifer zusätzlich schwer hatten. Die fanden dann zu selten eine gute Lösung. Dazu kamen Fehler im Angriff und Aufschlag. Bis zum 19:19 sahen die zahlreichen Zuschauer einen packenden Kampf mit vielen langen Ballwechseln, aber auch immer wieder einfachen Fehlern auf beiden Seiten. In der wichtigen Endphase verpatzen wir fünf Angriffe, was der PSV mit 25:21 zum Satzausgleich nutzte.

 

Im dritten Durchgang waren wir wieder in der Spur. Die Ballwechsel waren weiterhin oft hart umkämpft, die Vorteile lagen aber auf unserer Seite. Lediglich die Schnellangriffe über die Mitte kamen weiterhin zu selten. Am Ende stand ein deutliches 25:17 auf der Anzeigetafel.

 

So sollte im vierten Satz der Sack zugemacht werden. Allerdings war der Gast nicht gewillt die Punkte so einfach abzugeben. Sie steigerten sich, während wir immer wieder schwächelten. Unsere Eigenfehlerquote war zu hoch und unser Spiel zu ungenau um die Entscheidung zu erzwingen. 18:25 ging der Durchgang flöten.

 

Zum dritten mal in dieser Saison ging es in den Tiebreak. Und zum dritten mal gingen wir als Sieger daraus hervor. Wir spielten nicht überragend aber auf einem ordentlichen Niveau. Inzwischen reicht das, um auch im Spitzenspiel der A-Klasse zu bestehen. 15:12 war das Resultat, das die Meisterschaft und den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt machten.

 

Das zweite Spiel gegen den Tabellenvorletzten VC Nagold 2 war nun bedeutungslos. Entsprechend locker ging es in die Begegnung. Die Strategie war klar: Mit druckvollen Aufschlägen den Spielaufbau des Gegners unterbinden um deren zwei Hauptangreifer nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Im Angriff sollten schnelle Bälle über die Mitte für klare Verhältnisse sorgen. Das Konzept ging auf. Beim 25:18 / 25:20 / 25:13 brannte nichts an.

 

Es spielten Marco, Anselm, Robin, Tobi, Nico, Sven, Daniel, Martin, Tom, Alex und Felix

 

Am 20.03 geht es zum letzten Spieltag nach Nagold, bevor es dann am 30. April zum krönenden Abschluss einer erfolgreichen Saison kommt. In der neuen Schönberghalle findet das Finale des Bezirkspokals West statt. Vier Damen und vier Herrenteams kämpfen um den Pott und um je zwei Startplätze im VLW- Pokal. Vielleicht geht es ja dann in der nächsten Saison gegen den TSV Eningen 1. Mit der Zweiten und Dritten Mannschaft hatten wir ja in dieser Pokalrunde bereits das Vergnügen.

Saisonabschluss am 20.03.2016 gegen VC Nagold

Die Weste bleibt weiß

 

Am frühen Sonntag morgen ging es zum letzten Saisonspiel nach Nagold. Der Meistertitel stand bereits fest, nun ging es darum die Runde ohne Niederlage zu beenden. Dies gelang mit 3:0. Allerdings zeigten wir keine meisterliche Leistung, sondern sehr biedere Hausmannskost. Die Ursache allen Übels lag wieder mal bei der Annahme. Zwar ließen wir fast keine direkten Punkte zu, die Zahl der perfekten Annahmen war jedoch an einer Hand abzählbar. Marco musste weite Wege gehen um seine Angreifer zu bedienen. Da er leicht angeschlagen in die Begegnung ging keine dankbare Aufgabe. Das Zusammenspiel mit seinen Mittelangreifern wollte an diesem Tag nie so recht gelingen. Auch in der Abwehr war festzustellen, dass es ohne Fleiß keinen Preis gibt. Vom Angriff über die Position vier gibt es nicht viel zu berichten. Wenig direkte Fehler und drei gute Aktionen. Das Erfolgrezept unseres Spieles war einfach: wenn wir keine Fehler machen dann wird es der Gegner tun. So kam es am Sonntag morgen in Nagold zu einem unbedeutendem Spielchen, das man beim Fußball als einen „Müden Kick“ bezeichnet hätte. Mit 25:21 / 25:15 / 25:21 schaukelten wir das Ding nach Hause. Entschuldigungen für die schwache Leistung gab es genügend. Die Tatsache, dass es trotzdem zu einem 3:0 reichte lässt sich nicht bestreiten. Es ist aber auch klar, dass wir in der Bezirksliga mit solch einem Auftritt mächtig unter die Räder kommen werden.

 

Es spielten Marco, Tobi, Nico, Sven, Martin, Alex, Felix

30. April 2016, Endrunde Bezirkspokal: Aus im Halbfinale des Bezirkspokals

Am Sa. 30. April fand in Pfullingen das Finale des Bezirkspokals der Damen und Herren statt. Bei den Herren standen zwei Bezirksligisten, der VfL Sindelfingen und der TV Beffendorf, sowie zwei A-Klasse Teams, der TV Frommern und wir, in der Endrunde. Die Auslosung ergab, dass wir gegen den VfL Sindelfingen, Vizemeister der Bezirksliga West, ran mussten. Für uns das vorweggenommene Endspiel. Wenn wir die schlagen dann holen wir auch den Pokal.

 

Das Spiel begann erwartungsgemäß. Sindelfingen präsentierte sich als kompaktes und ausgeglichenes Team und legt gleich ein paar Punkte vor. Wir hatten, wie so oft, unsere Startschwierigkeiten und brauchten einige Bälle um ins Spiel zu finden. Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Match, in dem von einem Klassenunterschied nicht viel zu sehen war. Leider gelang es uns nicht den anfänglichen Rückstand wett zu machen und der erste Satz ging mit 21:25 an den Favoriten.

 

Im zweiten Durchgang ging das muntere Spielchen weiter. Die Führung wechselte ständig. Es gab lange Ballwechsel, schöne Angriffe, tolle Abwehraktionen, ein paar Monsterblocks und kuriose Punkte. Den zahlreichen Zuschauern wurde etwas geboten. Am Ende setzte sich der Gast aufgrund seiner konstanteren Spielweise glücklich mit 25:27 durch.

 

Den Start in den dritten Satz verschliefen wir wieder. Schnell hieß es 0:5. Diesmal gelang es uns jedoch das Blatt zu drehen. Sindelfingen hatte immer wieder Probleme mit der Annahme und konnte sich im Angriff nicht wie zuvor durchsetzen. Bis zum 14:10 waren wir am Drücker. Einige Eigenfehler zuviel und schwächen im Angriff nutzte Sindelfingen seinerseits zur Wende. Die entscheidenden Punkt am Satzende machte der Gast. Mit 23:25 hatten wir das Nachsehen. Aus der Traum vom Double.

 

Trotz der 0:3 Niederlage konnten wir mit dem Spiel zufrieden sein. Wir haben uns gut verkauft und mit etwas Glück und mehr Cleverness wäre zumindest ein Satzgewinn drin gewesen.

 

Es spielten Marco, Tom, Martin, Nico, Robin, Sven, Tobi, Daniel, Alex, Felix, Linus und Anselm.

 

Im Finale wurde der VfL Sindelfingen seiner Favoritenrolle gerecht und gewann souverän mit 3:0 gegen den TV Beffendorf.

Saison 2014/2015

12. Spieltag am 22. März 2015, Heimspiel

3:1 Sieg am letzten Spieltag gegen TG Gönningen

 

Nicht komplett, aber mit 12 Spielern, traten wir am letzten Spieltag zu Hause im Lokalderby gegen die TG Gönningen an. Eine gute Leistung brachte einen verdienten 3:1 Sieg. Dadurch beenden wir die Saison in der A-Klasse auf Rang 5.

 

Mit der stärksten Aufstellung gingen wir in den ersten Satz. Druckvolle Aufschläge und Angriffe, eine stabile Annahme sowie ein gute Block- Feldabwehr sorgten von Anfang an für klare Verhältnisse. Wir lagen steht’s in Front und entschieden den ersten Durchgang sicher mit 25:18.

 

Im zweiten Durchgang stellten wir auf zwei Positionen um. Der Gast kam nun besser ins Spiel und nutze die sich bietenden Chancen. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen. In einem zähen Ringen setzten wir uns am Ende jedoch mit 30:28 durch.

 

Nach der 2:0 Führung wurde nochmals gewechselt, um alle Spieler einzusetzen. Trotz dieser Umstellung kamen wir gut ins Spiel und konnten gleich ein paar Punkte vorlegen. Gegen Mitte des Satzes bekamen wir jedoch wieder Probleme in der Annahme. Es war kein druckvoller Angriff mehr möglich. Gönningen nutzte diese Schwäche aus und entschied den Durchgang in der Schlussphase mit 25:21 für sich.

 

Den vierten Satz begannen wir wieder in der „Startformation“. Das Spiel entwickelte sich ausgeglichen, jedoch mit Vorteilen auf unserer Seite. Vor allem dem schnellen Spiel über die Mitte hatte Gönningen nichts entgegen zu setzen. Ein paar taktische Wechsel am Ende des Satzes zahlten sich aus und mit 25:18 ging der Durchgang und damit das Spiel an uns.

 

Fazit: Mit dem letztendlich ungefährdetem Sieg gelang ein versöhnlicher Abschluss der Saison. Da bereits nach der Vorrunde fest stand, dass wir weder mit Auf- noch mit Abstieg etwas zu tun hatten, wurde mehr getestet und gewechselt als üblich. Das hatte zur Folge, dass viele Spiele nicht so rund liefen wie es möglich gewesen wäre. Im Vergleich zu den vor uns platzierten Teams hatten wir jedoch vor allem Defizite in Annahme, Zuspiel und Durchschlagskraft im Außenangriff. Gegen Satzende fehlte oft das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, die Eigenfehler nahmen zu. Hier wollen wir ansetzen um in der nächsten Saison oben mitzuspielen.

11. Spieltag am 07. März 2015

1:3 Pleite in Frommern

 

Die fünfte Niederlage im sechsten Rückrundenspiel fuhren wir am Samstag in Frommern ein. Mit einer schlechten Leistung gegen einen nicht überzeugenden Gegner legten wir eine regelrechte Bruchlandung hin. Waren in den letzten Spielen gute Ansätze zu erkennen war diese Begegnung ernüchternd.

 

Die ersten beiden Sätze gaben wir zu 13 und zu 17 ab. Fehler in allen Spielelementen machten es dem Gegner einfach zu Punkten. Im dritten Durchgang kamen wir dann etwas besser ins Spiel und gewannen 25:23. Satz vier war bis zum 14:13 ausgeglichen. Dann ging der Faden im Zuspiel verloren. Angriffsaktionen endeten in Ballgehschubse und der TSV Frommern konnte seine Stärken im Angriff ausspielen. 25:16 stand am Ende für den Hausherren zu Buche, der sich artig für die auf dem Silbertablett überreichten Punkte bedankte.

 

Fazit: Wie bereits im Hinspiel haben wir gegen einen schlagbaren Gegner 1:3 verloren. Der TSV Frommern kam mit minimalem Aufwand zum Erfolg. Als Lichtblicke ist zu verzeichnen, dass unsere Annahme stabiler geworden ist. Im Angriff blitzte ab und zu auf, dass Potential vorhanden ist. In Block und Abwehr sind wir sonst gut dabei, waren an diesem Tag jedoch leider nicht ganz auf der Höhe. Sorgenkind ist unser Zuspiel. Da sind wir zu ungenau, unkonstant und nicht effektiv genug. Die meisten anderen Teams der Liga spielen cleverer.

10. Spieltag am 21. März 2015

1:3 Niederlage beim Tabellenzweiten TSV Burladingen

 

Eine weitere Niederlage gab es am Samstag beim Tabellenzweiten TSV Burladingen. Trotz ansprechender Leistung reichte es wieder nicht zu einem Sieg. Die Negativserie der Rückrunde hält somit weiterhin an. Burladingen kann sich durch den Sieg gegen uns und im anschließenden Spitzenspiel gegen Eningen weiterhin Hoffnungen auf die Rückkehr in die Bezirksliga machen.

Der TSV Burladingen begann den ersten Satz gewohnt sicher und druckvoll. Im Gegensatz dazu waren wir weit weg vom Geschehen. Fehler in allen Spielelementen ließen nichts gutes erahnen. Ohne große Gegenwehr verbuchte der Gastgeber den Durchgang mit 25:11 für sich.

Im zweiten Satz fanden wir dann zu unserem Spiel. Die Annahme kam, der Block und die Feldabwehr standen und im Angriff nutzen wir die sich bietenden Chancen. So entwickelte sich bis zum 16:17 ein ausgeglichenes Spiel. Erstmals in dieser Saison gelangen nun die Big Points und über 21:17 gelang der 25:18 Endstand.

Auch im dritten Satz waren sich beide Teams ebenbürtig. Am Ende hatte dann leider der Gastgeber mit 26:24 das bessere Ende für sich.

Unveränderte Verhältnisse in Satz 4. In einer ansprechenden Partie konnte sich kein Team absetzen. Als gegen Satzende unsere Fehlerquote im Angriff stieg konnte Burladingen dies nutzen und den Durchgang mit 25:11 und damit das Match mit 3.1 für sich entscheiden.

Fazit: Wieder einmal waren wir dicht dran an einem Sieg. Aber wieder einmal war der Gegner den entscheidenden Tick abgeklärter. Der Aufwärtstrend hält trotz der Negativserie an. Marco machte im Zuspiel sein bislang bestes Spiel und setzte seine Angreifer immer wieder geschickt ein. Auch die Annahme, unser großes Sorgenkind, hat sich verbessert. Jetzt muss nur endlich ein Erfolgserlebnis her. Zwei mal in dieser Saison haben wir noch die Gelegenheit dazu.

9. Spieltag, Heimspiele am 08. Februar 2015

Zwei mal 0:3 beim Heimspieltag

 

Angestrebt waren zwei Siege, herausgekommen sind zwei Niederlagen. Gegen den Tabellenführer TSV Eningen 3 war es kein Beinbruch, auch wenn mindestens ein Satzgewinn hätte herausspringen müssen. Dass es gegen Baiersbronn im dritten Aufeinandertreffen die dritte Schlappe gab war hingegen ärgerlich.

 

In der ersten Begegnung gegen den ungeschlagenen Tabellenführer TSV Eningen 3 war der Gast klarer Favorit. Dem wollten wir ein Beinchen stellen. Lokalderbys haben eben ihren eigenen Reiz. Im ersten Satz gelang uns dies sehr gut. Die Annahme war stabil und vor allem im Block konnten wir immer wieder punkten. Mit zwei Spielerwechseln konnte Eningen die Wende einleiten. Wir waren nun gezwungen selbst im Angriff zu punkten. Dies gelang uns zu selten. Trotz einer 17:8 Führung gaben wir den Durchgang mit 24:26 ab.

 

Im zweiten Satz war das Spiel lange ausgeglichen. Eningen war das konstantere Team mit dem besseren Zuspieler, wir konnten mit einem guten Block und guter Abwehr dagegen halten. Bei 19:18 hatten wir wieder einmal Schiss vor dem Erfolg. Der Gast machte den Sack, auch mit unserer Hilfe, zum 25:20 zu.

 

Auch der nächste Durchgang verlief ausgeglichen. Allerdings liefen wir von Anfang an einem Rückstand hinter. Am Ende entführte der Gast dank seiner cleveren Spielweise mit 25:19 die Punkte nach Eningen.

 

Im zweiten Spiel gegen den TV Baiersbronn sollte dann ein Sieg her. Mit den Schwarzwäldern hatten wir noch eine Rechnung offen, denn die letzten beiden Partien hatten wir verloren. Entsprechend engagiert gingen wir zu Werke. Leider entpuppte sich der Gast als äußerst unangenehmer Gegner. Dessen unspektakulär, aber effektive Spielweise setzte uns immer wieder unter Druck. Den erste Satz gaben wir unglücklich mit 23:25 ab, den zweiten nach einer 20:19 Führung mit 20:25. Da war sie wieder, die Angst vor dem Gewinnen.

 

In Satz drei stellten wir auf drei Positionen um, leider jedoch ohne zählbaren Erfolg. Baiersbronn spielte seine Stärken geschickter aus und versteckte seine Schwächen. So hieß es am Ende 21:25 und auch das zweite Spiel des Tages war verloren.

 

Fazit: Das Ergebnis des Spieltages ist enttäuschend. Nicht einmal ein Satzgewinn, das ist bitter. In beiden Begegnungen wäre mehr drin gewesen. Gegen Eningen mindestens ein Satz, gegen Baiersbronn ein Sieg. Trotzdem gab es auch viel Positives zu verzeichnen. Unsere Annahme wird so langsam sicherer, der Block steht oft schon ganz gut, die Abwehr lässt nicht mehr so viele Bälle zu Boden plumpsen. Im Zuspiel und Angriff agieren wir noch zu ungenau und in der Abstimmung zwischen den beiden Elementen passt nicht immer. Die Tendenz geht jedoch nach oben.

8. Spieltag, 25. Januar in Balingen

Mühsamer 3:1 Sieg über die TSG Balingen

 

Einen mühsamen 3:1 Sieg fuhren wir am Sonntag beim Tabellenletzten TSG Balingen ein. Das lag zum einen an der sehr niedrigen Halle und zum anderen an vielen ungenauen und fehlerhaften Aktionen. Da wir wieder mit 12 Spielern angereist waren sorgten viele Wechsel zusätzlich für Anlaufschwierigkeiten. Am Ende gab unser konstanteres Spiel jedoch den Ausschlag für den knappen, aber verdienten Sieg.

 

Der erste Satz war bestimmt von vielen Fehlern auf beiden Seiten. Während wir hauptsächlich im Angriff patzten, verteilte der Gastgeber die Punkte in allen Spielelementen. Am Ende gingen wir mit 25:22 in Führung.

 

Im zweiten Durchgang stellten wir auf drei Positionen um. Da Balingen nun viel weniger Eigenfehler beging verlief das Spiel ausgeglichen. Beim Stand von 18:19 stellten wir leider wieder einmal den Spielbetrieb ein und die TSG brachte den Satz mit 25:19 in trockene Tücher.

 

Auch nach dem Satzausgleich wurde wieder gewechselt. Diesmal allerdings erfolgreich. Vier Asse und fünf erfolgreiche Blocks waren schon die halbe Miete. Dank des starken Blocks konnte sich die Abwehr gut in Szene setzen. Schnelle Angriffe im K2 wurden erfolgreich abgeschlossen. 25:17 war das standesgemäße Ergebnis.

 

Unbeeindruckt davon kam Balingen im vierten Durchgang zurück. Unsere Aufschläge waren zu harmlos um die gegnerische Annahme unter Druck zu setzen. So kamen deren beide Hauptangreifer immer wieder zum Zug und konnten von uns nur schwer gestoppt werden. Unnötige Eigenfehler machten es am Ende spannend. Im entscheidenden Moment gingen die letzten beiden Punkte jedoch an uns. Mit 26:24 gewannen wir Satz und Spiel.

 

Fazit: Mit diesem Pflichtsieg ist die Saison endgültig gelaufen. Wir können schon mal für die nächste Saison probieren. Einige gute Ansätze sind erkennbar, die Schwächen bekannt. Die nächsten Gegner können kommen.

7. Spieltag, 09. Januar 2015 gegen VC Nagold

Weitere Niederlage gegen VC Nagold

 

Eine 1:3 Niederlage kassierten wir beim Auswärtsspiel in Nagold. Unsere numerische Überzahl, wir waren wieder einmal mit 13 Spielern angetreten, konnten wir leider nicht in viel zählbares umsetzen. Wie bereits in der gesamten Saison hatten wir Probleme in der Annahme und konnten uns über die Außenpositionen zu selten durchsetzen.

 

Im ersten Satz gaben wir bei jeder Annahmesituation ein paar Punkte ab. Zu ungenau kamen die ersten Bälle zum Zuspieler und Schnellangriffe über die Mitte waren kaum möglich. Bei den wenigen sich bietenden Gelegenheiten passte dann leider nicht immer die Abstimmung. Trotz fünf Aufschlagfehler des Gegners kamen wir nie ins Spiel. Typisch für unser Spiel dass gegen Mitte und Ende des Satzes Marco nach fünf und Alex nach drei super Aufschlägen ihren nächsten ins Netz setzten. So konnte Nagold aufgrund weniger Eigenfehlern Durchgang eins mit 25:21 für sich entscheiden.

 

Satz zwei verlief bis zum 9:9 ausgeglichen. Dann stellten wir das Volleyballspielen ein und über 9:18 und 10:23 zog der Gastgeber zum 16:25 davon.

 

Ein paar Umstellungen brachten in Durchgang Drei mehr Sicherheit in die Annahme. Die Bälle kamen nun zum Zuspieler, der seine Angreifer variabel einsetzen konnte. Der Block stand ebenfalls und bis zum 17:15 war das Spiel hauptsächlich wegen unserer fünf Aufschlagfehler ausgeglichen. Mit acht Punkten in Folge machten wir den Deckel zum 25:15 zu.

 

Die erhoffte Wende blieb leider aus. Nagold spielte weiterhin sicher und kam immer wieder über Außen zum Erfolg. Bei uns stieg die Eigenfehlerquote und zwei gepfiffene Aufstellungsfehler in einer wichtigen Phase brachten uns aus dem Tritt. Am Ende verspielten wir eine 22:21 Führung durch vier Fehler zum 22:25.

 

Fazit: Wieder einmal war unsere Annahme zu schlampig. Einfache Bälle in der Abwehr werden häufig ungenau zum Zuspieler gebracht. Zu viele unnötige Fehler beim Aufschlag erschweren uns das Leben. Aber es gibt auch Lichtblicke, die Zuversicht für die kommenden Begegnungen verheißen. So lautet das Ziel nach dem verkorksten Rückrundenstart: Ab jetzt gewinnen wir.

Heimspiele am 15.12.2014

Heimniederlagen gegen TSV Burladingen und TSV Frommern

 

Am letzten Spieltag der Vorrunde kam es zum Aufeinandertreffen mit den beiden Absteigern aus der Bezirksliga Süd TSV Burladingen und TSV Frommern. Gegen beide Teams hatte man bereits in der Vergangenheit gespielt, konnte jedoch nie gewinnen. Und auch dieses mal hatten wir das Nachsehen. Mit diesen beiden Niederlagen sind alle Chancen auf eine Rückkehr in die Bezirksliga dahin.

 

Im ersten Spiel ging es gegen den TSV Burladingen, einen der Aufstiegsaspiranten. Gegen diese unspektakulär aber sicher spielende Mannschaft kamen wir nie in den Tritt. Unsere Annahme war schwach und ließ nur selten einen erfolgreichen Angriffsaufbau zu. Auch die anderen Spielelemente ließen an diesem Tag sehr zu wünschen übrig. So setzte es eine klare 0:3 (-19,-7,-17) Niederlage.

 

Im zweiten Spiel gegen den TSV Frommern war die Mannschaftsleistung ebenfalls erschreckend schwach. Vor allem unsere Annahme brach uns in diesem Spiel wieder einmal das Genick. Selbst als sich im zweiten Satz ein gegnerischer Spieler verletzte und weiterspielen musste da sie nur zu sechst angetreten waren, konnten wir daraus keinen Nutzen ziehen. Am Ende stand es 1:3 (-15,24,-23,-14). Frustriert und enttäuscht mussten wir diesen Spieltag erst mal bei einem Bierchen verdauen.

 

Fazit nach der Vorrunde: Mit Rang 5 ist die Saison bereits jetzt für uns gelaufen. Mit dem Aufstieg haben wir nichts mehr zu tun. Auch der Abstieg ist kein Thema. So können wir uns in der Rückrunde bereits auf die nächste Saison vorbereiten. Der Knackpunkt in unserem Spiel ist und bleibt die Annahme. Erst wenn wir uns da wesentlich verbessern können wir Spiele selber bestimmen und oben mitspielen.

4. Spieltag, 15.11.2014

Glatter 3:0 Sieg gegen die TG Gönningen

Mit einem 3:0 (-19,-23,-22) holten wir uns drei wichtige Punkte, die uns in der Tabelle ein Stück nach oben bringen. Gönningen erwies sich als der erwartet zähe Gegner, letztendlich war der Sieg aber nicht gefährdet.

 

Die unorthodoxe Spielweise der Gastgeber bereitete uns das ganze Spiel über Probleme. In der Abwehr war auf der anderen Seite immer wieder irgendwie eine Hand am Ball und die Angriffe fanden so manches mal auf eine für uns unerwartet Art und Weise den Weg übers Netz in unsere Feldhälfte. Da wir in allen Spielelementen zu unkonstant agierten brachten wir die TG immer wieder zurück ins Spiel. So lagen wir im ersten Durchgang bis zum 14:13 immer einen Punkt in Front. Erst dann konnten wir uns etwas Absetzten und mit 25:19 den Satz für uns entscheiden.

 

Das gleiche in Satz zwei. Ausgeglichener Verlauf bis zum 13:12. Dann eine Serie von Punkten durch Aufschlag, Angriff und Block. Danach vermehrt Eigenfehler, die den Ausgleich brachten. Am Ende hatten wir die besseren Karten und setzten uns mit 25:23 durch.

 

Den Beginn von Satz drei verschliefen wir regelrecht. Annahmefehler, ungenaues Zuspiel, blinde Angriffe, indisponierte Abwehr. Die Folge 0:6 und 2:9. Der Mannschaft gelang es jedoch sich zurück ins Spiel zu kämpfen und glich zum 10:10 aus. Der Gastgeber wirkte müde und bei 22:18 war der Käse gegessen. Ein paar unnötige Fehler brachten eine Ergebniskorrektur, am machten wir mit 25:22 den Sack zu.

 

Fazit:

Es fehlt nach wie vor die Konstanz im Spiel. Die Tendenz ist jedoch langsam steigend. Die schwachen Phasen werden etwas kürzer, die guten etwas häufiger. Personell sind wir so ausgeglichen besetzt, dass mit einem Wechsel neue Akzente gesetzt werden können. Unsere größte Schwachstelle ist nach wie vor die Annahme. Daran arbeiten wir weiterhin. Vielleicht klappt es ja mal mit einem Libero.

3. Spieltag, 02.11.2014, Heimspiel in Pfullingen

Zwei Siege beim ersten Heimspiel!

 

TSG Balingen und der VC Nagold waren zu Gast. Nach zwei Niederlagen zu Saisonbeginn waren zwei Siege eingeplant. Gegen Balingen gelang dies relativ sicher mit 3:1, Nagold konnte mit 3:2 niedergerungen werden.

 

Vor dem Anpfiff war das erste Problem zu lösen. 14 Spieler waren am frühen Sonntag morgen angetreten, aber nur 12 können im Spielberichtsbogen eingetragen werden. Als dies geklärt war konnte es los gehen. Die TSG Balingen ist uns aus vergangenen Spielzeiten bekannt. Bislang wurden alle Spiele gewonnen und dies sollte auch so bleiben. Die ersten beiden Sätze waren eine klare Angelegenheit für uns. Es konnte viel gewechselt und ausprobiert werden. In allen Bereichen waren wir das bessere Team. Mit 25:21 und 25:13 gingen die Durchgänge an uns. Den dritten Satz holte sich dann der Gast mit 25:21. Unsere Eigenfehlerquote war zu hoch und Balingen spielte stark in der Abwehr.

 

Im vierten Satz stellten wir die alte Ordnung wieder her. Mit sicheren Aktionen waren wir stets Herr der Lage und gewannen mit 25:16.

 

Der zweite Gegner des Tages, der VC Nagold, war wie erwartet eine unangenehme Mannschaft. Alles alte Volleyballhasen, die sich nicht so leicht aus dem Konzept bringen lassen. In den ersten beiden Sätzen lief alles nach Wunsch. Die Aufschläge kamen, Block und Abwehr standen, die Annahme war sicher und die Angriffe saßen. 25:17 und 25:18 zeigten unsere Überlegenheit. Das genaue Gegenteil in Durchgang drei und vier: Der VC Nagold spielte und wir halfen ihnen nach Kräften durch Eigenfehler mit. Es klappte so gut wie nichts. Zu allem Übel knickte Tobi bei einer Blockaktion um und wird für mehrere Wochen ausfallen. 16:25 und 13:25 warfen uns zurück in längst vergessene Volleyballtiefen. Im Entscheidungssatz zeigte sich dass die Mannschaft trotz aller Schwankungen stabiler und sicherer geworden ist. Als es darauf ankam konnten wir entscheidend zulegen und mit 15:10 einen wichtigen Sieg einfahren.

 

Fazit: Unser Kader ist mit 16 Spielern breit aufgestellt. Die Konkurrenz sorgt dafür dass sich jeder weiterentwickeln kann und muss. Mit Spielerwechseln können inzwischen neue Impulse gesetzt werden. Trotz aller Konkurrenz ist die Stimmung im Team gut. Mit einer stabileren Annahme und besserer Abstimmung zwischen Zuspiel und Angriff können wir es schaffen uns in der oberen Tabellenhälfte festzusetzen.

2. Spieltag, 18.10.2014 in Baiersbronn

2:3 Niederlage in Baiersbronn

 

Auch im zweiten Spiel der Saison mussten wir eine Niederlage einstecken. In einer ausgeglichenen Begegnung hatte der Gastgeber aus dem Schwarzwald das bessere Ende für sich und gewann den entscheidenden fünften Satz glücklich mit 17:15.

 

Den ersten Durchgang konnten wir knapp mit 25:23 für uns entscheiden. Es war ein Kopf an Kopf rennen bei dem sich kein Team absetzen konnte. Den Ausschlag gaben ein paar Fehler weniger auf unserer Seite.

 

Im zweiten Satz kamen wir nicht in Tritt. Die Annahme schwächelte und Baiersbronn bekam mehrere Ass geschenkt. Unser Zuspieler musste viel laufen und konnte seine Angreifer nicht wie gewünscht in Szene setzen. Die hatten dadurch Probleme sich gegen Block und Abwehr durchzusetzen. Da auch einige erste Aufschläge verschlagen wurden stand am Ende ein 16:25 auf der Anzeigetafel.

 

Wie ausgewechselt starteten wir in Durchgang drei. Die Aufschläge kamen und die Annahme stand. Der Angriff war nun variabler und damit erfolgreicher. Der Block griff ein ums andere Mal kräftig zu und erleichterte der Abwehr das Leben. Bis 16:10 konnten wir uns absetzen, ließen die Gastgeber dann bis auf einen Punkt herankommen um dann mit 25:21 die 2:1 Satzführung herzustellen.

 

Ausgeglichen verlief wieder der folgende Satz. Bis zum 21:22 war alles offen, im entscheidenden Moment gaben ein paar Eigenfehler zu viel den Ausschlag für den Satzverlust.

 

Im entscheidenden fünften Satz spielten beide Mannschaften sehr wechselhaft. Der Gastgeber profitierte von unseren Fehlern und setzte sich bis zum 9:4 ab. Da es uns gelang die Eigenfehler abzustellen und auf der anderen Seite Baiersbronn schwächelte kamen wir wieder heran und glichen bei 11:11 aus. Am Ende sorgten einige verschenkte Bälle dafür, dass wir mit 15:17 das Nachsehen hatten.

 

Fazit:

Uns fehlt noch die Konstanz und Präzision in Annahme, Abwehr und Zuspiel. Kommen die ersten Bälle nicht sinkt die Qualität des Zuspiels und die Angreifer tun sich äußerst schwer. Im Block sieht es schon ganz gut aus. Davon profitiert natürlich unsere Abwehr. Im Aufschlag ist zwischen Hui und Pfui alles möglich und vertreten. Im übrigen sind wir immer noch auf der Suche nach einem Libero. Entsprechende Gespräche waren bislang erfolglos.

1. Spieltag, 04.10.2014, TSV Eningen3 - VfL Pfullingen

0:3 Niederlage zum Saisonauftakt in der A-Klasse

 

Mit einem 0:3 im Lokalderby beim TSV Eningen 3 misslang der Start in die neue Saison. Die Abwesenheit von allen 4 Mittelblockern mag als Entschuldigung herhalten, letztendlich war eine wackelige Annahme und zuwenig Druck im Aufschlag und Angriff jedoch der Hauptgrund für die Niederlage. Zudem entpuppte sich Eningen in neuer Besetzung als heißer Anwärter auf die Meisterschaft.

 

Den ersten Satz begannen beide Teams sehr unkonzentriert. Die Fehlerquote war recht hoch. Eningen lag steht’s ein paar Punkte in Front, konnte sich aber nie absetzen. Am Ende setzte sich die größere Erfahrung des Gastgebers mit 25:22 durch.

 

Auch der zweite Durchgang war ausgeglichen. Die Eigenfehler gingen bei beiden Teams deutlich zurück. Das Aufschlagsrecht wechselte ständig. Bis zum 19:19 war alles offen. Die Big- Points machte dann, wie bereits so oft in der letzten Saison, der Gegner. Mit 21:25 gaben wir den zweiten Durchgang ab.

 

Mit einem Fehlstart ging es in Satz drei weiter. Schnell lagen wir 0:5 zurück und kamen nicht in Tritt. Da auch Eningen nun schwächelte konnten wir bei 9:9 ausgleichen. Bis zum 13:15 zuckelte die Partie vor sich hin. Dann legten beide Teams den Schalter um: Eningen auf GO, wir auf OFF. Unsere Annahme schwankte und wackelte, das Zuspiel hatte schwer zu kämpfen und der Angriff war zu harmlos. Eningen dagegen spielte in Block und Feldabwehr fehlerlos und machte im Angriff die Punkte. Es gelang uns nicht von der Aufstellung herunter zu kommen. Wir gaben 10 Punkte am Stück ab und handelten uns eine 13:25 Klatsche ein.

 

Fazit vom Spiel:

Es gibt noch einiges zu tun. Vor allem Annahme und Angriff sind noch nicht stabil genug. Wir haben noch einiges an Luft nach oben. Das gilt es in den nächsten Spielen abzurufen.

Saison 2013/2014

Heimspiel am Sonntag, 23.03.2014

Mit zwei Niederlagen den Abstieg aus der Bezirksliga besiegelt.

Mit einer 1:3 Niederlage gegen die SG Tübingen/Ofterdingen und einem 2:3 gegen den PSV Reutlingen 2 verabschieden wir uns nach einer Saison Bezirksliga wieder in die A-Klasse. Die Chance mit sechs Punkten aus den beiden Spielen die Relegation zu erreichen wurde vertan.

Der Start in die erste Begegnung wurde verschlafen. Tübingen/Ofterdingen ging mit 4:0 in Führung und hielt diesen Abstand bis zum 10:6. Freundlicher Weise reduzierten Sie dann ihre Aktivitäten auf das Wesentlichste so dass wir ins Spiel kamen. Gute Aktionen in Angriff, Block und Abwehr sorgten dafür dass der erste Durchgang klar mit 25:17 an uns ging.

Diesen Schwung nahmen wir mit in Satz zwei und lagen rasch 12:4 in Front. Dann stellten wir das Spielen ein und überließen das Geschehen dem Gast. Wieder einmal leitete die Annahme den Niedergang ein. Schlechter erster Ball bedeutet bei uns in der Regel ungenaues Zuspiel und ergibt drucklosen Angriff. Da die SG diesmal keine Geschenke verteilte verloren wir in jeder Aufstellung bis zum 16:16 mehrere Punkte am Stück. Total verunsichert und von der Rolle gelang dann gar nichts mehr. Mit 16:25 gaben wir den Satz kampflos ab.

Im dritten Satz war der Wille, mit einem Sieg die Relegation zu erreichen, von Anfang an spürbar. Die Fehlerquote war bei allen gering und die Begegnung verlief bis zum 15:15 ausgeglichen. Wie schon oft in dieser Saison kam in der entscheidenden Phase zum Pech das Unvermögen. Der Gast setzte sich Punk für Punkt bis zum 25:20 ab.

Nun hieß es alles oder nichts. Mit viel Elan und Kampfgeist lagen wir von Beginn an immer ein paar Punkte in Front. Die Annahme war stabil, der Aufschlag war zumindest Fehlerfrei, das Zuspiel stand und im Angriff wurde beherzt zugelangt. Dank eines guten Blockes konnte die Abwehr erfolgreich agieren. Bei 22:21 brachten uns ein paar Fehler um den Lohn unserer Mühe. Der Satz und damit das Spiel ging mit 25:23 an die SG Tübingen/Ofterdingen.

 

In der zweiten Begegnung gegen den PSV Reutlingen 2 ging es nur noch um die Ehre. Der Abstieg und der vorletzte Tabellenplatz standen bereits fest. Obwohl auf drei Positionen umgestellt wurde kamen wir gut ins Spiel. Marco zog erstmals als Zuspieler die Fäden und machte seine Sache gut. Die Fehlerquote war gering weshalb Durchgang eins deutlich mit 25:16 an uns ging.

Im zweiten Satz war der PSV dann aufgewacht. Wie bereits im Hinspiel waren sie im Angriff durchschlagskräftiger. Auf unsere Seite stieg die Fehlerrate in Annahme und Angriff an. Dadurch setzte sich der Gast Punkt um Punkt ab. Bei 20:24 konnten wir vier Satzbälle abwehren und mit 26:24 die 2:0 Satzführung einfahren.

Satz drei verlief ausgeglichen. Gelang es die Fehlerquote gering zu halten waren wir dabei. Unsere beiden großen Probleme sind die Annahme und der Angriff nach einem schlechten ersten Pass. Beides zusammen sorgt dafür dass wir im Sideout sehr anfällig sind. Dadurch hatten die Reutlinger leichte Vorteile, die sie zum 25:22 Satzgewinn nutzten.

Nach diesem Satzverlust war der Ofen aus. Bei einigen Spielern schwanden die Kräfte und damit die Genauigkeit und Sicherheit in ihren Aktionen. Auch der Siegeswille war nicht stark genug um zurück ins Match zu finden. Am Ende stand ein peinliches 11:25 auf der Anzeigetafel.

Das selbe Bild im Entscheidungssatz. Da es die letzten Aktionen in der Bezirksligasaison 2013/14 waren will ich den Mantel des Schweigens darum hüllen. 5:15 sagt mehr als viele Worte.

 

Fazit am Ende der Saison:

Es gelang uns nicht die Abgänge von Jonas, Tobi, Marco und Andre zu kompensieren. Zwar entwickelten sich die einzelnen Spieler leistungsmäßig weiter, die Konstanz fehlt jedoch. Vor allem in der Annahme ist dies deutlich zu sehen. Der Abstieg geht somit in Ordnung. Auch wenn es äußerst schade ist. Eine so schwache Bezirksliga wird es vermutlich nicht mehr so schnell geben. Und Chancen auf den Klassenerhalt hatten wir.

So werden wir in der nächsten Saison in der A-Klasse angreifen und wollen oben mitspielen. Die Rückkehr in die Bezirksliga steht als Ziel vor Augen. Allerdings muss sich erst mal das Spielerkarussell drehen. Wie jedes Jahr beginnen einige Spieler mit ihrem Studium. Abgänge sind zu befürchten.

Dienstag, 18.02.14, TSV Münchingen - VfL Pfullingen

Wichtiger 3:1 Sieg in Münchingen

Mit drei Punkten im Gepäck kehrten wir vom Nachholspiel in Münchingen zurück. Durch diesen Sieg tauschen wir mit Münchingen den Platz in der Tabelle und liegen nun auf dem 7 Rang, der zur Relegation berechtigt.

 

Der Beginn des ersten Satzes war von vielen Fehlern geprägt. Kein Team konnte sein Sideout halten. Bei 5:7 gingen wir dann auf die Überholspur. Unsere Angriffe wurden sicher und der Block stand wie eine Eins. Dies war wohl der Grund, dass Münchingen im Angriff unter Druck geriet und viele Bälle ins Netz oder Aus schlug. Was dann übers Netz kam war oft eine leichte Beute für unsere Abwehr. Mit 25:12 gelang ein super Start in das Spiel.

 

Mit dem nötigen Selbstvertrauen ging es in Durchgang zwei. Drei Eigenfehler führten zu einem 0:3 Rückstand, eine Portion Hallo Wach brachte uns aber wieder zurück. Durch wenig Eigenfehler, gute Aufschläge und Angriffe sowie einen starker Block konnten wir uns Punkt für Punkt absetzen. Bei 20:12 schien der Käse gegessen und wir hörten auf zu Spielen. Die sich bietende Chance Nutze der Gegner und kam auf 22:21 heran. Glücklicher Weise bekamen wir die Kurve und entschieden den Satz knapp mit 25:23 zu unseren Gunsten.

 

Satz Drei verlief ausgeglichen. Münchingen spielte nun im Angriff sicherer und wir verschlugen mehr Aufschläge. Der Gastgeber setzte sich immer wieder mit ein paar Punkte ab, die wir aber bis zum 21:22 steht's aufholen konnten. Dann sorgte ein Hänger für den 21:25 Satzverlust.

Auch der nächste Durchgang war ausgeglichen. Da wir weniger Eigenfehler produzierten und den besseren Block hatten ging dieser Satz mit 26:24 an uns.

 

Mit diesem Sieg schieben wir uns an der TSV Münchingen vorbei und stehen erst mal auf einem Relegationsplatz. Erfreulich neben den drei Punkten war, dass wir diesmal über alle Positionen punkten konnten. Diese Leistung gibt Hoffnung für die nächsten Spiele. So kann der Klassenerhalt gelingen.

 

Es spielten Anselm, Nico, Sven, Alex, Robin, Tom, Paul

Samstag, 08.02.14 TSV Flacht 2 – VfL Pfullingen

Klare 0:3 Auswärtsniederlage in Flacht


Mit dem letzten Aufgebot ging es diesmal nach Flacht. Trotz dieser ungünstigen Ausgangssituation rechneten wir uns in dieser Begegnung etwas aus. Dass es dann in Rekordzeit eine 0:3 Schlappe gab war enttäuschend. In fast allen Bereichen blieben wir unter unseren Möglichkeiten. Die Aufschläge waren insgesamt gesehen wenig effektiv. Selbst die Minimalvorgabe taktisch und mit wenig Fehler aufzuschlagen konnte nicht umgesetzt werden. In der Annahme sorgten Abstimmungsprobleme und direkte Fehler für ungewöhnlich viele Gastgeschenke. Durch ungenaue erste Bälle hatten unsere Zuspieler selten die Möglichkeit den schnellen Angriffe über die Mitte einzusetzen. Und die Angriffe über die Außenpositionen waren wie bereits in den letzten Begegnungen zu harmlos und fehlerhaft. Lediglich Block und Feldabwehr waren zufriedenstellend. So konnten wir nur selten den Aufschlag ohne Verlustpunkte zurückholen. Breakpunkte vergaben wir zu häufig durch Aufschlag- und Angrifffehler.

 

Den ersten Satz gaben wir mit 17:25 ab. Im zweiten Durchgang brachten uns zwei Serien in den wir jeweils 6 Punkte abgaben auf die Verliererstraße. 13:25 war die Folge.

 

Im dritten Satz lief es lange Zeit gut. Bis zum 18:15 lagen wir immer in Front. Dann ging im Angriff gar nichts mehr. Flacht machte 10 Punkte am Stück und gewann somit das Spiel 3:0.

 

Trotz dieser bitteren Niederlage gab es auch einige positive Punkte: Dominik kam zu seinem ersten Einsatz, spielte durch und machte seine Sache gut. Auch für Felix war es das erste Punktspiel in dem er zwei Sätze spielt. Ebenso kam Marco im Zuspiel zum Zuge und konnte Anselm entlasten. Alex lieferte im Angriff eine gute Partie ab und Robin ist im Angriff über die Mitte eine Bank.

Im nächsten Spiel gegen Münchingen gilt es ein oder zwei Schippen drauf zu packen um die Chance auf den Relegationsplatz zu wahren.

Es spielten Anselm und Paul Wurst, Robin und Dominik Sautter, Sven Mayer, Felix Pflüger Alex Banzhaf, Marco Späth.

Samstag, 14.12.2013: PSV Reutlingen 2 - VfL Pfullingen

Bittere 2:3 Pleite beim Tabellenschlusslicht Reutlingen

 

Nach einer 2:0 Satzführung verloren wir die Partie beim bislang sieglosen PSV Reutlingen mit 2:3. Damit verpassten wir den Sprung auf den Relegationsplatz, den Anschluss ans Mittelfeld und stehen nach der Vorrunde auf dem vorletzten Rang.

Am Samstag den 14.12. trafen sich die drei Schlusslichter der Bezirksliga West zum Kellerduell in Reutlingen. In einer umkämpften Partie schlugen die Gastgeber den TSV Münchingen mit 2:3. Obwohl wir mit dem letzten Aufgebot antraten wollten wir im Kampf um den Klassenerhalt punkten. Und uns gelang ein super Start. Wenig Eigenfehler, ein starker Block sowie gute Aufschläge waren die Grundlage für einen klaren 25:15 Satzgewinn.

Der zweite Satz war von Beginn an ausgeglichen. Bei uns sorgten vor allem die schnellen Angriffe über die Mitte und der Block für Punkte. Reutlingen war ausgeglichener besetzt und konnte über alle Positionen punkten. Am Ende waren wir die konstantere Mannschaft. Mit 25:22 ging auch der zweite Durchgang an uns.

 

Eingelullt von der 2:0 Führung verschliefen wir den dritten Satz. Fehler reihte sich an Fehler und die einfachsten Dinge gelangen nicht. Dem PSV genügte es die Bälle übers Netz zu spielen. 9:25 endete die peinliche Vorstellung.

Im vierten Durchgang lief es wieder besser, die Lockerheit der ersten beiden Sätze war aber dahin. Der Gastgeber lag ständig ein paar Punkte in Front. Uns fehlten in dieser Phase leider die Alternativen auf der Bank. Felix und Dominik sind in der Defensive noch nicht stabil und sicher genug, um in kritischen Momenten das Spiel zu stabilisieren. Bei Alex und Paul stieg die Fehlerquote im Angriff und die gemachten Punkte wurden weniger. Lediglich die schnellen Angriffe über die Mitte mit Nico und Robin und Außen über Martin brachten zählbares. Allerdings auch nur wenn das Zuspiel entsprechend stand. Was Anselm leider nicht im erwünschten Umfang gelang. Der PSV konnte mit 25:20 den Satzausgleich erzielen.

Der Entscheidungssatz musste her. Dieser verlief so wie der Vierte. Der PSV war im Angriff die ausgeglichenere und bessere Mannschaft. Am Ende sorgte dieser Unterschied für die 9:15 und damit 2:3 Niederlage.

Fazit vom Spieltag: Die drei Mannschaften stehen zu recht im Tabellenkeller. Für die Bezirksliga waren die Vorstellungen zu schwach. Wenn wir unsere Fehlerquote senken, das Zuspiel konstanter wird und der Angriff über außen mehr Druck erzeugt haben wir das Zeug dazu die Klasse zu halten.

30.11.2013: 1:3 Niederlage in Tübingen

Mit 1:3 zogen wir in Tübingen den kürzeren und stehen damit auf einem Abstiegsplatz. Die Spielgemeinschaft Tübingen/Ofterdingen war einen Tick zu abgeklärt für uns. Unser Spiel war zu wechselhaft. Guten Phasen folgten Hänger, die der Gegner zu nutzen wusste.

Der erste Satz begann ausgeglichen. Beide Teams agierten vorsichtig und es kam zu einigen längeren Ballwechseln. Bei einer 9:8 Führung kam der Bruch in unser Spiel. Mit vier Punkten am Stück zog der Gastgeber an uns vorbei. Von 10:12 bis 10:24 brachten wir nichts zählbares zusammen. Anselm gelang es im Zuspiel zu selten seine Angreifer in eine gute Ausgangsposition zu versetzten. Diese scheiterten ein ums andere Mal am guten Block und der starken Feldabwehr. Die sich bietenden Chancen wurden dann leichtfertig vergeben. Das 11:25 gab uns einen kleinen Knacks, baute aber vor allem den Gegner auf.

Der zweite Durchgang war ebenfalls ausgeglichen. Tübingen/Ofterdingen war die ausgeglichener besetzte Mannschaft die immer auf ihr gutes Zusammenspiel vertrauen konnte. Da sie kaum Eigenfehler produzierten waren wir immer gezwungen selbst für Punkte zu sorgen. Dies gelang uns meist durch gute Einzelaktionen. Mit 25:23 gelang der Satzausgleich.

Im dritten Satz ging es munter weiter. Die Begegnung blieb ausgeglichen, dem Gastgeber gelang es aber leider immer wieder sein Aufschlagspiel durch zu bringen. 20:25 gaben wir den Satz ab.

Wie gehabt ging es weiter. Die Spielgemeinschaft zog ihr Spiel sicher und routiniert durch während bei uns die Fehlerzahl stieg. Bis zum 14:14 hielten wir mit, dem Druck am Satzende die wichtigen Punkte machen zu müssen hielten wir jedoch nicht stand. Die 17:25 Niederlage war dann doch frustrierend.

Fazit vom Spiel: Unsere Mannschaftsleitung ist noch nicht Bezirksligatauglich. Einzelne Spieler haben in einigen Bereichen das notwendig Niveau, es fehlt aber die Konstanz. Auf den Positionen Zuspiel und Außenangriff fehlten die Alternativen, um dem Spiel neue Impulse oder eine Wende zu geben. Dass Tübingen im zweiten Spiel den TV Rottenburg 4 klar mit 3:1 besiegt relativiert unsere Niederlage etwas. Der Gegner hatte am Samstag sicherlich einen guten Tag erwischt. Leider hatten wir ihn aber auch mit unserer Spielweise aufgebaut.

Es spielten Alex B., Anselm W., Jonas F., Marco D., Nico H., Robin S., Steffen B., Paul W., Felix P., Sven M.

Heimspiel am 17.11.2013

Zwei 0:3 Niederlagen gab es am Sonntag beim Heimspiel in der neuen Genkinger Sporthalle Sonnenbühl. Da die heimische Gymnasiumhalle immer noch nicht bespielbar ist, mussten wir dorthin ausweichen. Beim 0:3 gegen den VfL Sindelfingen 2 musste die Überlegenheit des Gegners anerkannt werden, während gegen den TV Beffendorf mehr drin gewesen wäre als ein enttäuschendes 0:3. Damit stehen wir nun auf dem 7. Tabellenplatz.

Warum der VfL Sindelfingen 2 als Tabellenführer dasteht wurde gleich bei den ersten Bällen klar. Die Mannschaft hat einen sehr guten Zuspieler, ist auf allen Positionen gut besetzt, produziert wenig Eigenfehler, steht in der Feldabwehr wie eine Gummiwand und kann über alle Positionen Punkten. Dem hatten wir leider nicht viel entgegen zu setzen. Unsere Annahme schwächelte wie gewohnt und im Angriff fehlte der nötige Druck und Sicherheit. Auch einige Wechsel brachten keine Wende. Mit 14:25 ging Satz eins an die Gäste.

Im zweite Durchgang gerieten wir schnell mit 2:11 ins Hintertreffen. Annahme, Zuspiel und Angriff waren zu schwach und fehlerhaft. Danach kamen wir besser ins Spiel und konnten unsere körperliche Überlegenheit besser ausnutzen. Bis auf 18:21 kamen wir heran, dann war aber wieder Schluss. Annahme, Zuspiel, Angriff schwach ergab ein 18:25.

Satz Drei war zu Beginn ausgeglichen. Bei 7:7 traten wieder die Probleme in Annahme, Zuspiel und Angriff auf was Sindelfingen eiskalt ausnutzte und über 7:14 auf 8:18 davon zog. Damit war das Match entschieden. Wir konnten zwar noch ein paar Punkte aufholen, bei 19:25 war die Begegnung dann beendet.

Das zweite Match gegen den TV Beffendorf wollten wir unbedingt gewinnen. Wollen und können passten an diesem Tag leider nicht zusammen. Anselm hatte im Zuspiel nicht seinen besten Tag erwischt. Eine unserer Stärken, der Schnellangriff über die Mitte, klappte zu selten. Immer wieder ergaben sie einfache Punkte für den Gast. Die Pässe auf Außen hatten viel Streuung. Kamen sie, konnten die Angreifer sich häufig nicht gegen den Block und die Feldabwehr des Gegners durchsetzen. Mit 17:25 ging der Durchgang an Beffendorf.

Im zweiten Satz lagen wir immer ein paar Punkte in Front. Die Annahme stabilisierte sich, im Aufschlag konnten wir mehr Druck machen und im Block gelangen einige schöne Punkte. Lediglich in Zuspiel und Angriff holperte es gewaltig. Ein Wechsel im Zuspiel, Sven für Anselm, brachte keine grundlegende Wende zum Besseren. Am Ende setzte sich Beffendorf dank seiner konstanteren Spielweise mit 23:25 durch.

Gleiches bekamen die Zuschauer in Satz drei zu sehen. Für die spektakulären Punkte in Angriff und Block sorgten wir, während Beffendorf durch eine geringe Eigenfehlerquote und konstante, sichere Aktionen das Spiel offen hielt. Und dies gab den Ausschlag. Mit 23:25 ging Satz und Spiel an den Gast.

So hat uns nach einem guten Start in unsere erste Bezirksligasaison die Realität eingeholt. Nach vier Spieltagen stehen wir auf Rang 7, was am Ende Relegation bedeuten würde. Für die nächsten Spiele gilt es im Zuspiel und Angriff mit weniger Fehlern zu agieren und das Zusammenspiel zu verbessern.

Spieltag 3 am 09.11.2013 in Rottenburg

2:3 Niederlage gegen den TV Rottenburg 4

 

Mit einer 2:3 Niederlage kehrten wir vom Auswärtsspiel gegen den Nachwuchs des Bundesligisten TV Rottenburg zurück. Ausschlaggebend für die Niederlage waren letztendlich wieder einmal die wackelige Annahme und die fehlende Abstimmung im Spiel.

 

Gleich im ersten Satz zeigte sich unser Hauptproblem: Unsere Annahme ist sehr wackelig und ungenau. Die Abstimmung klappte nicht und so fand Rottenburg gut ins Spiel. In jeder Aufstellung gaben wir mehrere Punkte ab, während der TV sein Sideout halten konnte. So mussten wir den ersten Durchgang klar mit 16:25 abgeben.

Im zweiten Satz wurde auf drei Positionen umgestellt: Alex kam für Sven und Paul für Steffen um die Annahme zu stärken. In der Mitte kam Robin für Nico zu seinem ersten Einsatz. Die Umstellung zeigte Wirkung. Uns unterliefen deutlich weniger Abstimmungsfehler, was sich positiv auf alle Spielelemente auswirkte. Dadurch kam Rottenburg unter Druck und produzierte nun seinerseits viele Eigenfehler. Die gute Stimmung und Anfeuerung von der Bank taten ein übriges. Von Anfang an lagen wir vorne und erspielten eine sicheres 25:18.

Katastrophal war der Start in Satz 3. Die Annahme kam nicht, Anselm hatte es somit schwer im Zuspiel und der Angriff war mit dem guten gegnerischen Block und Abwehr überfordert. Bei 0:12 kamen wir zu unserem ersten Aufschlag. Die Sache war aber gegessen und der Satz endete mit einem unrühmlichen 12:25.

Es spricht für die Mannschaft, dass sie sich von einem solchen Misserfolg nicht unterkriegen lässt. Mit 7 Punkten in Folge ging der vierte Durchgang super los. Ein starker Block, gute Abwehrarbeit und sichere Angriffe sorgten für die Punkte. Der weitere Verlauf war ausgeglichen. Beide Teams spielten auf einem guten Niveau und es kam zu vielen langen, spannenden Ballwechseln. Am Ende hatten wir mit 27:25 das bessere Ende für uns.

Im entscheidenden fünften Satz konnten wir die Leistung leider nicht halten. Unser Spiel war nicht schlecht aber in allen Bereichen ein wenig ungenau. Unstimmigkeiten im Zusammenspiel kamen dazu. Mit 8:15 ging der Satz und damit das Match letztendlich verdient an den Gastgeber.

 

Fazit aus dem Spiel: Dies war die erste Begegnung auf Bezirksliga Niveau und wir konnten über weite Strecken mithalten. Unsere Annahme hat sich im Vergleich zur letzten Saison verbessert, muss aber trotzdem noch viel genauer und konstanter werden. Das eröffnet uns dann mehr Möglichkeiten im Angriff. Die brauchen wir, denn im Angriff fehlt uns ein Knipser. Mit einem Punkt aus dem Spiel können wir leben. Die gezeigte Leistung stimmt positiv, dass das Saisonziel Klassenerhalt erreicht werden kann.

Spieltag 2 gegen Maichingen

Auswärtsniederlage in Maichingen

 

Mit einer 1:3 Niederlage kamen wir von unserem ersten Auswärtsspiel in Maichingen zurück. Vor dem Spiel wären wir mit dem Ergebnis zufrieden gewesen, nach dem Spiel trauern wir der vergebenen Chance auf den Sieg nach.

 

Der Start in den ersten Satz gelang gut. Von beginn an Lagen wir immer ein paar Punkte in Front. Vor allem mit den Aufschlägen gelang es den Gegner unter Druck zu setzen. So konnten wir uns bis auf 14:7 absetzen. Leider hielten wir dann unser Sideout nicht mehr. Zwei Hänger am Satzende und der Durchgang ging mit 22:25 an Maichingen.

Satz 2 verlief ausgeglichen. Beide Teams spielten unkonstant und profitierten von den Fehlern des Gegners. Beim Stande von 21:21 konnten wir den Sack zumachen und mit 25:21 den Satzausgleich erspielen.

Im dritten Durchgang hatten wir die Oberhand. Punkt um Punkt konnten wir uns absetzen und bis zum 22:18 lief alles nach Plan. Dann ging jedoch nichts mehr. Sieben Punkte in Folge und damit der Satzgewinn gingen an den Gastgeber.

Dieser unnötige Satzverlust brachte uns völlig aus dem Tritt. Maichingen hatte im vierten Satz leichtes Spiel und zog bis auf 7:17 davon. Erst dann wachten wir auf und konnten den Abstand noch mal verkürzen. Bei 18:24 gelang es fünf Matchballe abwehren bevor dem Gastgeber der glückliche Punkt zum 25:23 und damit 3:1 Sieg gelang.

 

Diese Niederlage ist äußerst ärgerlich. Wenn der Klassenerhalt gelingen soll müssen wir solche Chancen unbedingt nutzen. Als positive Erkenntnis aus diesem Spieltag bleibt, dass die bislang gesehenen Teams alle schlagbar sind.

 

Es spielten Anselm, Sven, Nico, Marco, Martin Pfu, Martin vdA, Paul, Alex, Felix, Thomas

Gelungener Start in die Bezirksliga am 6. Oktober 2013

Mit einem 3:2 gegen den TSV Flacht 2 und einem glatten 3:0 gegen den TSV Münchingen gelang ein guter Start in die neue Saison. Gegen die beiden Mitaufsteiger sind dies wichtige Punkte um das Saisonziel Klassenerhalt zu schaffen.

 

Die Vorzeichen zum ersten Spieltag waren nicht optimal. Die heimische Gymnasiumhalle ist nach der Überflutung im Juni immer noch nicht geöffnet. So mussten wir in die Kurt Zeller Halle nach Eningen ausweichen. Aus der aktuellen Stammsechs vielen Tobi (Daumenverletzung), Nico (Kaderlehrgang Skispringen) und Martin (Tischtennis) aus. Dafür waren für die wichtige Mittelposition mit Jonas und Marco zwei unserer Studenten einsatzbereit, die allerdings nie im Mannschaftstraining teilnehmen können. Dass beide zudem die letzten Monate nicht trainiert hatten war bei einigen Aktionen zu sehen.

 

So ging es in den ersten Satz gegen Flacht mit einer ungewohnten Aufstellung. Entsprechend war stets Sand im Getriebe. Zudem konnte der Gegner durch gute Aufschläge, Annahme und Abwehr ein deutliches Plus für sich verbuchen. So ging der Auftakt mit 25:20 an die Gäste.

Durchgang Zwei war dann zum abhaken. In allen Bereichen agierten wir zu fehlerhaft. Das 13:25 war eine deutliche Klatsche.

In Satz drei stellten wir auf zwei Positionen um. Dadurch stabilisierte sich unser Spiel etwas. Trotzdem lagen wir immer ein paar Punkte hinten. Bei 19:22 hatten wir uns gefunden und Flacht bekam die große Flatter. Bei 22:24 konnten wir zwei Matchbälle abwehren und nach vier Punkten in Folge den ersten Satzball verwandeln.

Dieser Satzverlust brachte den Gast total aus dem Konzept. Die Qualität in Aufschlag und Annahme ließ deutlich nach. Im Gegenzug klappte das Zusammenspiel bei uns nun gut und auch die Fehlerquote war gering. Ein sicheres 25:21 brachte den Satzausgleich.

Im Entscheidungssatz hatten wir ebenfalls alles im Griff. Wir lagen immer in Front und gleich der erste Matchball wurde zum 15:11 verwandelt.

 

Auch der zweite Gegner TSV Münchingen war für uns eine unbekannte Nummer. Es zeigte sich jedoch schnell, dass die mit nur sechs Spielern angereisten Gäste zu schlagen sind. In allen Bereichen waren wir einen Tick besser. Die Gäste kamen lediglich auf, wenn wir schwächelten. So konnten wir locker aufspielen und einige schöne Spielzüge zeigen. Mit 25:23 / 25:23 / 25:18 fuhren wir einen ungefährdeten 3:0 Sieg ein.

 

Mit diesen beiden Siegen gegen zwei der schwächeren Teams haben wir einen wichtigen Grundstein zum Saisonziel Klassenerhalt gelegt. Darauf wollen wir aufbauen.

 

Es spielten Anselm, Jonas, Marco, Alex, Sven, Steffen, Paul, Felix, Thomas

Saison 2012/2013

o.l. Trainer Thomas Teiber, Jonas Wilkening, Sven Mayer, r, Martin Mayer, Tobias Göbel, Marco Dorenburg, Aaron Pohlmann, André Borovskih.

u.l. Alexander Banzhaf, Michael Mayer, David Steinort, Paul Wurst, Anselm Wurst, Felix Pflüger.

23.03.2013 gegen Tübingen und Altdorf

3:0 Erfolg in Altdorf sichert die Meisterschaft!

 

Nach einem spannenden Saisonfinale steht der VfL Pfullingen als Meister der A-Klasse fest und steigt somit direkt in die Bezirksliga auf!!

Nachdem der PSV Reutlingen schon eine Woche früher das letzte Saisonspiel hatte und mit 12:6 Punkten an der Tabellenspitze stand, war klar, dass Pfullingen zwei Siege gegen Tübingen und Altdorf braucht, um mit dem PSV gleichzuziehen. Für den Meistertitel ist es sogar notwendig, in den beiden Spielen maximal 2 Sätze abzugeben.
In Tübingen gelang der Mannschaft des VfL nach durchwachsener Leistung trotzdem noch ein souveräner 3:1 Sieg gegen den Tabellenletzten.


Vor der Partie gegen Altdorf ist alles offen:
Bei einer Niederlage fällt der VfL auf den 3. Tabellenplatz zurück und hat keine Chance mehr auf die Bezirksliga. Ein Sieg sichert den 2. Tabellenplatz und somit die Relegation. Ein Ergebnis von 3:1 oder besser bringt dem VfL sogar den Meistertitel. Entsprechend groß ist der Druck auf die Mannschaft vor Spielbeginn.

Zu diesem spannenden Saisonfinale sind sogar einige Fans nach Altdorf gekommen, um die Volleyballer des VfL zu unterstützen.
Nach schwachem Beginn in Altdorf und einem 1:6 Punkterückstand im ersten Satz konnte sich die Mannschaft wieder zurückkämpfen und den Satz schließlich noch überraschend deutlich zu einem 25:19 drehen.
Dieser wichtige erste Satz gab dem Team die im ersten Satz vermisste Sicherheit, sodass der Gegner dominiert werden konnte. Vor allem Diagonal-Angreifer Sven Mayer sorgte mit seinen Punkten dafür, dass auch der 2. Satz deutlich mit 25:16 an den VfL ging.
Im 3. Durchgang war die Meisterschaft bereits greifbar, zumal die Jungs um Trainer Thomas Teiber nahezu fehlerlos agierten. Die Gastgeber aus Altdorf hatten keine Antwort auf die variablen Angriffe der Pfullinger. Entsprechend deutlich konnte der 3. Satz mit 25:13 gewonnen werden.

Der 3:0 Sieg und damit die Meisterschaft ist perfekt. Der VfL spielt nach einigen Jahren in den untersten Ligen nächste Saison endlich wieder in der Bezirksliga.

Leider wird Zuspieler Jonas Wilkening, der zusammen mit Routinier Martin Mayer (AA) und Mannschaftskapitän Alexander Banzhaf (D) viel zum Aufstieg beigetragen hat, die Mannschaft wegen seines Studiums zur nächsten Saison verlassen.



Heimspiel am 23.02.2013 gegen Eningen 3 und Waldenbuch

Sieg gegen Eningen 3, Niederlage gegen Waldenbuch

Mit einem 3:0 gegen den TSV Eningen 3 gelang im prestigeträchtigen Lokalderby die Revanche für die Hinspielniederlage am ersten Spieltag. Da es dann im zweiten Spiel eine 2:3 Niederlage gegen den TSV Waldenbuch setzte muss die Meisterschaft in der A-Klasse nun abgehakt werden.

Beim ersten Spiel lagen die Vorteile auf unserer Seite. Eningen musste auf zwei wichtige Spieler, darunter dem Zuspieler, verzichten. Zu Anfang des ersten Satzes verletzte sich zudem ein Spieler, so dass sie weiter geschwächt waren. Da wir jedoch zu viele Fehler produzierten ging der erste Durchgang nur knapp mit 25:23 an uns.

Im zweiten Satz stabilisierte sich unser Spiel. Das Risiko im Aufschlag wurde reduziert und auf taktische Aufschläge umgestellt. Im Angriff gingen wir ebenfalls auf Nummer sicher, um dann in Block und Feldabwehr zuzuschlagen. Das Ergebnis war ein 25:17.

Der dritte Durchgang wurde eine einseitige Angelegenheit. Wir machten kaum Fehler und der Gegner scheiterte immer wieder an unserem Block. Das 25:10 war ein deutliches Zeichen unserer Überlegenheit.

Dass die zweite Begegnung schwieriger werden würde war uns klar. Waldenbuch ist eine kompakte Mannschaft mit zwei guten Angreifern. Der erste Satz verlief ausgeglichen. Erst gegen Ende konnten wir uns mit einer Aufschlagserie absetzten und 25:18 gewinnen.

In Satz zwei lief dann nicht viel zusammen. In allen Bereichen war die Fehlerquote hoch. Waldenbuch konnte sein Spiel durchziehen und mit 25:18 für sich entscheiden.

Auch Satz drei verlief nicht nach Wunsch. In einer ausgeglichenen Begegnung waren ein paar Hänger die Ursache für den knappen 23:25 Satzverlust.

Mit sechs guten Aufschläge von Martin, einem starken Block, guter Feldabwehr und Gegenangriffe ging es furios in Durchgang vier. Die sechs Punkte Führung konnten sogar ausgebaut werden. Einige überhebliche und unkonzentrierte Aktionen am Satzende brachten Waldenbuch wieder ins Spiel, konnten den 25:19 Erfolg aber nicht gefährden.

Der Entscheidungssatz brachte unsere Schwächen zutage. Unser Spiel ist einfach noch nicht stabil genug. Vor allem im Angriff unterliefen uns am Ende eines langen Spieltages zu viele Fehler. Dem Gegner gelang es die wichtigen Punkte zu machen und den Satz mit 15:9 und damit das Match mit 3:2 zu gewinnen.

Fazit am Ende: Wir sind auf einem ordentlichen A-Klasse Niveau angekommen. Um ganz oben mitzumischen fehlt uns jedoch im Angriff noch die Konstanz und Durchschlagskraft. Mit der Niederlage sind wir leider aus dem Rennen um die Meisterschaft. Wenn es gut läuft kann in den letzten beiden Spielen Rang zwei verteidigt und die Relegation zur Bezirksliga erreicht werden.



Heimspiel am 12.01.2013: gegen TG Gönningen und PSV Reutlingen 2

Mit zwei Siegen Platz zwei gehalten

Sehr erfolgreich verliefen die beiden Heimspiele am Samstag. Die TG Gönningen wurde klar mit 3:0 geschlagen und gegen den Tabellenführer PSV Reutlingen 2 gelang ein 3:2 Erfolg. Damit liegen wir Punktgleich aber mit dem etwas schlechteren Satzverhältnis auf Rang 2.

Das erste Spiel gegen die Oldies der TG Gönningen begann erwartet schwer. Jeder Punkt musste erarbeitet werden, Geschenke gab es kaum. Da unsere Fehlerquote höher war als die des Gegners entwickelte sich ein vom Spielstand her gesehen ausgeglichenes Match. Mit 29:27 hatten wir das bessere Ende für uns.

Im zweiten Satz fanden wir dann nach einem 6:9 Rückstand zu unserem Spiel und gewannen sicher mit 25:17. Im Angriff und Block waren wir das klar bessere Team und hatten somit auch in der Defensive Vorteile.

Satz drei nahm den selben Verlauf. Der Wechsel auf der Zuspielposition Anselm für Jonas verlief reibungslos und wir hatten das Spiel jederzeit im Griff. Da wir ohne größeren Hänger spielten ging auch dieser Durchgang mit 25:18 an uns.



Samstag, 17.11.2012: Waldenbuch - VfL Pfullingen

3:1 Erfolg in Waldenbuch

Mit einem 3:1 Erfolg beim Tabellennachbarn TSV Waldenbuch gelang ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt. Damit konnten wir an diesen vorbei ziehen und liegen nun mit 4:4 Punkten auf Rang 5 von 7.

Die Vorzeichen für dieses Spiel waren nicht optimal. Unser erster Zuspieler Jonas war studienbedingt verhindert. Mit Tobias viel unser etatmäßiger Mittelblocker verletzungsbedingt aus. Es war ein Glück, dass mit Jonas Früh einer unserer Studenten nach über zwei Jahren wieder mal im Lande weilte und diese Position ausfüllen konnte. Der Stammaußen Martin war an diesem Tag leider verhindert. Als kurz vor Abfahrt auch noch André familienbedingt absagte standen inklusive Trainer nur acht Spiel auf der Matte. Dennoch gingen wir optimistisch in die Partie. Aus vorangegangenen Spielen wussten wir um die Schwächen des Gegners. Als Martin dann kurz vor Spielbeginn doch auftauchte waren wir personell auch wieder besser besetzt.

Der erste Satz verlief katastrophal. In keinem Spielelemente kamen wir in tritt und der Gegner beherrschte die Begegnung nach belieben. Am Ende gingen wir mit 12 mickrigen Punkten vom Feld.

In den zweiten Durchgang starteten wir mit einem Wechsel auf der Diagonalposition. Ob es an diesem Wechsel lag oder ob Waldenbuch sich zu sicher fühlte, so langsam kamen wir in Schwung. Die Aufschläge kamen besser und konnten den Spielaufbau des Gegners empfindlich stören. Der Block stand oft wie eine Wand, erzielte viele Punkte und erleichterte die Arbeit in der Feldabwehr. Die Annahme und Bälle aus der Abwehr kamen besser zum Zuspieler, so dass Anselm seine Mittelangreifer einsetzen konnte. Diese ließen sich nicht lange bitten und versenkten die Kugel ein ums andere Mal unhaltbar auf der anderen Seite. Davon profitierten die Angreifer auf den Außenpositionen, die nun einem schwächeren Block und eine schlechter gestellte Feldabwehr gegenüber standen. So gelang mit 25:22 der Satzausgleich.

Die nächsten beiden Sätze verliefen gleich. Vor allem in den Elementen Aufschlag, Annahme, Schnellangriff und Block waren wir das bessere Team. Da wir zudem ohne größeren Hänger spielten ging Satz drei mit 25:21 uns. Im vierten Durchgang resignierte Waldenbuch dann und er ging deutlich mit 25:16 an uns.

Als sehr positiv aus der Begegnung nehmen wir mit, dass die Mannschaft nach dem schlechten Start im ersten Satz ruhig blieb und sich deutlich steigern konnte. Besonders Marco im Schnellangriff und Block sowie Anselm im Zuspiel zeigten sich stark verbessert. Beide spielten auf gutem A-Klasseniveau. Das Team ist inzwischen so ausgeglichen besetzt, dass sich auf allen Positionen Alternativen anbieten. Da die Liga in dieser Saison sehr ausgeglichen besetzt ist habe wir gegen jede Mannschaft Siegchancen. Wir gehen also zuversichtlich in die nächsten Begegnungen.

Spielbericht TG Gönningen – VfL Pfullingen am Sa 20.10.12

3:1 Erfolg beim TG Gönningen

Mit einem 3:1 Sieg beim TG Gönningen konnte der erste Sieg in der laufenden A-Klassensaison eingespielt werden. In einem ausgeglichenen Spiel gewannen wir letztendlich verdient und stehen nun mit 2:2 Punkte im Mittelfeld.

Aus Begegnungen der vergangenen Jahren war vor Spielbeginn bereits klar, dass mit der TG Gönningen ein kompakter und eingespielter Gegner wartete, der uns ein paar Jahrhundert Spielerfahrung voraus hat. Mit konzentriertem Spiel, für unsere Verhältnisse wenig Eigenfehlern, guten Aktionen in Block, Angriff und Aufschlag gelang es immer wieder den Gegner unter Druck zu setzen. Bis zur Mitte des ersten Satzes konnten wir so ein paar Punkte Vorsprung erspielen und diesen mit 25:22 zu unseren Gunsten entscheiden.

Auch im zweiten Durchgang hatten wir leichte Vorteile und lagen steht's einige Punkte in Front. Vor allem dank druckvoller Aufschlägen gelang es immer wieder zu direkten oder einfachen Punkten zu kommen. Dem standen leider ein paar Phasen gegenüber, in der unsere Annahme schwächelte. Am Ende reichte es zu einem sicheren 25:22.

Der dritte Satz brachte einen Rückfall in längst vergangene Zeiten: Es ging gar nichts. Annahme und Angriff waren nicht mehr vorhanden. In Block und Abwehr kam zum Unvermögen noch Pech dazu. Über 5:15 und 11:21 zog der Gegner davon und der Käse war eigentlich gegessen. Warum auch immer platzte plötzlich der Knoten und Punkt für Punkt kämpften wir uns bis auf 23:24 heran. Leider gelang Gönningen aber doch noch der rettende Punkt zum Satzgewinn. An dieser Stelle Grüße an die schwedische Fußballnationalmannschaft.

Im vierten Satz wollten wir den Sack endgültig zu machen. Das gelang anfangs nicht und wir mussten ständig einem Rückstand hinterher laufen. Erst durch starke Aufschläge ab Satzmitte gelang es, das Blatt zu wenden. Mit 25:23 hatten wir die notwendigen zwei Punkte mehr auf der Habenseite um den ersten Sieg im zweiten Spiel einzufahren.

Nun gilt es die positiven Ansätze mitzunehmen und unser Spiel vor allem in Annahme und Angriff zu stabilisieren.



Spielbericht TSV Eningen 3 – VfL Pfullingen vom 06.10.12

2:3 Auftaktschlappe gegen TSV Eningen 3

 

Mit einer 2:3 Niederlage gegen den Mitaufsteiger TSV Eningen 3 ging der Saisonstart in der A-Klasse daneben. Mit 24:26 / 26:24 / 25:20 / 22:25 /12:15 kassierten wir eine vermeidbare Niederlage.

 

In der letzten Saison spielte die Mannschaft für den TSV Betzingen mit uns in der B-Klasse. In beiden Begegnungen ging es über fünf Sätze. Das erste Spiel gewannen wir, das zweite ging an Betzingen. Somit war vor Spielbeginn klar dass es nicht einfach werden wird. Um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen war ein Sieg in dieser Partie aber eingeplant.

 

Von der Stammsechs der letzten Saison waren noch drei Spieler am Start. Auf der Mitte und einer Außenposition wurde neu besetzt. Dadurch klappte das Zusammenspiel nicht immer optimal und auch die Feinabstimmung lies zu wünschen übrig. Hier hatte Eningen seine Vorteile. Es kam zu einem ausgeglichen, wenn auch nicht hochklassigen A-Klasse Spiel. Am Ende siegte mit Eningen das eingespieltere Team. Uns bleibt nur der Trost, wenigstens etwas für das Satzverhältnis getan zu haben und die Gewissheit, dass wir das Potenzial dazu haben in dieser Liga zu bestehen.

Saison 2011/2012 - Spielberichte

Herren 1 auf dem Weg nach Oben

 

Wieder einmal haben wir eine Saison erfolgreich beendet. Nach dem Meistertitel in der B-Klasse treten wir in der kommenden Saison wieder in der A-Klasse an. Ziel ist ein Platz im Mittelfeld. Bei einer Staffel mit sieben Mannschaften heißt das irgend etwas von 3 bis 5. Wenn es gut läuft ein realistisches Vorhaben. Damit wollen wir unseren Ruf als Fahrstuhlmannschaft ablegen und uns nach oben orientieren. Mittelfristiges Ziel ist die Bezirksliga.

 

Nachdem die Mannschaft im Kern bereits seit drei Jahren zusammen spielte, lief es in der vergangenen Runde recht gut. Lediglich gegen Eningen 3 und Betzingen mussten wir uns ins Zeug legen. Gegen die anderen Teams reichte ein solides Auftreten. Im Pokal konnten wir mit der TSG Tübingen 2 und dem TV Altdorf zwei Teams schlagen, auf die wir in dieser Runde wieder treffen.

 

Die Prognose für die Saison fällt dennoch schwer. Vom Stamm haben fünf Spieler ihr Abitur gemacht. Als ersten Abgang müssen wir Volker Zimmermann verzeichnen. Studienbedingt steht er nicht mehr zur Verfügung. Jonas Wilkening und Sven Mayer warten auf ein Zusage für ihr Studium und können erst dann sagen wie es aus sieht. Paul Wurst wird ein FSJ antreten und somit eine weitere Saison dabei sein. Marco Dorenburg studiert in Stuttgart und steht mit Einschränkungen weiterhin zur Verfügung. Er legt seinen sportlichen Schwerpunkt aufs Billard. Ebenfalls dabei bleiben Alexander Banzhaf, Martin Mayer und David Steinort. Sie bilden den harten Kern und sind die Leistungsträger im Team. Nach ihrer Schnuppersaison werden unsere beiden jüngsten, Anselm Wurst und André Borovskih, in der kommenden Spielrunde tragende Aufgaben erhalten. Anselm wird im Zuspiel in die Fußstapfen von Jonas treten müssen und André hat das Zeug dazu im Angriff Akzente zu setzen. Mit Michael Mayer steht nach einem Jahr berufs- und familienbedingter Pause ein Pfullinger Urgestein wieder auf der Matte. Er wird helfen die Lücke, die der Abgang von Volker auf der Mittelposition gerissen hat, zu schließen.

 

Die bislang einzigen Neuzugänge kommen wieder aus der eigenen Jugend: Aaron Pohlmann und Felix Pflüger. Sie sollen sich im Training so weiterentwickeln, dass sie zu ersten Einsätzen kommen und eine gute Alternative zu den bisherigen Spielern werden.

 

Trainiert wird die Mannschaft auch in der kommenden Saison wieder von Thomas Teiber.

Mit einer 2:3 Niederlage am 25.02.2012 beim Verfolger TSV Betzingen wurde der vorzeitige Aufstieg in die A-Klasse verpasst. Mit einer schlechten Leistung im Angriff gelang es nicht, den vorentscheidenden Sieg im Rennen um den Aufstieg einzufahren.

 

Äußerst optimistisch gign es in die Begegnung mit dem TSV Betingen. Gegenüber dem knappen 3:2-Sieg in der Vorrunde konnte diesmal in Bestbesetzung angetreten werden. Die guten Leistungen im Pokal zeigten, dass sich die Mannschaft weiterentwickelt hat. Ziel war es, mit guten Aufschlägen und Angriffen den Gegner von Beginn an unter Druck zu setzen. Ein gut postierter Block sollte die Angriffe entschärfen und die Feldabwehr erleichtern. Soweit zur Theorie.

In der Praxis sah es dann leider etwas anders aus. Betzingen hatte sich in der ersten Partie gegen Böblingen eingespielt. Unsere Aufschläge waren nicht sonderlich gefährlich und stellte die gegnerische Annahme vor keine allzugroßen Probelme. So konnte Betzingen meist über alle Positionen angreifen, was die Blockarbeit erschwerte. Zudem zeigten sich über den gesamten Spielverlauf immer wieder Mängel im Lesen des gegnerischen Angriffs. Trotzdem konnten wir nach einem ausgeglichenen Spielverlauf den ersten Satz mit einigen guten Aktionen am Ende mit 25:20 zu unseren Gunsten entscheiden.

 

Satz 2 verlief ähnlich wie der erste. Kein Team konnte sich absetzen. Betzingen konnte Dank guter Annahme variabel angreifen, während wir versuchten, durch Fehlervermeidung zu Punkten zu kommen. Am Ende versagte diese Strategie und nach 19:20 hieß es plötzlich 20:25.

 

Was sich am Ende des zweiten Satzes abgezeichnet hatte, schlug dann im dritten Satz voll durch. Wir agierten völlig unkonzentriert und verunsichert. Die Annahme ließ kaum einen Angriff über die Mitte zu, das Zuspiel auf die Außenpositionen war ungenau und die Angreifer kamen auch mit dem gegnerischen Block nicht zurecht. Auch mehrere Spielerwechsel brachten nicht die erhoffte Wende. Sang- und klanglos ging dieser Durchgang mit 14:25 verloren.

 

Im vierten Satz lief es nicht viel besser. Zwar wurden Annahme und Zuspiel wieder besser, der Angriff schwächelte jedoch weiterhin. Unglaubliche sieben Aufschlagfehler bescherten dem Gegner zudem immer wieder leichte Punkte. Unser Glück in dieser Phase war, dass Betzingen in Block und Feldabwehr nachließ. Jonas gelang es einige Male, seine Angreifer gut in Szene zu setzen. Da Volker und Alex im Angriff die entscheidenden Punkte machten, reichte es zu einem glücklichen mit Satzgewinn 25:23.

 

Im entscheidenden fünften Satz ging leider nicht der erhoffte Ruck durch die Mannschaft. Der Angriff war harmlos und blieb ein ums andere Mal am gegnerischen Block oder der Feldabwehr hängen oder wurde ins Netz oder ins Aus geschlagen. Betzingen dagegen konnte sein Spiel durchziehen und gewann den Satz und damit das Spiel letztendlich verdient mit 15:9.

 

Fazit aus diesem Spiel: Eine durchschnittliche Leistung reicht auch in der B-Klasse nicht, um als Sieger vom Feld zu gehen. Für das wohl entscheidende Match am 10.03.2012 gegen den TSV Eningen 3 gilt es vor allem an der Durchschlagkraft im Angriff zu arbeiten.

 

Souveräner Sieg am 15.01.2012 in Balingen!

 

Kein Problem schien uns schon im Vorfeld das Auswärtsspiel gegen Balingen, momentan vorletzte Mannschaft in der Runde, zu sein. Daher rückten wir auch ziemlich optimistisch gestimmt zum Spiel an - allerdings auch mit einem ausfallenden Spieler, den es zu kompensieren galt. Alexander Banzhaf musste leider krankheitsbedingt passen und so stand erstmals unser jüngster, André Borovskih, als neuer Diagonalangreifer auf dem Spielfeld.

 

Nach einem missglückten Start in den ersten Satz und einem sachlichen Weckruf unseres Trainers Thomas Teiber "Jungs, sowas können wir uns nicht leisten!" zeigten wir zwar nicht gerade ein grandioses Spiel, rissen das Ruder aber wieder herum. Einerseits bereiteten die gegnerischen Angriffe unserer Abwehr kaum Probleme, aber leider waren wir in der Annahme, gerade in der Startphase, eher schwach. Jedoch brachten uns ein ordentlicher Angriff, dem das Balinger Team nicht gewachsen war, und sichere Aufschläge, die oftmals schon zu direkten Punkten führten, noch einen deutlichen Satzsieg mit 25:11 ein.

 

Der zweite Satz verlief ähnlich unspektakulär. Anselm Wurst, seit dieser Saison zweiter Zuspieler im Team, stand in diesem und auch im dritten Satz auf dem Spielfeld. Es lief, nach noch recht kurzer Zeit in der Mannschaft, nicht immer reibungslos. Jedoch bewies Anselm bei unserer eher wackeligen Annahme viel Laufbereitschaft und lieferte eine gute Leistung ab. Mit 25:17 beendeten wir auch diesen Satz.

 

Gegen Ende des dritten und letzten Satzes erlaubte sich Thomas Teiber einen Spass: er wechselte Jonas Wilkening (Zuspieler) gegen den Mittelblocker Volker Zimmermann ein. Leider blieb Jonas die Möglichkeit verwehrt zu zeigen, was er als Angreifer auf dem Kasten hat. Ansonsten blieb auch dieser Satz ziemlich ereignislos und wir gewannen mit 25:12. So endete das Spiel gegen die deutlich unterlegene TSG Balingen mit einem makellosen 3:0.

 

Alles in allem nehmen wir aus diesem eher unspektakulären Spiel etwas mehr Spielroutine und eben zwei Punkte mit, die es zu gewinnen galt. Diese verschaffen uns jetzt, nach Ende der Hinrunde bisher ungeschlagen, ein Punkteverhältnis von 12:0 und eine tolle Ausgangsposition für die Rückrunde. Unsere Neuzugänge haben sich gut in die Mannschaft eingefunden, man sieht deutliche Fortschritte bei uns als Team und wir können gespannt und motiviert in die Rückrunde starten - ab jetzt heißt es: Alles wird gewonnen - wir sind heiß auf den Aufstieg!

Am 26.11.2011 gelang mit einem 3:0 gegen die TSG Tübingen 3 und einem 3:2 gegen den TSV Betzingen der Sprung an die Tabellenspitze.

 

Das erste Spiel gegen Tübingen wurde als Aufgalopp nach einer 5- wöchiger Spielpause genutzt. Es stellte sich schnell heraus, dass wir der TSG in allen Bereichen überlegen waren. So durfte erstmals unser Nachwuchszuspieler Anselm Wurst die Regie führen. Er machte seine Sache gut und der erste Satz ging deutlich mit 25:13 an uns. Deshalb stellten wir im zweiten Satz auf zwei Positionen um. Ob dies die Ursache war sei dahingestellt, Tatsache war, es machte sich der Schlendrian breit. Annahme, Angriff und Feldabwehr waren so fehlerhaft, dass wir von Anfang an deutlich zurück lagen. Bei 16:24 schien die Messe schon gelesen zu sein, als Alex zum Aufschlag schritt. Vor einem Jahr noch undenkbar, dass er 10 Aufschläge hintereinander übers Netz und ins gegnerische Feld bringt. Ebenso undenkbar, dass 10 Ballwechsel ohne Eigenfehler gespielt werden können. Es zeigt die Entwicklung der Mannschaft, dass dies gelang und der Satz noch zum 26:24 gedreht werden konnte. Im dritten Durchgang hatten wir wieder alles im Griff und gewannen sicher mit 25:15.

 

Bereits vor dem Match gegen den TSV Betzingen war klar: wir müssen mindestens eine Schippe drauf legen um zu gewinnen. So starteten wir mit unserem ersten Zuspieler Jonas, der wegen Kniebeschwerden im ersten Spiel geschont wurde. Aus der Stammsechs musste lediglich Martin verletzungsbedingt passen.

Der Gegner startete besser ins Spiel und war uns immer eine Nasenlänge voraus. Vor allem die leichten Fehler taten uns weh. Mit 25:19 ging der erste Durchgang deutlich an Betzingen.

Im zweiten Satz hatten wir die besseren Karten. In allen Bereichen waren wir den entscheidenden Tick besser. 25:16 brachte den Satzausgleich.

Im dritten Durchgang waren sich beide Teams ebenbürtig und schenkten sich nichts. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel auf gutem Niveau. Bei 24:20 hatten wir den ersten Satzball, mussten dann bei 24:25 jedoch selbst einen Satzball abwehren. Letztendlich hatte Betzingen mit 33:31 das bessere Ende für sich.

Nach dem knappen und etwas unglücklichen Satzverlust hieß die Devise für Satz 4: Jetzt geht´s los. Das Match war weiterhin ausgeglichen und die Führung wechselte ständig. Zur Satzmitte konnten wir einen 11:13 Rückstand durch druckvolle Aufschläge, gute Blockarbeit, einer daraus resultierenden effektiven Feldabwehr und starken Angriffen in eine 20:13 Führung ummünzen. Dieser Vorsprung reichte zum 25:23.

Der fünfte Satz musste nun die Entscheidung bringen. Und uns war klar, den gewinnen wir. Selbstbewusst gingen wir zu Werke. Dank einer geringen Eigenfehlerquote lagen wir immer in Führung. Beim Verwandelten Matchball zum 15:9 war der Jubel groß. Mit diesem Sieg sind wir dem Ziel Aufstieg einen entscheidenden Schritt näher gekommen.

 

Aus diesen beiden Spielen sind einige erfreuliche Erkenntnisse zu ziehen. Mit Anselm haben wir einen zweiten Zuspieler aus der Jugend, der auf dem Sprung in den Aktivenbereich ist. Der zweite Zugang aus der Jugend, Sven Mayer, hat sich ebenfalls super eingefügt. So sind wir nun in der Lage, auf der Außenposition nach Bedarf und Tagesform wechseln zu können. Konkurrenz belebt das Geschäft.

Mit einem mühsamen 3:2 Auswärtssieg gegen den TSV Eningen 3 startete die 1. Herrenmannschaft am Samstag in die neue Saison in der Gruppe B-West2. Gegen diesen Gegner tat man sich letztes Jahr im Pokal bereits schwer als man glücklich mit 3:2 gewann. Die Strategie für dieses Match lautete: mit den Aufschlägen den Gegner unter Druck setzen und im Block Präsenz zeigen. Aus einer stabilen Annahme und beweglichen Abwehr sollte dann über alle Positionen gepunktet werden.

 

Punkt eins der Strategie ging total in die Hose. Ein so schlechtes Aufschlagsspiel zeigte die Mannschaft schon lange nicht mehr. Die Anzahl der Fehlsaufschläge hätte für drei bis vier Spieltage gereicht. Und was rüber ging war meist nichts besonderes.

Der Block war in Ordnung. Es waren zwar etliche Fehler dabei, aber in diesem Element sind wir einfach noch nicht so weit.

 

Die Annahme, unser größtes Sorgenkind, wackelte wieder wie üblich. Der Lichtblick: es gingen keine ganzen Serien weg.

Die Abwehr glänzte nicht, wackelte ab und zu, viel aber nicht. In der B-Klasse geht doch alles ein bisschen langsamer und geruhsamer zu.

 

Die Königsdisziplin des Volleyballs, der Angriff, ist unser zweites großes Sorgenkind. Alle wollen knüppeln, manche können’s auch. Im Spiel, gegen einen Block, bei einem nicht optimalen Pass und dem Druck, den Punkt machen zu müssen, ist aber oft Schluss mit der Herrlichkeit.

So plätscherte das Spiel mit einigen Höhen und vielen Tiefen vor sich hin.

 

Den ersten Satz gewannen wir mit 25:23. Der zweite ging mit 25:20 an Eningen. In Durchgang drei hatten wir wieder mit 25:23 die Nase vorn, im vierten Eningen mit 25:21.

Der entscheidende fünfte Satz ging dann klar an uns. Es gab keinen einzigen Fehlaufschlag und nur einen im Angriff. Mit 15:4 hatten wir am Ende das bessere Ende für uns.

Saison 2010/2011

Saisonziel verfehlt

 

Leider haben wir das Saisonziel Klassenerhalt verfehlt. Nach nur einer Saison A- Klasse geht es als Tabellenletzter wieder zurück in die B-Klasse. Nur zwei Siege und ein miserables Satzverhältnis waren zu wenig.

 

Gründe dafür gibt es einige:

Zum einen war diese A- Klasse wirklich stark besetzt. Mit dem TSV Frommern, TSV Eningen 2 und der TSG Tübingen hatten wir es gleich mit drei Absteiger aus der Bezirksliga zu tun. Dazu kam mit dem SSC Tübingen ein starker Aufsteiger der sich am Ende die Meisterschaft holte. Diese vier Teams waren mindestens eine Klasse besser als wir.

Die TG Gönningen war unsere Kragenweite, erwies sich letztendlich aber als zu abgezockt. Sie haben uns einfach ein paar Jahrhunderte Volleyballerfahrung voraus.

Mit dem PSV Reutlingen 2 lieferten wir uns zwei spannende Spiele. Die 2:3 Heimniederlage am vorletzten Spieltag besiegelte dann leider unseren Abstieg.

Einzig gegen den VfL Dettenhausen gelangen zwei Siege. Da sie bei Punktgleichstand jedoch das bessere Satzverhältnis aufzuweisen hatten konnten sie sich den Klassenerhalt sichern.

 

Die Stärke der Liga war ein Grund für das schwache Abschneiden. Der andere waren die vielen Ausfälle. Kurz vor Saisonstart verließ uns mit Florian unser Diagonalangreifer und zweiter Zuspieler. Im ersten Spiel brach sich Volker, einer unserer Schlüsselspieler, den Daumen und fiel die komplette Vorrunde aus. Martin bekam seine Schulterprobleme während der gesamten Saison nicht in den Griff und konnte nicht richtig trainieren und spielen. Marco kämpfte ebenfalls mit gesundheitlichen Problemen. In der Rückrunde erwischte es dann mit Michael, David und Volker nacheinander alle unsere Mittelblocker mit einem Bänderriss bzw. Dehnung. Der Tiefpunkt einer alles in allem unglücklich verlaufenen Saison.

 

Jetzt heißt es abschalten, beim beachen Spaß haben und die Weichen für die nächste Runde stellen. Da wird der Wiederaufstieg angepeilt.



Saison 2009/2010

Neue Saison, neue Liga. Nach zwei Abstiegen nun der Wiederaufstieg in die A-Klasse. Unserem Ziel Landesliga sind wir ein kleines Schrittchen näher gekommen.

In der kommenden Saison geht es zunächst um den Klassenerhalt. Vorteilhaft ist, dass der Kern der Mannschaft zusammen bleibt. Jonas Wilkening, Volker Zimmermann und Paul Wurst haben noch zwei Jahre Schule vor sich. Ebenso Marco Dorenburg, der sich stark verbessert hat. Auch Alexander Banzhaf, Martin Mayer und David Steinort bleiben uns erhalten. Studienbedingt seltener am Training teilnehmen kann Florian Lamparter, der bei den Spielen jedoch dabei sein wird. Markus Renz und Michael Mayer können aus beruflichen und familiären Gründen leider nur noch eingeschränkt am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen. Nobbe Weißschuh hilft bei personellen Engpässen eine

weitere Saison im Zuspiel aus. Mit ihrer Erfahrung sind Jonas Früh und Martin Mayer eine willkommene Verstärkung für unser junges Team. Sie sind im Training zwar fast nie zu sehen, waren vergangene Saison bei den Spielen jedoch erfreulich oft mit von der Partie.

Der einzige Neuzugang ist Jan Wyndorps aus B-Jugend. Er soll sich zügig an das höhere Niveau heranspielen. Nach dem Rückzug der zweiten Mannschaft vom aktiven Spielverkehr ist der eine oder andere Zugang von dort möglich.

Für die kommende Runde hat sich die Mannschaft um Trainer Thomas Teiber einiges vorgenommen. Um den Klassenerhalt zu erreichen soll die Annahme stabilisiert und der Angriff durchschlagkräftiger werden. Der Eigenfehleranteil muss sinken und die Feldabwehr effektiver arbeiten. Neben einem guten Zuspiel entscheidet die Weiterentwicklung des vorhandenen Potenzials bei jedem einzelnen Spieler und bei der Mannschaft als Ganzem über die Platzierung. Wenn es super läuft könnte am Ende sogar Platz drei oder vier herauskommen.

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