40 Jahre Volleyball in Pfullingen

 

Die Olympischen Spiele 1972 in München waren in Deutschland Auslöser für eine beispiellose Entwicklung im Volleyballsport. Überall entstanden neue Vereine und innerhalb von bestehenden Vereinen neue Abteilungen. Diese Welle erreichte 1973 auch den VfL Pfullingen. Karl Ziefle wurde der erste Leiter der neuen VfL-Abteilung und schuf zusammen mit Volker Boeren die Voraussetzungen, dass die Spieler und Spielerinnen, die sich rasch fanden, nicht nur zum Spaß den Ball über das Netz spielten. Die Volleyballabteilung trat dem Württembergischen Volleyballverband bei und konnte schon in der Saison 1973/74 erstmals an Meisterschaftsspielen teilnehmen.

Volleyball ist eine Sportart, die sowohl für Jungen als auch für Mädchen geeignet ist. Darüber hinaus kann sie in der Halle wie im Freien ausgeübt werden. Im Freibad – noch auf Rasen und mit einem mehr als maroden Netz – entdeckten immer mehr Erwachsene und Jugendliche ihre Freude an dem rasanten Spiel , sodass die Abteilung in den folgenden Jahren mehrere Mannschaften im Aktiven- und Jugendbereich melden konnte. Diese Mannschaften waren bis weit in die 80-er Jahre hinein sehr erfolgreich. Die Damen um Jutta Kriencke, Gudrun Herrmann und Petra Früh, um nur einige Urgewächse zu nennen, schafften es 1982 bis zur Vizemeisterschaft in der Oberliga, die Herren um Jörg Ziegler, Wolfram Steinhilber und Thomas Haydt stiegen 1982 in die Oberliga auf und beherrschten mehr als ein Jahrzehnt die Region.

Innerhalb der Abteilung trat 1978 eine tiefgreifende Veränderung ein: Roland Pauckner (damals 21 Jahre alt) übernahm von Karl Ziefle die Führung, die er bis heute innehat. Er forcierte nicht nur den weiteren Ausbau des Leistungsbereichs und brachte 1983 und 1991 Länderspiele in die App-Halle, sondern setzte auch neue Akzente: Freizeitvolleyball wurde gefördert, der Kontakt zu Schulen und Medien ausgebaut. Mit dem CVJM Pfullingen ergab sich seit dem Jahr 2000 – ziemlich einmalig in Württemberg - eine enge Verzahnung im Breitensport und im Beachvolleyball.

Diese Verbindung war es auch, die der Abteilung half, die Trendwende in der Gesellschaft hin zur Individualisierung und weg von der Bindung an einen Verein aufzufangen. 1998, anlässlich des 25-jährigen Jubiläums, gab es die einmalige Gelegenheit zwei Beachvolleyballfelder zusammen mit der Stadt im Freibad zu errichten, 2009 kam noch eine Sitztribüne hinzu. Dieses Kleinod brachte der Abteilung immer wieder neue Mitglieder und der Rothaus-Beachcup, mittlerweile in der 14.Auflage, festigte den guten Ruf der Volleyballer im VfL Pfullingen.

Aber auch im leistungssportlichen Bereich wurden weiter Anreize geschaffen. So gewannen unsere Jugendlichen zahlreiche Bezirksmeisterschaften oder unsere Aktiven feierten Aufstiege in höhere Klassen. Seit 2007 nehmen Mannschaften stets an der DM des CVJM teil, 2008 (Lena Missbauer) und 2010 (Lena Missbauer, Mona Taigel, Sara Zöllner und Steffen Bader) waren Spieler und Spielerinnen sogar bei der EM erfolgreich dabei.

Es gäbe noch viel zu erwähnen, doch dafür reicht der Platz in diesem kurzen Abriss der Volleyballgeschichte der Abteilung leider nicht aus. Bleibt mir nur noch allen aktuellen und ehemaligen Volleyballern Dank zu sagen, dass sie diese Abteilung mit geprägt und weiter entwickelt haben ...

(Roland Pauckner, Abteilungsleiter)

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